Löwenzahn-Bärlauch Salat
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Löwenzahn-Bärlauch Salat

Löwenzahn & Bärlauch: Der ultimative Frühlings-Vitaminkick
Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Wiesen wachküssen, beginnt eine der besten Zeit des Jahres: Die Wildkräuter-Saison!
Heute holen wir uns die geballte Kraft der Natur direkt auf den Teller. Mein Löwenzahn-Bärlauch Salat mit Hüttenkäse ist nicht nur eine Hommage an den Frühling, sondern auch ein echtes Protein-Kraftpaket.
Wer Löwenzahn bisher nur als Pusteblume kannte, wird von dem herben, leicht nussigen Aroma überrascht sein. In Kombination mit der würzigen Schärfe des Bärlauchs und dem cremigen Hüttenkäse entsteht ein Salat, der so richtig vitalisiert. Perfekt als leichtes Mittagessen oder als knackige Beilage!
Level
Super einfach
Portionen
1 Stück
Gesamtzeit
Maximal 20 Minuten
Wusstest du?
Löwenzahn ist eine echte Wunderblume. Er enthält deutlich mehr Vitamin C und Vitamin A als klassischer Salat und ist bekannt für seine Bitterstoffe, die unseren Stoffwechsel und die Verdauung so richtig in Schwung bringen. In der Steiermark hat der "Röhrlsalat" eine lange Tradition.
Das sind die Zutaten!
Beim Löwenzahn gilt die Faustregel: Je jünger und kleiner die Blätter, desto zarter und weniger bitter schmecken sie. Du kannst aber auch die großen Blätter nehmen, auch die kleinen Knospen kannst du bedenkenlos dabei lassen. Achte beim Pflücken darauf, dass du sie auf einer umgedüngten Wiese erntest.
Der Bärlauch bringt die nötige Würze mit und ersetzt in diesem Rezept locker den Knoblauch.Der Hüttenkäse bildet zusammen mit dem Essig und dem Öl die Marinade. Für die zusätzliche Frische geben wir ein paar kleine Gurkenwürfel mit dazu.
Ein wichtiger Schritt ist das kurze "Rasten": Wenn das Salz ein paar Minuten einwirken kann, werden die etwas festeren Fasern von Löwenzahn und Bärlauch mürbe und nehmen den Geschmack viel besser an. Das Ergebnis ist ein Salat, der zwar knackig bleibt, aber wunderbar harmonisch schmeckt.

| pro Portion | |
| Kalorien | 236 kcal |
| Kohlenhydrate | 12,1 g |
| Eiweiß | 16,3 g |
| Fett | 12,2 g |
Und so geht's!
01
Löwenzahn und Bärlauch werden gründlich gewaschen und gut trocken geschüttelt. Eine Salatschleuder ist hier ideal, damit das Dressing später nicht verwässert.
02
Die Kräuter werden anschließend ganz fein geschnitten - schon fast gehackt. Je feiner der Löwenzahn geschnitten ist, desto angenehmer ist das Mundgefühl.
03
Die Salatgurke wird in kleine Würfel geschnitten und unter die Kräuter gemischt.
04
Der Hüttenkäse wird mit Essig, Olivenöl und Salz vermengt. Diese Mischung wird über den Salat gegeben und gut untergehoben.
05
Der Salat sollte nun etwa 5 Minuten ziehen. In dieser Zeit bricht das Salz die Zellstruktur der Wildkräuter leicht auf, wodurch sie zarter werden.
06
Vor dem Anrichten wird alles noch einmal gut durchgerührt und kann direkt genossen werden.


Das solltest du zum Rezept noch wissen!
Wo sammle ich am besten Löwenzahn?
Achte darauf, nicht direkt am Rand von stark befahrenen Straßen oder auf typischen "Hundewiesen" zu sammeln. Der eigene Garten oder abgelegene Waldränder sind perfekt.
Ist Löwenzahn bitter?
Ja das ist er, aber die Bitterstoffe sind sehr gesund für unsere Verdauung. Kleiner Tipp beim Sammeln: Je kleiner und jünger, desto weniger Bitterstoffe haben die Blätter.
Passt hier auch Kernöl dazu?
Die wichtigste aller Fragen und natürlich kann ich sie nur mit JA beantworten. Kernöl passt natürlich zu allem. Meinen klassischen Röhrlsalat mariniere ich immer mit steirischem Kürbiskernöl. Es harmoniert auch gut mit dem Hüttenkäse und kannst du einfach 1:1 austauschen.

Zubereitung
- Löwenzahn und Bärlauch gründlich waschen, gut trocken schütteln und anschließend sehr fein schneiden. Zum Trocknen verwendest du am besten eine Salatschleuder.150 g Löwenzahn, 50 g Bärlauch
- Die Gurke in kleine Würfel schneiden und zu den Kräutern geben.150 g Salatgurke
- Hüttenkäse mit Essig, Öl und Salz vermengen und über die restlichen Zutaten geben. Kurz stehen lassen, damit das Salz arbeiten kann und die Zutaten etwas zarter macht.200 g Hüttenkäse, 50 ml Essig, 1 EL Olivenöl, Salz
- Am Ende alles zusammen nochmal gut verrühren und anrichten.




























