Blaukraut

Blaukraut

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Blaukraut

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Blaukraut bleibt Blaukraut ...

,Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid - wobei diese leckere Beilage - meiner Meinung nach - auch das Potenzial hätte auf einer Hochzeit mitzutanzen. 

Blaukraut ist definitiv mehr als nur eine langweilige Beilage - ich zeige dir heute meine fruchtige Variante mit Apfel, die ganz ohne Rotwein auskommt. Daher auch super für werdende Mama's und Kids! 

Level

Einfach

Portionen

4 Portionen

Gesamtzeit

Über Nacht marinieren & anschließend ca. 2 Stunden kochen.

Blaukraut oder Rotkraut?

Die Begriffe "Rotkraut" und "Blaukraut" beziehen sich auf dasselbe Gemüse, nämlich den Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata f. rubra). Der Unterschied in der Bezeichnung hängt oft von der regionalen Verwendung oder Tradition ab.

In süddeutschen und österreichischen Regionen wird in der Regel der Begriff "Blaukraut" bevorzugt. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass der Rotkohl nach dem Kochen eine leicht bläuliche Färbung annimmt.

Das musst du über das Kraut wissen!

Ein Kopf Rotkraut bitte! 

Rotkraut ist reich an Antioxidantien wie Anthocyanen und Vitamin C. Diese schützen unsere Zellen vor oxidativem Stress, fördern das Immunsystem, unterstützen die Verdauung durch Ballaststoffe und regulieren den Blutzuckerspiegel. Ein echtes Kraftpaket! 

Mit Vitamin K, B6, Folsäure, Mangan, Kalium und Eisen trägt es zusätzlich zu unserer Knochengesundheit, Blutgerinnung und Energieproduktion bei. Gering im Kaloriengehalt, kann Rotkraut entzündungshemmend wirken und Herz-Kreislauf-Gesundheit fördern. Eine kalorienarme, nährstoffreiche Wahl für eine ausgewogene Ernährung. Überzeugt?

Die fruchtige Marinade! 

Bei der Marinade setzen wir auf eine kinderfreundliche Variante. Oft wird Blaukraut mit Rotwein zubereitet - wir nehmen stattdessen: Apfelsaft! Das Marinieren des Krauts am Vortag macht einen entscheidenden Unterschied:

  • Farberhaltung: Durch das Marinieren und Stehenlassen über Nacht können die Farbstoffe besser in das Gemüse eindringen und es intensiver färben. 
  • Geschmacksverbesserung: Das Marinieren ermöglicht es dem Blaukraut, die Aromen der Marinade aufzunehmen. Dies verbessert nicht nur den Geschmack, sondern macht es auch zarter und angenehmer zu essen.
  • Aromenentwicklung: Die Zeit des Stehenlassens ermöglicht es den Aromen, sich zu entfalten und miteinander zu verschmelzen. 

Am Koch-Tag kommt auch noch ein geriebener Apfel mit dazu. Alternativ kannst du a 1-2 EL Preißelbeermarmelade dazu geben. Das gibt dem Kraut auch noch einen wunderbaren Geschmack.

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

  pro Portion
Kalorien  121 kcal
Kohlenhydrate 23,5 g
Eiweiß 3,5 g
Fett 0,4 g

So wird das Kraut zubereitet!

01

Wir nehmen uns gleich mal das Rotkraut zur Brust! Wir vierteln den Kopf und schneiden den Strunk raus. Anschließend schneiden wir den gesamten Kopf in ganz feine Streifen und geben diese in eine große Schüssel.

02

Dazu mischen wir alle Zutaten für die Marinade vermengen diese sorgfältig mit dem Kraut. Dann kommt ein Deckel drauf und wir lassen unser Kraut über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Das sorgt für einen besseren Geschmack und eine schönere Farbe! 

03

Am nächsten Tag kann gekocht werden. Wir kippen unser Kraut in einen großen Topf und lassen es zugedeckt für 1 Stunde vor sich hin schmoren. Schau ab und zu nach, ob genug Flüssigkeit in deinem Topf ist. Ich musste keine zusätzliche Flüssigkeit mehr dazugeben. 

04

Nach einer Stunde geben wir noch Gewürze mit in den Topf. Welche Gewürze gut zum Blaukraut passen, erfährst du im Bereich "Gut zu wissen" am Ende des Artikels oder direkt im Rezept.

Außerdem schälen wir einen Apfel, entfernen das Kerngehäuse und raspeln diesen zu unserem Kraut. Alternativ kannst du auch 1-2 EL Preißelbeermarmelade hinzufügen.

05

Das Kraut wird nun für eine weitere Stunde gekocht - dann sollte es auf jeden Fall ausreichend weich sein. Nochmal final abschmekcen und schon ist es servierfertig. 

Gut zu wissen!

Wozu passt das Kraut?

Traditionell wird das Kraut als Beilage zu Rindschnitzel, Rindsrouladen oder auch Gans oder gebratener Ente gereicht. Es passt eigentlich so ziemlich zu jedem Fleischgericht - insbesondere zu allen mit rotem Fleisch. 

Ich habe aber schon bald ein paar weitere Rezepte für dich, für die du das Blaukraut verwenden kannst - beispielsweise als Krautfleckerl oder mit Kartoffelpüree überbacken. Varianten, die auch den Vegetariern besser schmeckt 🙂

Was mache ich mit Resten?

2-3 Tage kannst du das Kraut im Kühlschrank lagern und wieder auftauen.

Tiefkühlen und Auftauen ist natürlich auch eine Option. Einfach direkt in Portionen einfrieren und bei Bedarf die gewünschte Menge auftauen.

Du kannst es aber auch zu vielen weiteren Gerichten weiterverarbeiten, wodurch komplett neue Gerichte entstehen und die eine Woche lang Blaukraut essen kannst und keinen Tag schmeckt es gleich wie am Vortag! Mehr dazu in Kürze!

Welche Gewürze passen zu Blaukraut?

  1. Gewürznelken: Gewürznelken verleihen dem Blaukraut einen warmen und leicht würzigen Geschmack. Einige Nelken werden normalerweise in die Mischung gesteckt und verleihen dem Gericht eine besondere Note.

  2. Zimt: Zimt ist ein charakteristisches Gewürz im Blaukraut und trägt zu einer angenehmen Süße und Wärme bei. Es passt gut zu den natürlichen Aromen des Rotkohls.

  3. Wacholderbeeren: Wacholderbeeren bringen eine leicht harzige und herb-würzige Note in das Blaukraut. Sie tragen dazu bei, dem Gericht Tiefe und Komplexität zu verleihen.

  4. Apfelessig oder Rotweinessig: Essig sorgt für einen sauren Kontrast und hilft dabei, die natürliche Süße des Rotkohls auszugleichen. Apfelessig wird oft bevorzugt, kann jedoch durch Rotweinessig ersetzt werden.

  5. Zucker oder süße Komponente: Einige Rezepte für klassisches Blaukraut enthalten eine süße Komponente wie Zucker, braunen Zucker oder Apfelmus. Dies dient dazu, die Bitterkeit des Kohls zu mildern und einen ausgewogenen Geschmack zu erzeugen.

  6. Salz und Pfeffer: Salz und Pfeffer sind grundlegende Gewürze, die dem Blaukraut Geschmack und Würze verleihen. Sie sollten nach Geschmack dosiert werden.

Blaukraut

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Leckeres, fruchtiges und einfach zubereitetes Blaukraut mit frischem Apfel - wie von Oma!
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Österreich, Steiermark
Kalorien: 121 kcal
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Ruhezeit 12 Stunden
Gesamtzeit 14 Stunden 15 Minuten

Zutaten
 

Blaukraut
  • 1 Kopf Rotkraut, ca. 800g
  • 80 ml roter Balsamico Essig
  • 80 ml Apfelsaft
  • 10 g Staubzucker
  • 5 g Salz
  • 200 g Apfel, geschält und gerieben, alternativ 1-2 EL Preiselbeermarmelade
  • Gewürze: Pfeffer, Lorbeerblätter, Piment, Wacholderbeeren, Nelken, Zimt, optional und nach Geschmack

Zubereitung
 

  1. Halbiere deinen Rotkraut-Kopf, schneide den Strunk raus und anschließend den gesamten Kopf in feine dünne Scheiben. Diese gibst du anschließend in eine große Schüssel.
  2. Gib dann alle weiteren Zutaten bis auf den frisch geriebenen Apfel dazu und rühre alles gut um. Das Kraut solltest du jetzt am besten über Nacht Kühlstellen und gut durchziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag kippst du alles in einen großen Topf und garst dein Kraut bei mittlerer Hitze für ca. 1 Stunde. Immer wieder mal umrühren. Ich habe keine weitere Flüssigkeit benötigt - sollte es bei dir aber notwendig sein, gib einen Schluck Wasser hinzu.
  4. Nach einer Stunde gibst du den frisch geriebenen Apfel dazu, mischt diesen gut unter und lässt es nochmal für ca. 1 Stunde garen. Schmecke es an dieser Stelle am besten auch gleich ab. Gib Pfeffer, Salz, Lorbeerblätter oder gerne auch etwas Piment, Wacholderbeeren oder Zimt dazu.
  5. Eigenes sich hervorragend als Beilage zu Rindschnitzel, Ente oder auch zum Weiterverarbeiten zu Krautfleckerl, Überbackendes Rotkraut, etc.

Nährwerte

Portionsgröße: 250 gKalorien: 121 kcalKohlenhydrate: 23.5 gEiweiß: 3.5 gFett: 0.4 gges. Fettsäuren: 0.1 gMehrfach unges. Fettsäuren: 0.1 gNatrium: 486 mgKalium: 60 mgBallaststoffe: 1 gZucker: 14.3 gKalzium: 6 mg

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Geschnetzeltes in Apfel-Sauce

Geschnetzeltes in Apfel-Sauce

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Hühnchen Geschnetzeltes in fruchtiger Apfel-Sauce

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Es wird süß...

Heute gibt es eine fruchtige Variation vom klassischen Hühnchen Geschnetzelten, denn wir schmeißen Apfelstücke mit in die Sauce! Ein sensationelles Rezept für den Herbst & Winter und auch ideal zum Verbrauchen schrumpeliger Äpfel.

Ich bin mir sicher, dass das Rezept nicht bei euch allen gut ankommt. Wie bei der klassischen Streitigkeit rund um Ananasstücke auf der Pizza, wird es auch hier Skeptiker und Hater geben. Aber auch wenn du nicht Team Pizza Hawai bist - bitte gib den Rezept eine Chance - mich hat es überzeugt, obwohl ich kein Ananas Fan bin! 

Level

Einfach

Portionen

2 Portionen

Gesamtzeit

maximal 45 Minuten

Der Begriff

Es liegt nahe: Der Begriff "Geschnetzeltes" weist auf die Art und Weise hin, wie das Fleisch geschnitten wird. Er leitet sich vom Verb "schnetzeln" ab, was "in dünne Streifen schneiden" bedeutet.

Ein paar Infos zum Rezept

Die Zutaten für das Geschnetzelte sind relativ klar. Wir bereiten eigentlich ein ganz klassisches Hühnchen Geschnetzeltes zu und geben einfach kurz vor Ende noch Apfelstücke dazu - kein Zauber, sondern ganz einfach.

Ich achte prinzipiell nicht auf die Verwendung spezifischer Sorten beim Backen und Kochen mit Äpfeln sondern nehme einfach immer das, was gerade zu Hause ist. Willst du auf Nummer siche gehen, dass sich die ÄÄpfel nicht zu sehr verkochen, dann setzt zu dam besten auf Boskoop oder Jonagold, denn die haben besonders festes Fruchtfleisch.

Als Beilage habe ich Reis verwendet. Das kannst du auch beliebig abändern. Die cremige Sauce passt auch ideal zu einer Portion Bandnudeln oder Spätzle.

Ich habe meine selbstgemachte Hafersahne verwendet. Du kannst hier auch auch normales Schlagobers oder Kochsahne verwenden, um deine Sauce am Ende etwas zu verfeinern.

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

pro Portion
Kalorien  466 kcal
Kohlenhydrate 69,0 g
Eiweiß 30,3 g
Fett 6,5 g

So wird's gemacht!

01

Wir beginnen mit der Zubereitung vom Reis, denn dieser braucht am Längsten. Dazu koche ich den Reis immer in der doppelten Menge Wasser und etwas Salz so lange bis das Wasser verdampft ist. Dann wird die Herdplatte abgeschalten, der Deckel drauf gesetzt und nochmal für 15-20 Minuten nachgedämpft.

02

In der Zwischenzit bereiten wir das Geschnetzelte zu. Dazu "schnetzeln" wir die Hühnerbrust oder schneiden es in Würfel. Das Fleisch wird anschließend in einem Teil der Butter angebraten und dann aus der Pfanne genommen.

03

Anschließend wird der Zwiebel in der restlichen Butter angebraten. Wir stäuben den zwiebel mit dem Mehl und verrühren es gut, dass keine Mehl-Nester mehr sichtbar sind. Anschließend gießen wir mit etwas Wasser oder Brühe ab und geben das Fleisch zurück in die Pfanne. Nun wird auch mit Salz & Pfeffer abgeschmeckt.

04

Die Äpfel werden geschält, entkernt und anschließend in kleine Würfel geschnitten. ca. 10 Minuten vor dem Servieren geben wir die Äpfel dann in unsere Sauce und lassen diese mit dünsten. Abschließend verfeinern wir unsere Sauce noch mit der Sahne und schon sind wir fertig zum Anrichten.

Gut zu wissen!

Kann man das Gericht vorbereiten?

Jup! Zum einen ist es auch ideal für Meal-Prep geeignet - zuim Anderen kann man Geschnetzeltes auch ideal am Vortag vorbereiten.

Wenn du den Apfe auch schon in die Sauce gegeben hast, dann solltest du beim Erwärmen nur etwas schneller vorgehen. In der Mirkrowelle ist das gar kein Problem. Wenn du es im Kochtopf erhitzt, dann solltest du darauf achten, dass du es nicht nochmal für eine halbe Stunde käöchelst, dann ansonsten hast du eine Apfelmus-Sauce 🙂

Welche Äpfel kann ich verwenden?

Egal! Ich habe noch nie darauf geachtet, welche Apfelsorten ich wofür verwende. Boskoop oder Jonagold sind aber bekannt für ihr festes Fruchtfleisch und zerkochen sich weniger leicht.

Wenn du darauf achten möchtest, kannst du das gerne machen. Bei mir werden in solchen Gerichten meistesn die schrumpeligen Äpfel verkocht, die frisch nicht mehr ganz so lecker schmecken.

Hühnergeschnetzeltes in fruchtig-cremiger Apfel-Sauce

Noch keine Bewertungen vorhanden
Ein weiteres leckeres Rezept, um Äpfel zu verkochen - als Hauptspeise in Kombination mit leckerem Geschnetzelten. Dazu leckerer Reis
Portionen: 2 Portionen
Gericht: Aufstrich, Hauptgericht
Küche: Fleischgerichte, Hausmannskost, Herbst, Winter
Kalorien: 466 kcal
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten

Zutaten
 

Geschnetzeltes
  • 200 g Hühnerbrust
  • 160 g Apfel, Menge bezieht sich auch geschälte und entkernte Äpfel
  • 10 g Mehl
  • 10 g Butter
  • 1 Stk. Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Suppenbrühe
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 70 g Hafersahne, Kochsahne oder Schlagobers
Beilage
  • 125 g Reis
  • 250 g Wasser
  • Salz

Zubereitung
 

  1. Zuerst stellen wir direkt den Reis auf, denn dieser wird am meisten Zeit in Anspruch nehmen. Ich koche den Reis immer mit der doppelten Menge Wasser auf und lass ihn dann bei mittlerer Hitze so lange köcheln bis fast das ganze Wasser verdampft ist. Dann kommt der Deckel drauf, die Herdplatte wird abgeschaltet und der Reis sollte dann noch ca. 15-20 Minuten durchziehen.
  2. Wir nehmen einen Teil der Butter und braten darin die fein geschnittene Hühnerbrust an. Wenn die Stücke schön braun sind, geben wir sie aus der Pfanne.
  3. Anschließend geben wir den feingeschnittenen Zwiebel mit der restlichen Butter in die Pfanne und braten diese etwas an. Dann stauben wir den Zwiebel mit dem Mehl, verrühren alles, dass keine Mehl-Nester zu sehen sind und gießen dann mit etwas Wasser oder Brühe auf. Nun kommt das Fleisch zurück in die Pfanne und wir schmecken unser Geschnetzeltes mit Salz und Pfeffer ab.
  4. Anschließend schälen wir die Äpfel und schneiden diese in Würfel. Diese kommen dann ebenfalls für ca. 10 Minuten mit in die Sauce und werden darin weich gedünstet. Hier solltest du aber darauf achten, dass die Äpfel wirklich erst am Ende hinzukommen, sonst sind sie komplett zerkocht.
  5. In der Zwischenzeit ist auch der Reis fertig und du kannst ihn gemeinsam mit dem Geschnetzelten und ein paar frischen Kräutern servieren. Guten Appetit!

Nährwerte

Kalorien: 466 kcalKohlenhydrate: 69 gEiweiß: 30.3 gFett: 6.5 g

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Germknödel

Germknödel

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Germknödel - das Original

Apfeltaschen aus Blätterteig angetuckert im Korb

Germknödel bleibt Germknödel

Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte im Winter: Germknödel. Kein Winter vergeht ohne diese locker, fluffigen Teiglinge! Ich liebe nicht nur ihren Geschmack sondern auch die Zubereiteung. Jedes Mal ein unglaubliches Phänomen, wenn die Hefebakterieerien zu arbeiten beginnen und man die Teiglinge beim Wachsen zusehen kann. Ich LIEBE es! 

Level

Ich behaupte mal "mittel" für alle, die nicht so ganz gerne mit Germteig arbeiten. 

Portionen

4 Portionen (2 Knödel pro Person oder 4 Jumbo Knödel)

Gesamtzeit

ca. 1,5 Stunden - ganz ohne Stress

Sag niemals Dampfnudeln zu ihnen!

Wir Österreicher sind stolz auf unsere Germknödel und so gibt es auch nur diese einzige Bezeichung dafür. Unsere deutschen Nachbarn nennen sie gerne Dampfnudeln, aber diese werden oft beliebig gefüllt und oft auch in einer Pfanne gedämpft. Das Original mit Powidlmus behölt für mich aber immer die Bezeichnung "Germknödel" und daran wird sich nichts verändern!

Germknödel: Die Königin unter den Süßspeisen

Luftiger Germteig

Der Germteig ist natürlich das A & O für einen Germknödel. Dazu bereiten wir eine Variante eines leicht gesüßten Germteigs zu und geben auch ein Ei mit dazu. Das Ei im Germteig sorgt für die Weichheit im Teig und verleiht ihm einen leckeren Geschmack. Der Dotter sorgt dazu noch für einen wunderschöne Farbe. Generell solltest du bei Eiern im Germteig aber etwas vorsichtig sein. Wenn du mehr als 1 Ei in den Teig geben möchtest, solltest du nur die Dotter verwenden. Das Eiklar tendiert dazu, den Teig ansonsten zu sehr ausztrocknen.

Original nur mit Powidl-Marmelade

Powidlmarmelade ist eine spezielle Sorte von Pflaumenmarmelade, die durch das Einkochen von Zwetschgen hergestellt wird. Der Begriff "Powidl" stammt aus dem österreichischen Raum und bezeichnet eine Marmelade, die nur aus Zwetschgen und Zucker besteht, ohne Zugabe von Wasser. Es handelt sich nicht um doppelt eingekochte Marmelade, sondern um eine Marmelade mit besonders konzentriertem Fruchtgeschmack.

Topping

Ein Gemisch aus Mohn und Staubzucker ist auf jeden Fall Plficht. Bei der "Sauce" hast du ausnahmsweise die Wahl, die für mich beide als Original in Frage kommen:

  1. Zerlassene Butter oder
  2. Vanille-Sauce 
Ausschnitt aus Korb mit Apfeltaschen

Nährwerte

(pro Portion zu je 2 Knödel - ohne Mohn, Zucker und Sauce)

  pro Stück
Kalorien  411 kcal
Kohlenhydrate 74,2 g
Eiweiß 10,1 g
Fett 7,7 g

Und so geht's! 

01

Wiege alle Zutaten für den Germteig zusammen, knete ihn für 5-7 Minuten gut durch und lass ihn anschließend an einem warmen Ort für 30 Minuten rasten.

02

Anschließend teilen wir den Teig in 8 gleich große Portionen. Jeden Teigling drücken wir mit den Fingern zu einem flachen Kreis. In die Mitte geben wir einen großzügigen Teelöffel Powidl-Marmelade. Ich habe 20g Powidlmarmelade pro Knödel verwendet. Dann schlagen wir die Ränder vorsichtig ein und verschließen die Knödel. 

03

Lege sie mit dem Verschluss nach unten auf eine bemehlte Fläche und ld decke sie mit einem Geschirrtuch zu, sobald du alle 8 Knödel geformt hast. Die Knödel sollten jetz nochmal ca. 15-20 Minuten rasten. 

04

Nun bereiten wir unseren Topf für das Dämpfen vor. Du kannst deine Knödel auch im Dampfgarer machen, wenn du einen besitzt. Ich habe einen Topf mit Dampfeinsatz verwendet. Hier ist es wichtig, dass du den Dampfeinsatz mit etwas Butter einstreichst, dass der Teig später nicht kleben bleibt. 

Hast du beide Varianten nicht zur Hand, soll es auch mit einem Geschirrtuch funktionieren, dass du über einen Topf spannst und befestigst. Durch die Poren kommt genug Dampf durch. Ich werde das bald mal für uns probieren!

05

Die Knödel werden nun für ca. 15-20 Minuten gedämpft und anschließend direkt serviert. Während der Zeit des Dämpfens, kannst du die Vanillesauce zubereiten oder etwas Butter zerlassen. Abschließend nicht auf den Mohn und den Zucker vergessen unn dann heißt es nur noch: Zeit nehmen und genießen!

Über Dampf für ca. 15-20 Minuten garen.

Das solltest du zum Rezept noch wissen! 

Kann ich Germknödel auf Vorrat machen bzw. einfrieren?

Ja, das geht tatsächlich!

Dabei ist es wichtig, dass du die Germknödel auch vor dem Einfrieren fertig dämpfst, dann kurz abkühlen lässt und dann direkt enifrierst.

Beim Auftauen, dann einfach nochmal 10-15 Minuten über Dampf garen und schon hast du fertige Germknödel.

Welche alternativen Füllungen kann ich verwenden?

Als echter Österreicher muss ich sagen KEINE! 

Aber natürlich kannst du auch jede andere Marmelade deiner Wahln einfüllen. Auchmeiner lieber Freund mag so gar keine Powidl Marmelade. Seine Lieblingsversion: Nutella. Für mich ein absolutes No-Go und viel zu süß - aber wer es mag - warum nicht?

Germknödel

Noch keine Bewertungen vorhanden
Germknödel - original mit Powidlmus - ein Pflicht für jeden Winter! Darf es dazu eine leckere Vanillesauce sein?
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht, Süßspeise
Küche: Österreich, Vegetarische Küche, Winter
Kalorien: 411 kcal
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 15 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 25 Minuten

Zutaten
 

  • 250 g Weizenmehl, oder Dinkelmehl
  • 15 g frische Hefe
  • 130 ml Milch
  • 20 g Zucker
  • 20 g Butter
  • 5 g Salz
  • 1 Stk. Ei
  • 160 g Powidl-Mus
Optional
  • 4 EL Staubzucker
  • 4 EL Mohn
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 1 l Milch
  • 2 EL Zucker

Zubereitung
 

  1. Zuerst bereiten wir aus allen Zutaten bis auf die Marmelade einen lockeren Germteig zu und lassen diesen anschließend für 30-60 Minuten bei Raumtemperatur rasten.
    250 g Weizenmehl, 15 g frische Hefe, 130 ml Milch, 20 g Zucker, 20 g Butter, 5 g Salz, 1 Stk. Ei
  2. Anschließend teilen wir den Teig in Portionen auf. Ich mache immer lieber für jeden 2 "kleinere" Knödel und gare diese nacheinander. Du kannst aber auch 4 große Germknödel draus machen.
  3. Drücke den Teigling etwas auseinander und gib ordentlich Powidl-Mus in die Mitte. Bei 8 Knödel gebe ich ca. 20 g Powidlmus in einen Knödel. Verschließe deinen Teig gut indem du die Ecken in die Mitte drückst. Es sollte keine Marmelade austreten. Bemehl sie außen nochmal gut und lege sie zur Seite. Wiederhole diesen Vorgang für die restlichen Knödel.
    160 g Powidl-Mus
  4. Anschließend werden die Germknödel über Dampf gegart. Ich verwende dazu einen Kochtopf mit Wasser, den ich zum Kochen bringe und setze meinen Dampfeinsatz ein. Den Einsatz solltest du gut mit Butter ausstreichen, bevor du deine Knödel einsetzt.
  5. Nun setzt du deine Knödel ein und garst diese für ca. 15 Minuten. Auch hier ist es wieder abhängig von der Größe, wie lange deine Knödel brauchen. Sie nehmen aber ordentlich an Volumen zu. Je nachdem wie groß dein Topf ist, musst du sie lieber auf mehrere Etappen braten.
  6. Während dem Dämpfen machen wir uns noch an die Toppings. Dazu mischen wir Mohn und Staubzucker miteinander und stellen es auf die Seite
    Variante 1: Wir kochen aus Milch, Zucker und Vanilllepuddingpulver eine leckere Vanillesauce. Diese Sauce kommt dann in eine Suppenschüssel, wir setzen den Germteig hinein und geben etwas vom Mohn-Gemisch oben drauf.
    Variante 2: Wir zerlassen etwas Butter in einem Topf, geben dieses über den Knödel und toppen dann mit dem Gemisch aus Mohn & Zucker.
    4 EL Staubzucker, 4 EL Mohn , 1 Pkg. Vanillepuddingpulver, 2 EL Zucker, 1 l Milch

Nährwerte

Kalorien: 411 kcalKohlenhydrate: 74.2 gEiweiß: 10.1 gFett: 7.7 gges. Fettsäuren: 4 gMehrfach unges. Fettsäuren: 0.6 gEinfach unges. Fettsäuren: 1.8 gCholesterin: 70 mgNatrium: 508 mgKalium: 128 mgBallaststoffe: 1.7 gZucker: 28.1 gKalzium: 15 mg

Notizen

Die Nährwerte beziehen sich nur auf die Knödel selbst ohne Sauce! 1 Portion entspricht bei mir 2 Knödeln. 

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Apfel-Banenkuchen

Apfel-Banenkuchen

Winterlicher Apfel-Bananenkuchen

4.84 von 6 Bewertungen
Zuckerfreier Kuchen mit leckeren Äpfeln und Birnen. Saftig, lecker und ein Hauch von weihnachtlichen Gewürzen.
Portionen: 10 Portionen
Gericht: Backwaren, Kuchen
Küche: Backen
Kalorien: 131 kcal
Zubereitungszeit 10 Minuten
Backzeit 35 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten

Zutaten
 

  • 210 g Banane
  • 2 Stück Eier
  • 20 g Honig
  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 g Haferflocken
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Lebkuchengewürz
  • 250 g Apfel
  • Saft einer Zitrone

Zubereitung
 

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen und eine Backform vorbereiten. Du kansnt dafür einfach einen Tortenring verwenden, aber auch eine Kastenform oder was dir gefällt. Wenn du Silikonformen verwendest, würde ich dir empfehlen, diese vorher mit etwas Öl einzustreichen. Ich habe hier nur einen Tortenring verwendet und das Backpapier rundum eingeschlagen. Alternativ eignen sich auch Springformen: Diese am besten aber auch mit befetten und bemehlen.
  2. Die Äpfel schneidest du in der Mitte durch und entfernst das Kerngehäuse. Ob du sie schälen willst oder nicht, bleibt dir selber überlassen. Anschließend schneidest du die Hälften in dünne Scheiben, die du dann mit dem Saft einer Zitrone vermischt. Das verhindert, dass sie braun werden.
  3. Nimm nun die Bananen und gib sie mit den Eiern zusammen in die Rührschüssel. Schlage die beiden Zutaten zusammen schaumig auf. Dann rührst du noch kurz den Honig ein.
  4. Vermische alle trockenenen Zutaten und Gewürze miteinander und hebe diese vorsichtig unter die Masse. Nun kannst du den Teig in deine vorbereitete Form füllen.
  5. Nimm nun die vorbereiteten Äpfel zur Hand und schichte diese fächerförmig in deinen Tortenring (von außen nach innen). So entsteht eine schöne blumenartige Form.
  6. Der Kuchen sollte nun für ca. 30-35 Minuten im Ofen backen. Mach gerne die Stäbchenprobe, um sicherzugehen, dass der Teig durchgebacken ist.

Nährwerte

Kalorien: 131 kcalKohlenhydrate: 22.3 gEiweiß: 4.3 gFett: 2 gges. Fettsäuren: 0.5 gMehrfach unges. Fettsäuren: 0.6 gEinfach unges. Fettsäuren: 0.7 gCholesterin: 47 mgNatrium: 76 mgKalium: 179 mgBallaststoffe: 3.2 gZucker: 6.8 gKalzium: 21 mg

Notizen

Nährwerte pro 100g: 
193 kcal I Kohlenhydrate: 32,7 g I Eiweiß: 6,3 g I Fett: 2,9 g

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XXL Kartoffelrösti

XXL Kartoffelrösti

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XXL Kartoffelrösti

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Knusprig, vegan & glutenfrei

Tauche ein in die Welt der köstlichen Überdimension: Die riesige Kartoffelrösti-Pfanne, serviert mit einem verlockenden Joghurt-Knoblauch-Dip und begleitet von einem steirischen Vogerlsalat, ist ein wahrer Gaumenschmaus.

Die Kartoffelrösti, so groß wie die Pfanne selbst. Knusprig an den Rändern und dennoch zart in der Mitte, ist sie ein Fest für die Sinne.

Der Joghurt-Knoblauch-Dip verleiht dem Gericht eine erfrischende Note. Die cremige Konsistenz des Dips trifft auf die herzhafte Würze des Knoblauchs – eine perfekte Ergänzung zur knusprigen Rösti.

Der steirische Vogerlsalat, frisch und grün, bringt eine belebende Frische auf den Teller. Die knackigen Blätter und der leicht bittere Geschmack setzen einen eleganten Kontrast zur herzhaften Rösti.

Level

Einfach

Portionen

2 Portionen

Gesamtzeit

ca. 50 Minuten

Halt Stopp - sind Kartoffeln nicht gelb?

Keine Sorge! Ich habe hier eine spezielle Kartoffel Rarität gefunden - nämlich Kartoffeln mit lila Fruchtfleisch. Sie sind geschmacklich kaum von den normalen Kartoffeln zu unterscheiden und auch in der Zubereitung quasi ident. Daher kannst du das Rezept natürlich auch mit normalen Kartoffeln zubereiten! 

 

Kartoffelrösti vs. Reibekuchen: Das kulinarische Duell

Beides sind leckere Rezepte und kommen aus der deutschen Küche - wir Österreicher würden wohl nie auf die Idee kommen, "Reibekuchen" zu diesem Gericht zu sagen. Entweder sind es Rösti, Puffer oder Kartoffellaibchen - doch was macht den Unterschied?

Kartoffelrösti: Dieses Meisterwerk wird normalerweise aus rohen Kartoffeln zubereitet, die grob gerieben und dann in der Pfanne gebraten werden. Das Ergebnis? Knusprige goldene Rösti mit einer weichen Mitte. In der Regel werden sie gewürzt und können mit verschiedenen Toppings wie Kräutern oder sogar Käse verfeinert werden.

Reibekuchen: Hier kommen wir zur deutschen Variante. Anders als der Rösti werden für Reibekuchen gekochte Kartoffeln verwendet. Diese werden fein gerieben und mit Zutaten wie Zwiebeln und Mehl vermengt, bevor sie in der Pfanne landen. Das Ergebnis sind köstliche, flache Kuchen mit einer knusprigen Textur außen und einem weichen Inneren.

Und jetzt die Fragen der Fragen: Was macht meinen XXL Rösti so besonders?

Wir mischen einfach die beiden Zubereitungsarten. Ein Teil der Kartoffeln wird gekocht oder wir verwenden einfach die Reste vom Vortag. Die gekochten Kartoffeln sorgen in unserem Fall für die Bindung, sodass wir zur Gänze auf Ei und Mehl verzichten können. Das macht unseren Rösti glutenfrei und vegan! Die andere Hälfte wird frisch gerieben und sorgt so dafür, dass unser Rösti Trotzdem schön knusprig wird!

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

(mit Joghurt Dip - ohne Salat)

pro Portion
Kalorien  406 kcal
Kohlenhydrate 51,7 g
Eiweiß 9,0 g
Fett 16,7 g

Eins nach dem anderen! 

01

Zuerst beginnen wir mit unserem Geheimtrick: Wir kochen ein Drittel der Kartoffeln und lassen diese dann abkühlen. Gerne kannst du an der Stelle auch übrig gebliebene Kartoffeln vom Vortag verwerten, dann ist dieser Schritt hinfällig. 

02

Sowohl die gekochten als auch die rohen Kartoffeln werden geschält und anschließend mit einer Küchenreibe grob gerieben. Aber bitte separat, denn die rohen Kartoffeln müssen anschließend noch ausgepresst werden. 

03

Gibt das Salz zu deinen rohen Kartoffelraspeln und packe diese in ein dünnes Tuch. Presse die überflüssige Flüssigkeit hinaus. Im Notfall tut es auch Küchenkrepp, allerdings reißt dieses ziemlich schnell. 

04

Vermische die beiden Kartoffelraspeln und gib auch den fein geschnittenen Zwiebel dazu. Dann noch gut mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn du magst, kannst du auch in den Rösti etwas Knoblauch geben - oder dir reicht der aus der Sauce. 

05

Erhitze einen halben EL Öl in einer Pfanne und verteile dann die Masse für 1 Portion in der Pfanne und drücke diese mit einem Pfannenwender besonders gut flach. Für die erste Seite ist es ratsam, den Deckel auf die Pfanne zu machen, dann werden deine Kartoffeln garantiert durch. Zum Wenden legst du ein Teller auf den Rösti, kippst die Pfanne einmal auf den Kopf, gibst wieder einen halben EL Öl in die Pfanne und lässt deinen Rösti vom Teller zurück in die Pfane gleiten. Backe deinen Rösti nun auf dieser Seite noch fertig - ohne Deckel, denn sonst wird er matschig!

06

Während dein Rösti fertig backt, verrührst du noch etwas Joghurt mit Knoblauch und Salz und dann kannst du deinen Rösti mit Knoblauch-Dip auch schon servieren. Am besten mit einem leckeren steirischen Vogerlsalat dazu! Mahlzeit! 

Hilfreiche Tipps & Tricks zum Rezept!

Welche Kartoffelsorte soll ich verwenden?

Ich nehme meistens, das was da ist! Es wird dann zwar nicht immer ganz genau gleich - aber das Rezept funktioniert wirklich mit ALLEN Sorten. Willst du aber eine Fachantwort haben und die für dich perfekte Konsistenz finden, dann lies heir weiter: 

Festkochende Kartoffeln:

  • Vorzüge: Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen ihre Form und haben eine glatte Textur. Dies sorgt dafür, dass die Rösti nicht zu matschig wird.
  • Empfohlene Sorten: Bintje, Charlotte, Nicola, Amandine.

Mehligkochende Kartoffeln:

  • Vorzüge: Mehligkochende Kartoffeln haben eine lockerere Struktur, die beim Braten eine knusprige äußere Schicht und eine weichere innere Textur erzeugt.
  • Empfohlene Sorten: Agria, Russet, Melody, Désirée.

Spezielle Rösti-Kartoffeln: 

(ja, auch das soll es geben)

  • Vorzüge: Einige Sorten wurden speziell für die Zubereitung von Rösti gezüchtet und zeichnen sich durch ihre ideale Textur und Geschmack aus.
  • Empfohlene Sorten: Rösti-Kartoffeln, Rattar, Mona Lisa.

 

Generell gilt, dass festkochende Kartoffeln dazu neigen, eine etwas festere und gleichmäßigere Rösti zu ergeben, während mehligkochende Kartoffeln zu einer lockeren und knusprigen Textur beitragen. Eine Mischung aus beiden Kartoffeltypen kann ebenfalls interessante Ergebnisse liefern.

Wie kann ich den Rösti warmhalten?

Sobald du 2 Portionen kochst, kann es schwierig werden, denn entweder teilt ihr euch zuerst einen Rösti und esst dann den zweiten oder du musst den einen in der Zwischenzeit warmhalten. 

Übrigens: Du kannst aus dem Teig natürlich auch viele kleine Rösti machen anstelle von einem Großen! 

Die Pfanne: Entweder du nimmst eine zweite Pfanne zur Hand, brätst die gleichzeitig oder lässt den einen dann noch bei niedriger Hitze in der Pfanne weiter braten. 

Der Ofen: Lege deinen Rösti auf ein Backblech und schiebe das bei ca. 150 °C in den Ofen. Du kannst deinen Rösti auch auf ein Gitter legen, dann werden sie garantiert nicht matschig und dann auf das Blech und ab in den Ofen. 

Kann ich die Rösti als Beilage zubereiten?

Natürlich! Als Beilage reichen dann aber ungefähr 200g Kartoffeln pro Person - je nachdem, was dann der Hauptdarsteller auf deinem Teller wird! 

Du kannst den Teig natürlich auch in viele kleine Rösti portionieren. Forme dabei zuerst einen Kugeln in deinen Händen und drücke diesen dann in die Pfanne. Alternativ kannst du auch eine Burger-Presse verwenden oder kleine Tortenringe, wenn du exakte Ränder haben möchtest! 

XXL Kartoffelrösti

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Pfannengroßer Kartoffelrösti mit leckerem Knoblauch Dip ohne viel Schnick Schnack
Portionen: 2 Portionen
Gericht: Beilage, Hauptgericht
Küche: Steiermark
Kalorien: 406 kcal
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten

Zutaten
 

  • 600 g Kartoffeln
  • 2 EL Rapsöl
  • 100 g Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
Joghurt Dip
  • 4 EL Sojajoghurt, oder anderes Joghurt deiner Wahl
  • 1 Stück Knoblauch
  • ½ TL Salz

Zubereitung
 

  1. Koche ein Drittel deiner Kartoffeln, schäle sie und lass sie abkühlen. Du kannst auch alte Kartoffeln vom Vortag verwenden. Das ist mein Geheimtipp und das Geheimnis, warum das Rezept ohne Mehl und Ei auskommt!
  2. Die anderen zwei Drittel reibst du mit einer Küchenreibe grob zusammen, salzt sie und drückst sie dann in einem feinen Tuch kräftig aus.
  3. Dann schneidest du die Zwiebel und mischt sie zu den Kartoffeln. Auch die gekochten Kartoffeln reibst du in die Masse dazu und mischt alles ab. Die gekochten Kartoffeln sorgen für die Bindung, während die frischen Kartoffeln dafür sorgen, dass die Rösti knusprig werden.
  4. Erhitze einen halben EL Öl in einer Pfanne und verteile eine Portion (halbe Menge) deiner Masse in der Pfanne. Drücke deinen ersten Rösti mit einem Pfannenwender nochmal kräftig zusammen. Decke die Pfanne für die erste Seite zu und backe deinen Rösti ca. 5 Minuten bei mittelstarker Hitze.
  5. Dann legst du ein Teller verkehrt auf deinen Rösti und drehst deine Pfanne einmal um, sodass der Rösti auf deinem Teller liegt. Gib nun wieder einen halben EL Öl in die Pfanne und schiebe dann den Rösti vom Teller zurück in die Pfanne. Backe diese nun weitere 5 Minuten fertig bis er schön knusprig ist. Hier würde ich den Deckel nicht mehr drauf machen, sonst wird dein Rösti matschig.
  6. Sind beide Seiten fertig gebacken, kommt dein Rösti von der Pfanne auf einem Teller. Wiederhole das Braten mit den anderen Masse. Du kannst dein Teller in der Zwischenzeit im Backofen warmhalten!
  7. Servieren kannst du deinen Rösti pikant mit einem leckeren Dip aus Joghurt, Knoblauch und Salz sowie einen knackigen grünen Salat.
    Tipp: Kartoffelrösti schmeckt aber auch lecker als süße Variante mit Apfelmus!

Nährwerte

Kalorien: 406 kcalKohlenhydrate: 51.7 gEiweiß: 9 gFett: 16.7 gges. Fettsäuren: 1.6 gMehrfach unges. Fettsäuren: 3.6 gEinfach unges. Fettsäuren: 7.4 gNatrium: 2.187 mgKalium: 1.427 mgBallaststoffe: 7.2 gZucker: 4.5 gKalzium: 113 mgEisen: 3 mg

Notizen

Tipp: Reiche dazu am besten eine große Schüssel Salat - für uns Steirer natürlich immer mit Kürbiskernöl! 
Wenn du die Rösti als Beilage servierst, dann reichen auch 150-200g Kartoffeln pro Person. 

Hast du das Rezept schon probiert?

Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!