Vanillekipferl ohne Nüsse

Vanillekipferl ohne Nüsse

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Vanillekipferl ohne Nüsse

Schokoladen Hörnchen aus Blätterteig

Keine Nüsse: Kein Problem!

Für mich sind Vanillekipferl nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch eine Hommage an die traditionelle Weihnachtsbäckerei.

Traditionell bestehen sie aus einer zarten Mischung aus gemahlenen Nüssen, Mehl und Butter. Wir verzichten in diesem Rezept aber auf die Nüsse und verwenden Vanillepuddingpulver als Geiheimzutat. Perfekt für alle, die allergisch sind oder einfach nur eine nussfreie Option suchen.

Achtung: Die Kekse sind nicht ganz so mürbe wie ihre nussigen Geschwister und haben etwas mehr Biss – dafür eine extra Portion Vanille!

 

 

Level

Einfach

Portionen

88 Mini-Kipferl

Gesamtzeit

ca. 1 Stunde und 10 Minuten – bei Keksen aber schwierig zu sagen

Das brauchst du:

Du brauchst nur eine handvoll Zutaten für deine nussfreien Vanillekipferl:

  • Butter: Bei Keksen verwende ich immer echte Butter und nur in seltenen Fällen Magarine. Butter hat einfach den intensiveren Geschmack.
  • Zucker: Für dieses Rezept verwenden wir Staubzucker. Grundsätzlich ist es aber geschmackssache, welche zuckerart du verwendest. Kristallzucker macht die Kekse etwas knuspriger im Vergleich zu Staubzucker.
  • Mehl: Bei Keksen setze ich meistens auf glattes Weizenmehl. Du kannst natürlich auch Dinkelmehl verwenden – das lässt sich 1:1 ersetzen. Aber in der Weihnachtsbäckerei müssen wir nicht unbedingt nach den gesünderen Alternativen suchen 🙂
  • Puddingpulver: Statt den Nüssen geben wir etwas Puddingpulver mit in den Teig. Das gibt unsere Kipferln die extra Portion Vanillegeschmack.
  • Vanille- Zuckergemisch: Gewälzt werden Vanillekipferl in einem Gemisch aus Staubzucker und Vanillezucker. Wenn die Kipefer noch warm gewälzt wrden, haftet die Zuckermischung noch besser an den Keksen.
Hörnchen aus Blätterteig gefüllt mit Schokoladenreme

Nährwerte

pro Portion
Kalorien  14 kcal
Kohlenhydrate 1,9 g
Eiweiß 0,1 g
Fett 0,6 g

Und so geht’s!

01

Wiege alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und knete sie zu einem geschmeidigen Teig. Bei Bedarf gibst du einen Schluck Wasser dazu.

02

Du kannst den Teig direkt weiterverarbeiten oder für später in den Kühlschrank stellen. Der Teig lässt sich auch wunderbar schon am Vortag zubereiten.

03

Nimm die Hälfte vom Teig und forme daraus eine Rolle, von der du dann einzelne kleine Stücke abstichst. So werden deine Kipferl beinahe identisch groß. Forme diese wiederum zu kleinen Rollen und biege die enden zur Kipferl-Form zusammen. 

04

Lege die Kipferl auf ein Backblech und backe sie für ca. 7-10 Minuten bei 170 °C Ober- Unterhitze.  Meine Kipferl waren extrem klein, daher kann sein, dass du deine Backzeit etwas verlängern musst, wenn du größere Kekse formst. Verlasse dich am besten auf deine Sinne: Wenn die Spitzen beginnen sich zu bräunen, gib die Kekse aus dem Ofen. 

05

Lass die Kipferl kurz abkühlen aber wälze sie noch warm in deiner Zucker-Vanillezucker Mischung. Ganz abgekühlt kannst du sie in luftdicht verschließbare Dosen verstauen. 

Bei 170 °C Heißluft für ca. 7-10 Minuten backen!

Das solltest du über das Rezept wissen

Kann ich den Teig vorbereiten?
Klaro – alle Keksteige kannst du gerne schon 1-3 Tage im Voraus zubereiten. Wenn du dann Lust und Zeit zum Backen hast, einfach aus dem kKühlschrank nehmen und losstarten. Wichtig ist die Lagerung im Kühlschrank und decke deinen Teig mit Frischhaltefolie ab.
Wie soll ich die Vanillekipferl am besten lagern?
Vanillekipferl lassen sich gut lagern und behalten ihren Geschmack und ihre Textur, wenn sie richtig aufbewahrt werden. Hier sind einige Tipps, wie du Vanillekipferl optimal lagern kannst:

Luftdicht verschließen: Bewahre die Vanillekipferl in einem luftdichten Behälter auf. Dadurch wird verhindert, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen und ihre Konsistenz ändern.
Kühler Ort: Lagere die Kipferl an einem kühlen Ort, vorzugsweise in einem Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung. Vermeide warme Orte, da dies dazu führen kann, dass die Butter in den Kipferln schmilzt und sie an Frische verlieren.
Papier zwischen den Schichten: Lege zwischen den Schichten der Kipferl Pergamentpapier oder Wachspapier, um ein Ankleben oder Brechen zu verhindern.
Nicht neben stark riechenden Lebensmitteln: Vermeide die Lagerung neben stark riechenden Lebensmitteln, da Vanillekipferl leicht Aromen aufnehmen können.

Wie lange kann ich die Vanillekipferl lagern?
Bei richtiger Lagerung können Vanillekipferl mehrere Wochen lang frisch bleiben. In der Weihnachtszeit, wenn sie oft in größeren Mengen zubereitet werden, ist es jedoch wahrscheinlich, dass sie vorher genossen werden! Wenn du sicherstellen möchtest, dass sie über einen längeren Zeitraum frisch bleiben, kannst du sie auch einfrieren und bei Bedarf auftauen. Einfach in einem luftdichten Behälter oder in einem Gefrierbeutel gut verpacken.
Das ist beim Wälzen zu beachten!
  1. Warm aber nicht heiß: Warte, bis die gebackenen Vanillekipferl noch warm, aber nicht mehr heiß sind. Der Puderzucker haftet besser an warmem Gebäck und absorbiert das Aroma der Vanille.
  2. Staubzucker vorbereiten: Besonders fein wird deine Mischung, wenn du den Staubzucker vorher siebst.
  3. Großzügiges Wälzen: Wälze die noch warmen Vanillekipferl großzügig in der Staubzucker-Vanille-Mischung. Du kannst sie einzeln oder in kleinen Chargen wälzen, um sicherzustellen, dass jedes Kipferl gleichmäßig bedeckt ist.
  4. Überschüssigen Zucker abklopfen: Klopf leicht auf jedes Kipferl, um überschüssigen Puderzucker abzuschütteln. Dies hilft, eine gleichmäßige Beschichtung zu gewährleisten, ohne dass sie zu süß werden.
  5. Abkühlen lassen: Lass die Vanillekipferl nach dem Wälzen vollständig abkühlen, damit der Puderzucker fest wird und eine leichte Kruste bildet.

Indem du diese Schritte befolgst, kannst du sicherstellen, dass deine Vanillekipferl nicht nur köstlich schmecken, sondern auch diese wunderbar zarte, süße Hülle haben, die sie so besonders macht. Guten Genuss!

Vanillekipferl ohne Nüsse

Diese Vanillekipferl sind für all jene, die die nussige Variante ablehnen. Nicht ganz so mürbe, aber Vanille pur!
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Temperatur: 170 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 10 Minuten
Back- / Kochzeit: 30 Minuten
Ruhezeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 10 Minuten
Portionen: 88 Kekse
Kalorien: 14kcal

Zutaten
 

Teig
  • 100 g Weizenmehl
  • 60 g Butter
  • 18 g Vanillepuddingpulver (1/2 Packung)
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Wasser (optional)
Zum Wälzen
  • 25 g Staubzucker
  • 1 Tüte Vanillezucker

Zubereitung

  • Wiege alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und knete anschließend alles zu einem geschmeidigen Teig. Füge das Wasser am Ende bei Bedarf hinzu.
  • Der Teig lässt sich super verarbeiten. Wenn du also keine Zeit hast, den Teig ruhen zu lassen, dann kannst du ihn auch direkt verarbeiten.
  • Nimm die Hälfte vom Teig und forme daraus eine Rolle. Dann stichst du mit einer Teigware kleine Stücke ab - so werden deine Kipferl meistens ziemlich gleich groß. Forme die kleinen Stücke dann wieder zu kleinen Rollen und drehe die Enden zusammen, dass die Form von Kipferln entsteht.
  • Lege die Kipferl auf ein Backblech und backe sie für ca. 7-10 Minuten bei 170 °C Ober- Unterhitze. Die Backzeit hängt von der Größe deiner Kekse ab. Zugegeben: Meine waren EXTREM klein! Nimm die Kipferl einfach aus dem Ofen, wenn die Ränder/Spitzen braun werden.
  • Lass die Kipferl kurz abkühlen und wälze sie noch warm in der Mischung von Staubzucker und Vanillezucker. Dann lässt du sie vollständig auskühlen, bevor sie in der Keksdose oder im Mund landen.

Nährwerte

Portionsgröße: 3g | Kalorien: 14kcal | Kohlenhydrate: 1.9g | Eiweiß: 0.1g | Fett: 0.6g | ges. Fettsäuren: 0.4g | Einfach unges. Fettsäuren: 0.2g | Cholesterin: 2mg | Kalium: 2mg | Zucker: 1g

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Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln

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Gebrannte Mandeln

Schokoladen Hörnchen aus Blätterteig

Hol dir den Weihnachtsmarkt nach Hause!

ebrannte Mandeln sind einfach unwiderstehlich – ein knuspriger Genuss, der uns in gemütliche Weihnachtsstimmung versetzt. Die goldbraunen Leckerbissen sind nicht nur auf Weihnachtsmärkten ein Hit, sondern auch zu Hause leicht zuzubereiten. Die Zubereitung beginnt mit einer köstlichen Zucker-Karamell-Mischung, die die Mandeln umhüllt und ihnen diesen unwiderstehlichen Glanz verleiht.

Level

Einfach

Portionen

Ergibt ca. 365 g fertige Mandeln

Gesamtzeit

In unter 40 Minuten machbar! 

Zucker, Wasser & Mandeln! 

Das ist alles was du brauchst:

  1. <Zucker: Karamell besteht bekanntlich aus Zucker, daher ist Kristallzucker hier neben den Mandeln die Hauptzutat für dieses Rezept. Geheimtipp: 1 Packung Vanillezucker sorgt für einen besonders leckeren Geschmackt
  2. Wasser: Wir wollen keine festen Klumpen, daher brauchen wir für die Verarbeitung und das Karamellisieren etwas Wasser.
  3. Mandeln: Was wären gebratene Mandeln ohne Mandeln? Mandeln sind die heimlichen Superstars in der Welt der Nüsse und Samen, und es gibt gute Gründe, warum sie die Hauptrolle in vielen Rezepten spielen.vErstens sind Mandeln ernährungsphysiologisch echte Powerhäuser. Sie sind reich an gesunden ungesättigten Fettsäuren, Proteinen, Ballaststoffen, Vitamin E und verschiedenen Mineralstoffen wie Magnesium und Kalzium. Aber mit dem ganzen Zucker wollen wir hier nicht von einem gesunden Rezept sprechen, lieber vom Geschmack. Mandeln haben einen natürlichen, leicht süßen Geschmack, der sich hervorragend mit süßen Aromen wie Karamell kombinieren lässt. Ihre Textur, wenn sie geröstet oder karamellisiert werden, verleiht den gebrannten Mandeln diesen unwiderstehlichen Knusper.
Hörnchen aus Blätterteig gefüllt mit Schokoladenreme

Nährwerte

pro 100g
Kalorien  566 kcal
Kohlenhydrate 60,0 g
Eiweiß 13,2 g
Fett 29,1 g

Und so geht’s!

01

Wasser, Zucker und Vanillezucker in einer Pfanne zum Kochen bringen. 

02

Dann kommen die Mandeln dazu und dann heißt es: Rühren, Rühren, Rühren. Zuerst verdampft das ganze Wasser und deine Zutaten trocknen in der Pfanne komplett aus. (siehe Bild unten) An dieser Stelle: Geduldig sein und nicht verzweifeln, das ist genau richtig!

03

Alles was du tun musst: Hitze reduzieren, warten und rühren. Das kann einige Minuten dauern und die Wartezeit (gerade wenn man ungeduldig ist) kann schon sehr lange sein. Der Zucker fängt dann erst an richtig zu karamellisieren und legt sich um die Mandeln. Erst wenn deine Mandeln schön glänzen, sind deine Nüsse fertig! 

04

Gib sie zum Auskühlen auf ein Blech, welches du mit Butterbrotpapier auslegst. Abgekühlt kannst du die zusammengeklebten Nüsse trennen und und in eien Dose füllen. 

Achtung: Sei vorsichtig während dem Karamellisieren. Das Karamell ist verdammt heiß und nur ein kleiner Tropfen auf deinen Händen kann zu schlimmen Blasen führen, also lieber nicht reflexartig zwischengreifen, wenn du was aus der Pfanne rührst! 

Das solltest du über das Rezept wissen!

Wie soll ich die Mandeln lagern?

Gebrannte Mandeln können, wenn sie richtig gelagert werden, für eine relativ lange Zeit frisch und knusprig bleiben. Hier sind einige Tipps, um ihre Haltbarkeit zu verlängern:

  1. Luftdichte Behälter: Ich nehme dazu gerne Schraubgläser zur Hand. 

  2. Vermeide Feuchtigkeit: Feuchtigkeit ist der Feind von knusprigen gebrannten Mandeln. Halte sie trocken, um Schimmelbildung zu verhindern.

Wenn du diese Richtlinien befolgst, sollten gebrannte Mandeln etwa 2 bis 3 Wochen ihre Frische bewahren. Beachte jedoch, dass mit der Zeit die Knusprigkeit nachlassen kann

Die ideale Geschenkidee!

Gebrannte Mandeln eignen sich super als kleines Weihnachtsgeschenk. Fertig zubereitet kannst du sie in kleine Säckchen abfüllen und weiterschenken. 

Tipp: Du kannst auch DIY Pakete verschenken wie eine Art Backmischung. Nimm dazu ein Schraubglas und fülle es mit je 1.1 Mandeln und Zucker. Gib noch etwas Vanillezucker und die Zubereitungsanleitung dazu – schon hast du ein tollen Weihnachtsgeschenk gebastelt. 

Kann ich andere Nüsse verwenden?

Gebrannte Nüsse können mit verschiedenen Nusssorten zubereitet werden, je nach persönlichem Geschmack und Vorlieben. Hier sind einige Alternativen zu Mandeln, die sich gut für gebrannte Nüsse eignen:

  • Cashewnüsse: Cashewnüsse haben einen milden, buttrigen Geschmack und eine zarte Textur. Sie können eine köstliche Alternative zu Mandeln darstellen.
  • Walnüsse: Walnüsse haben einen kräftigen Geschmack und eine knackige Textur. Die leicht bitteren Aromen der Walnüsse können gut mit einer süßen Karamellbeschichtung harmonieren.
  • Haselnüsse: Haselnüsse verleihen den gebrannten Nüssen einen leicht nussigen Geschmack. Die Kombination von Haselnüssen und Karamell kann besonders verlockend sein.
  • Pekannüsse: Pekannüsse haben einen süßen, buttrigen Geschmack und eine zarte Textur. Sie eignen sich gut für süße Zubereitungen.
  • Mischung aus verschiedenen Nüssen: Du kannst auch eine Mischung aus verschiedenen Nüssen verwenden, um eine vielfältige und geschmacklich interessante Mischung zu erhalten. Kombinationen aus Mandeln, Walnüssen, Cashewnüssen und anderen Nüssen können fantastisch schmecken.

Ich habe auch schon Varianten mit Erdnüssen gesehen. Experimentiere mit verschiedenen Kombinationen, um die perfekte Mischung für deine gebrannten Nüsse zu finden. 🌰✨

Gebrannte Mandeln

Zucker, Wasser und Mandeln - mehr braucht es nicht für den Klassiker, der zu Weihnachten nie fehlen darf!
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Back- / Kochzeit: 40 Minuten
Kalorien: 566kcal

Zutaten
 

  • 200 g Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 100 g Wasser
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Zimt (optional)

Zubereitung

  • Koche den Zucker mit dem Wasser auf und gib dann die Mandeln dazu.
  • Lass alles so lange kochen, bis es austrocknet und eine bröselige Masse entsteht.
  • Hier ist noch nicht Schluss! Du brauchst noch Geduld, denn jetzt beginnt erst der eigene Karamellisierungs-Prozess. Reduziere die Hitze und lass den Zucker karamellisieren. Der Zucker wird erneut schmelzen und legt sich um die Nüsse.
  • Hast du einen schönen Glanz erreicht, dann gib deine Nüsse auf ein Backblech mit Backpapier und lass es dort abkühlen. Anschließend noch die Klumpen aufbrechen und genießen.

Notizen

Achtung bei der Arbeit: Das Karamell wird extrem heiß und du kannst dich sehr leicht verbrennen. Daher immer vorsichtig arbeiten und nie mit den Händen dazwischen fassen. 

Nährwerte

Portionsgröße: 100g | Kalorien: 566kcal | Kohlenhydrate: 60g | Eiweiß: 13.2g | Fett: 29.1g | ges. Fettsäuren: 8.3g | Mehrfach unges. Fettsäuren: 20g | Einfach unges. Fettsäuren: 73.1g | Natrium: 8mg | Kalium: 1.357mg | Ballaststoffe: 22.7g | Zucker: 218.9g | Kalzium: 182mg | Eisen: 7mg

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Schoko-Lebkuchen-Knöpfe

Schoko-Lebkuchen-Knöpfe

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Schoko-Lebkuchen-Knöpfe

Schokoladen Hörnchen aus Blätterteig

Kein Weihnachten ohne Lebkuchen

Lebkuchen, auch liebevoll als die „Gute-Laune-Kekse“ bekannt, sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder festlichen Jahreszeit. Mit ihrer köstlichen Mischung aus Zimt, Nelken, und anderen Gewürzen verbreiten sie einen unwiderstehlichen Duft, der sofort an gemütliche Winterabende erinnert.

Heute machen wir Knöpfe und zwar mit einer extra Portion Schokolade, denn wir packen die Schokolade nicht nur oben drauf, sondern auch in den Teig!

 

Level

Einfach

Portionen

135 Knöpfe – aber natürlich abhängig von deiner Größe und Geduld

Gesamtzeit

ca. 1 Tag und 1 Stunde mit allem zusammen

Das brauchst du:

Die Bestandteile für deine Lebkuchen im Überblick:

  • Roggenmehl: Roggenmehl verleiht Lebkuchen eine charakteristische Textur und einen besonderen Geschmack. Die Verwendung von Roggenmehl in Lebkuchenrezepten trägt dazu bei, eine leicht dichte und feuchte Konsistenz zu erzeugen, die dem Gebäck eine gewisse Substanz verleiht. Der kräftige Geschmack des Roggenmehls harmoniert gut mit den würzigen Aromen der Lebkuchengewürze, insbesondere Zimt, Nelken und Ingwer.
  • Süße: Wir verzichen in diesem Rezept auf zusätzlichen Zucker und setzen auf Honig und Apfelmus als Süße. Neben der Schokolade reicht das für den Teig vollkommen aus.
  • Milch & Ei: Damit wir am Ende einen schön weichen Teig bekommen, brauchen wir natürlich auch noch feuchte Zutaten. Mit Ei und Milch bekommen wir einen Teig, der sich später super einfach verarbeiten lässt.
  • Lebkuchengewürz: Kein Lebkuchen ohne Lebkuchengewürz. Lebkuchengewürz besteht typischerweise aus einer Mischung von warmen und aromatischen Gewürzen. Die gängigen Zutaten sind Zimt, Muskatnuss, Nelken, Piment und Ingwer. Manchmal werden auch Kardamom und Anis hinzugefügt, um den Geschmack zu intensivieren.
  • Schokolade: Nicht nur mit Schokolade glasiert! Wir geben auch Schokoraspeln direkt in den Teig. Du wirst erstaunt sein, wie lecker das schmeckt!
  • Schokoglasur: Entweder du nimmst eine fertige Glasur oder du mischt Schokolade im Verhältnis 10:1 mit Kokosöl und tunkst sie darin.
Hörnchen aus Blätterteig gefüllt mit Schokoladenreme

Nährwerte

pro Portion
Kalorien  17 kcal
Kohlenhydrate 2,6 g
Eiweiß 0,3 g
Fett 0,6 g

Und so geht’s!

01

Rasple die Schokolade ganz fein und verknete anschließend alle Zutaten für den Teig.

02

Lass den Teig nun im Kühlschrank ruhen. 12 Stunden solltest du dem Teig auf jeden Fall geben – je länger, desto aromatischer wird er.

03

Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn aus. Lebkuchen solltest du nie zu dünn ausrollen. Ich habe meinen Teig für dieses Rezept ca. 4 mm dich ausgerollte. Anschließend stichst du runde Kreise oder andere Formeen deiner Wahl aus und legst sie auf ein Backblech.

04

Backe deine Kekse anschließend für ca. 8-10 Minuten bei 180 °C Heißluft im Backofen. Durch die Schokolade ist es schwierig festzustellen, wann der Keks fertig gebacken ist. Halte dich daher am besten an die vorgegebene Backzeit, denn dann bleibt dein Lebkuchen wunderbar weich.

05

Nach dem Auskühlen schmilzt du die Schokolade mit dem Kokosöl und glasierst deine kleinen Knöpfe. Ist die Schokolade abgekühlt, kannst du sie vernaschen und in Keksdose aufbewahren.

Bei 180 °C Heißluft für ca. 8-10 Minuten backen!

Das solltest du über das Rezept wissen

Kann ich den Lebkuchenteig vorbereiten?
Lebkuchenteig ist der einzige Teig in meiner Sammlung, wo ich auf die Ruhezeit bestehe. Wusstest du, dass Lebkuchenteig durch die Reifezeit im Kühlschrank auch eine schönere, dunkle Farbe bekommt?

Ich mache den Teig meist ca. 1 Tag bevor ich ihn verarbeite. Kommst du aber dann doch nicht zum backen – keine Panik! 2-3 Tage kannst du ihn locker im Kühlschrank lagern.

Wie soll ich den Lebkuchen lagern?
Packe den Lebkuchen am besten in Keksdosen, die du luftdicht verschließen kannst. Wenn du zwischen den Lagen etwas Butterbrotpapier legst, dann bleibt die Glasur etwas schöner, wenn die Kekse später aus der Dose nimmst.

Raumtemperatur reicht für Lebkuchen vollkommen aus – wenn du sie allerdings länger lagern möchtest, dann solltest du sie etwas kühler lagern oder sogar in den Kühlschrank stellen.

Ich bevorzuge die Lagerung im Keller – da ist es etwas kühler als im Wohnraum aber nicht ganz so kalt wie im Kühlschrank – optimal!

Wie lange hält sich der Lebkuchen?
Selbstgemachte Lebkuchen mit Schokoglasur können sich in der Regel gut halten, besonders wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. In einem luftdichten Behälter oder einer gut verschlossenen Dose können Lebkuchen mit Schokoglasur bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen frisch bleiben.

Es ist wichtig, sie vor Feuchtigkeit zu schützen, da dies die Konsistenz beeinträchtigen könnte. Wenn du möchtest, dass sie länger haltbar sind, kannst du sie auch im Kühlschrank aufbewahren. Dadurch können sie bis zu einem Monat frisch bleiben.

Ich habe noch Lebkuchenreste nach Weihnachten - Was tun?
Es ist Weihnachten und du hast dich satt gegessen? Aus Lebkuchen lassen sich wunderbare Desserts zaubern:

  1. Schichtdesert: Verwende die Lebkuchen als Brösel in. Abwechslung mit einer leckeren Creme und schichte diese in ein Glas. Schon hast du das perfekte Dessert für dein Weihnachtsmenü.
  2. Cakepops: Zerbröseln und mit Ganache oder Marmelade vermischen, zu Kugeln Formen und in Schokolade tunken. Schon hast du kleine Pralinen aus den Resten gezaubert.
  3. Restekuchen: Kuchen aus Kuchen backen – ja, das geht. Du kannst beispielsweise bei einem Gugelhupf Rezept einen Teil vom Mehl durch Kuchenbrösel ersetzen und schon hast du deine Reste verbraucht und eine komplett neue Geschmacksinterpretation geschaffen.
  4. Einfrieren und später genießen. Lebkuchen kann man auch wunderbar einfrieren. Wie wäre es mit einem Lebkuchen im Sommer? Seltsam aber spannend. Vielleciht als Krümel auf Vanilleeis?

Schoko Lebkuchen Knöpfe

Ein ziemlich leckeres Rezept mit echter Schokolade im Teig. Das Apfelmus sorgt zusätzlich dafür, dass dieser Lebkuchen niemals steinhart wird!
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Temperatur: 180 °C
Ofenprogramm: Heißluft
Vorbereitung: 10 Minuten
Back- / Kochzeit: 45 Minuten
Ruhezeit: 1 day
Gesamtzeit: 1 day 55 Minuten
Portionen: 135 Stück
Kalorien: 17kcal

Zutaten
 

Teig
  • 250 g Roggenmehl
  • 1 Stk. Ei
  • 90 g Honig
  • 3 g Lebkuchengewürz
  • 30 g Apfelmus
  • 60 ml Milch
  • ½ TL Natron
Glasur
  • 110 g Schokolade
  • 1 EL Kokosöl

Zubereitung

  • Alle Zutaten für den Teig gut miteinander verkneten und mind. 24 Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Du kannst den Teig auch gerne schon 2-3 Tage im Vorhinein zubereiten und einfach bis zur Verwendung im Kühlschrank (zugedeckt) aufbewahren.
  • Wenn du Zeit zum Backen hast, dann heize den Backofen auf 180°C Heißluft vor und walke deinen Teig ca. 4 mm dick aus.
  • Nun stichst du kleine runde Kreise aus. Natürlich kannst du auch jegliche andere Motive aus dem Teig machen.
  • Backe die Kekse nur für 8-10 Minuten: So bleiben sie garantiert weich und verbrennen nicht. Durch die Schokolade ist es sonst eher schwer, den Bräunungsgrad der Kekse festzustellen.
  • Nachdem du alle Kekse gebacken hast, musst du noch die Glasur vorbereiten. Dafür einfach die Schokolade mit dem Kokosöl gemeinsam schmelzen und die Knöpfe vorsichtig an der Oberseite tunken. Auskühlen lassen und genießen!

Nährwerte

Kalorien: 17kcal | Kohlenhydrate: 2.6g | Eiweiß: 0.3g | Fett: 0.6g

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Kürbislasagne

Kürbislasagne

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Kürbislasagne mit Spinat

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Kürbisliebe im Lasagneformat

Kürbisliebhaber aufgepasst! Heute geht’s um ein herbstliches Highlight, das euren Gaumen verzaubern wird: Kürbislasagne. Diese köstliche Kreation vereint den süßlichen Geschmack von Kürbis, das Aroma von Tomaten-Ragout, die Frische von Spinat und die cremige Verführung von Béchamelsauce. Ein wahres Fest für die Sinne!

Level

Einfach

Portionen

4 Portionen

Gesamtzeit

ca. 1,5 Stunden

Purer Genuss: Schicht für Schicht!

Die Kürbiskunst entdecken
Die Basis dieser Lasagne ist ein saftiges Kürbis-Tomaten-Ragout mit dem unverwechselbaren Geschmack von Hokkaido. Der Kürbis wird hier zum Star, bringt eine leicht süße Note ein und sorgt für eine wunderbare Konsistenz. Das Ragout wird liebevoll mit Tomatensauce abgeschmeckt.

Ein grüner Hauch von Frische
Neben dem kürbigen Hauptdarsteller gesellt sich frischer Spinat dazu. Nicht nur für die Farbpalette ist er verantwortlich, sondern auch für einen Kick an Vitalstoffen. Der Spinat verleiht der Lasagne eine leichte Herzhaftigkeit und eine Extraportion Grün.

Die cremige Krönung
Was wäre eine Lasagne ohne die cremige Béchamelsauce? Hier rundet sie das Geschmackserlebnis ab, verbindet die verschiedenen Aromen und sorgt für eine unwiderstehliche Konsistenz. Die Sauce wird mit Liebe zubereitet und harmoniert perfekt mit den anderen Zutaten. Und auch der Käse darf natürlich nicht fehlen!

Diese Kürbislasagne ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein Statement für bewusstes Essen. Mit frischen Zutaten und einer Prise Kreativität zauberst du ein Gericht, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch nachhaltig ist. Probier es aus und lass dich von der herbstlichen Magie verführen!

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

pro Portion
Kalorien  535 kcal
Kohlenhydrate 85,4 g
Eiweiß 19,5 g
Fett 11,3 g

Alles zusammen und ab in den Ofen!

01

Zuerst bereitest du das Gemüse vor: Dazu Zwiebel und Hokkaido fein schneiden. Anschließend bratest du das Gemüse in etwas Öl in einer Pfanne an. Aufgegossen mit Tomatensauce und gut gewürzt und schon hast du dein Ragout für die Lasagne fertig zubereitet. Du kannst die Pfanne nun auf die Seite stellen.

02

Für die Bechamel-Sauce die Butter schmelzen, dann das Mehl einrühren und mit der Milch aufgießen. Kurz einkochen und die Hälfte vom Parmesan einrühren.

03

Nun blanchierst du noch den Spinat und anschließend kannst du bereits mit dem Schichten beginnen. Starte zunächst mit einer dünnen Schicht Béchamel. Anschließend folgst du folgendem Schema: Lasagneplatten > Bechamel > Kürbis > Spinat > Lasagneblatten > Bechamel > Kürbis > Spinat… 

04

Als Abschluss kommt noch der Parmesan drauf. Gerne kannst du auch noch weiteren Käse drüber streuen. Besonders cremig wird deine Lasagne auch, wenn du noch etwas Bechamel übrig hast, welche du unter dem Käse verteilst. Die Lasagne kommst dann bei 200 Grad O/U für ca. 40-50 Minuten in den Ofen. Die Garzeit ist davon abhängig, wie groß du deinen Kürbiswürfel geschnitten hast. Eventuell musst du bis zu 1 h einrechnen.

Gut zu wissen!

Welche Kürbissorten kann ich verwenden?

Anstelle von Hokkaido kannst du auch Butternusskürbis, Muskatkürbis oder den langen von Neapel verwenden. Diese Kürbissorten sind relativ ähnlich in der Verwendung und Garzeit. Geschmacklich ist der Hokkaido aber besonders würzig und süßlich und deutlich intensiver als beispielsweise der Butternuss.

Beachte dabei auch, dass du andere Kürbissorten eventuell schälen musst – beim Hokkaido kannst du die Schale mit essen.

Kann ich die Lasagne vorbereiten?

Ich bin ein Fan davon, Lasagne generell immer schon bei Zeit am Vortag vorzubereiten. Das spart dann viel Arbeit und die Lasagne muss nur noch in den Ofen geschoben werden.

Was mache ich mit Resten?

Du kannst die Lasagne mindestens 3 Tage luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf aufwärmen. Willst du sie länger haltbar machen, spricht auch nichts dagegen, sie portionsweise einzufrieren und bei Bedarf aufzutauen. Am besten immer im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen und dann vor dem Essen in der Mikrowelle aufwärmen.

Das zeigt auch, dass sich das Rezept perfekt als Meal-Prep Gericht für die Arbeit eignet!

 

Kürbislasagne

Herbstliche Lasagne mit Kürbis, Tomaten und Spinat! Da bekommt der Klassiker Konkurrenz!
Noch keine Bewertungen vorhanden
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Temperatur: 200 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 45 Minuten
Back- / Kochzeit: 40 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 25 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Kalorien: 535kcal

Zutaten
 

Bechamel Sauce
  • 20 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 250 ml Mandelmilch
Füllung
  • 1000 g Hokkaido Kürbis
  • 100 g Zwiebel (ca. 1 Stück)
  • Öl zum Anbraten
  • 400 g Tomaten stückig (Konserve)
  • 400 g frischer Spinat
  • 30 g Parmesan
  • 250 g Lasagneplatten

Zubereitung

  • Öl in einer Pfanne erhitzen und den klein geschnittenen Zwiebel darin anbraten.
  • Den Hokkaido in kleine Würfel schneiden oder alternativ kannst du ihn auch mit einer Großschreibe reiben. Den Kürbis anschließend ebenfalls kurz mitrösten.
  • Mit Tomaten ablöschen und ggf. etwas Wasser hinzugeben.
  • Die Füllung gut abschmecken und für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.
  • Für die Bechamel-Sauce die Butter schmelzen, dann das Mehl einrühren und mit der Milch aufgießen. Kurz einkochen und die Hälfte vom Parmesan einrühren.
  • Spinat blanchieren und beiseite stellen.
  • Nun geht es bereits an schichten und dabei gehst du folgendermaßen vor: Bechamel > Lasagneplatten > Bechamel > Kürbis > Spinat > Lasagneblatten > Bechamel > Kürbis > Spinat...
  • Wiederhole diesen Vorgang bis zum Ende und schließe am besten mit Kürbis bzw. Spinat ab. Oben drauf kommt dann der restliche Parmesan für eine leckere Kruste. Bist du ein Käse-Fan, dann kannst du natürlich auch noch viel mehr geriebenen Käse oben drauf verteilen.
  • Die Lasagne kommst dann bei 200 Grad O/U für ca. 40-50 Minuten in den Ofen. Die Garzeit ist davon abhängig, wie groß du deinen Kürbiswürfel geschnitten hast. Eventuell musst du bis zu 1 h einrechnen.

Notizen

Lasagne lässt sich natürlich ideal am Vortag zubereiten und am nächsten Tag dann frisch backen. Auch fertig gebacken, schmeckt sie aufgewärmt total lecker und ist damit absolut Meal-Prep tauglich

Nährwerte

Kalorien: 535kcal | Kohlenhydrate: 63.3g | Eiweiß: 15.6g | Fett: 10.9g | ges. Fettsäuren: 4.6g | Mehrfach unges. Fettsäuren: 0.9g | Einfach unges. Fettsäuren: 2.7g

 

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Franzbrötchen

Franzbrötchen

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Flaumige Franzbrötchen

Apfeltaschen aus Blätterteig angetuckert im Korb

Norddeutsches Feingebäck

Heute begeben wir uns auf die kulinarische Reise zu einem norddeutschen Schatz, der nicht nur Hamburg im Sturm erobert hat: die köstlichen Franzbrötchen. 

Die Ursprünge der Franzbrötchen reichen bis nach Dänemark. Ursprünglich als „Schmalznudel“ bekannt, fanden sie ihren Weg über die Grenze nach Hamburg und wurden dort zu dem süßen Gebäck, das wir heute kennen und lieben.

Was macht die Franzbrötchen so einzigartig?
Es ist die Kombination aus hauchdünnem Teig, einer großzügigen Portion Zimt und einer ordentlichen Prise Zucker. Das Geheimnis liegt nicht nur in den Zutaten, sondern auch in der liebevollen Zubereitung, die jedes Franzbrötchen zu einem kleinen Meisterwerk macht.

Level

Einfach

Portionen

15 Stücke

Gesamtzeit

ca. 1,5-2 Stunden

Vom Zucker bis zum Zimt

Beim Germteig greifen wir auf mein beliebtes Grundrezept für süßen Germteig zurück. Dieser besteht aus Weizenmehl, Milch, Hefe, etwas Zucker und Butter sowie einer Prise Salz. Die Hauptdarsteller in diesem Rezept sind aber eindeutig Zimt und Zucker. Hast du dich schon mal genauer mit den Zimtsorten beschäftigt? 

Cassia vs. Ceylon
Cassia-Zimt ist der gebräuchlichere, während Ceylon als „echter“ oder „echter Zimt“ gilt. Beide haben ihre eigenen charakteristischen Aromen und Texturen.

Welcher Zimt ist besser zum Backen?
Für Backzwecke wird oft Cassia-Zimt bevorzugt. Er hat ein kräftigeres, wärmendes Aroma, das sich gut mit süßen Leckereien verbindet. Sein intensiver Geschmack macht ihn ideal für Gebäck, Kuchen und natürlich für unsere geliebten Franzbrötchen.

Gesundheitsaspekte im Blick behalten
In Bezug auf die Gesundheit wird Ceylon-Zimt oft als die gesündere Option betrachtet. Er enthält weniger Kumin, eine Verbindung, die in hohen Mengen potenziell leberschädigend sein kann. 

Letztendlich hängt die Wahl des Zimts davon ab, welche Geschmacksrichtung du bevorzugst und welche gesundheitlichen Aspekte dir wichtig sind. Für den intensiven, traditionellen Zimtgeschmack in Backwaren ist Cassia eine ausgezeichnete Wahl. Wenn du jedoch auf der Suche nach einer gesünderen Option bist, könnte Ceylon die richtige Entscheidung sein.

Ausschnitt aus Korb mit Apfeltaschen

Nährwerte

  pro 100g
Kalorien  247 kcal
Kohlenhydrate 37,6 g
Eiweiß 3,7 g
Fett 8,8 g

Und so geht’s! 

01

Wiege alle Zutaten für den Germteig zusammen, knete ihn für 5-7 Minuten gut durch und lass ihn anschließend an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen. 

02

Wenn der Teig aufgegangen ist, kannst du bereits den Ofen auf 190°C Ober- Unterhitze vorheizen. Den Teig rollst du zu einem großen Rechteck aus. 

03

Für die Füllung brauchst du warme Butter –  am besten du schmilzt die Hälfte der Buttermenge und rührst dann die andere Hälfte kalte Butter ein. Dadurch entsteht eine dickcremige Masse, die du auf deinem Germteig verteilst. 

04

Nun vermischt du noch den Zucker mit dem Zimt und streust diese Mischung gleichmäßig auf dein Rechteck. Nun sollst du den Teig zu einer Rolle auf. 

05

Im Gegensatz zu Zimtschnecken schneidest du nun nicht gleichmäßig dicke Scheiben ab, sondern versetzt dein Messer abwechselnd um ca. 45 Grad, sodass du Dreiecke abschneidest. Dann stellst du dein Dreieck mit der dünnen/spitzen Seite nach oben auf und drückst mit dem Griff Einers Kochlöffels eine Kerbe hinein. So entsteht die klassische Form von Franzbrötchen. 

06

Zum Abschluss kannst du dein Gebäck noch mit etwas Milch bestreichen, bevor du es bei 180 °C für ca. 15-20 Minuten backst. Nach dem Backen solltest du das Gebäck direkt vom heißen Blech auf ein Backgitter setzen und dort abkühlen lassen. Vor dem Servieren noch etwas mit Zucker bestäuben und dann nur noch genießen!

Bei 180°C O/U für ca. 15-20 Minuten backen.

Das solltest du zum Rezept noch wissen! 

So hälst du Germgebäck am längsten frisch!

Germteig schmeckt frisch bekanntlich am besten und daran ist leider nichts zu ändern. Dennoch kannst du ein paar Tipps beachten:

  • Kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank
  • luftdicht aufbewahren
  • Fürlängere Haltbarkeit: Einfrieren und beim Auftauen frisch aufbacken.
  • Aufbacken: Hier solltest du aber beachten, dass du das Gebäck erst dann aufbackst, wenn du es zum Verzehr anbietest. Backst du es auf und lässt es dann doch noch stundenlang stehen, dann wird es ziemlich fest und leicht zäh.
So kannst du deine Füllung aufpimpen!

Eigentlich sollte man Klassiker nicht verändern, denn sie schmecken so schon großartig. Mit minimalen Anpassungen, kannst du du daraus aber noch echt Geschmackswunder zaubern. 

Gib zur Zucker-Zimt Mischung zum Bieispiel etwas Kakao, für eine leicht schokoladige Note. Oder wie wäre es mit etwas Lebkuchengewürz für die Weihnachtszeit? Schon hast du eine vollkommen neue Interpretation geschaffen. 

Fruchtige Varianten: Im Herbst kannst du z.B. auch einen kleinen Apfel über die Füllung reiben und mit aufrollen. Etwas Marillenmarmelade mit in der Füllung bringt auch eine fruchtige note und etwas Süße. Dabei kannst du natürlich die Menge an Zucker reduzieren.

Heißluft oder Ober- Unterhitze?

Feingebäck aus Germteig sollte sofern möglich immer mit Ober- Unterhitze gebacken werden. Daher ist es ratsam in diesem Fall 2 Blech nacheinander zu backen. Ober- Unterhitze hat den Vorteil, dass das Gebäck nicht so stark austrocknet und saftiger bleibt. 

Solltest du eine größere Menge zubereiten und daher das Backen mehrere Bleche notwendig sein, ist das natürlich auch kein Problem. Reduziere die Hitze auf 180°C und stelle das Ofenprogramm auf Heißluft um. Durch die Füllung ist es für dieses Rezept kein Problem und du brauchst keine Angst haben, dass sie trocken werden. 

Franzbrötchen

Zimt trifft Zucker in Form leckerer Franzbröchten. Sag niemals Zimtschnecken dazu 😉
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Temperatur: 190 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 10 Minuten
Back- / Kochzeit: 20 Minuten
Ruhezeit: 1 Stunde
Portionen: 15 Stück
Kalorien: 247kcal

Zutaten
 

Germteig
  • 500 g Weizenmehl (glatt)
  • 275 ml Milch (lauwarm)
  • ½ Würfel Germ
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
Füllung
  • 100 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1-2 TL Zimt

Zubereitung

  • Zu Beginn wiegst du alle Zutaten für den Germteig in deine Rührschüssel und lässt diese für 5-7 Minuten gut durchkneten.
  • Anschließend deckst du deine Schüssel ab und lässt den Teig für ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur aufgehen
  • Rolle nun den Teig zu einem großen Rechteck aus.
  • Schmelze die Butter nur ganz leicht (am besten du schmilzt die Hälfte und rührst dann die andere Hälfte kalt ein, sodass eine dickcremige Masse entsteht. Diese pinselst du dann gleichmäßig auf den Germteig.
  • Zucker mit Zimt vermischen und ebenfalls auf der Butter verteilen.
  • Nun musst du den Teig nur noch aufrollen und in Scheiben schneiden. Schneide aber nicht typische Scheiben von der Rolle ab, sondern versetze das Messer um ca. 45 Grad, sodass Dreiecke entstehen.
  • Nun nimmst du ein Teil, drehst das schmale Ende nach oben und drückt mit dem Grif eines Löffels in der Mitte drauf. Die äußeren Enden pressen sich dadurch nach außen und so entsteht die typische Form von Franzbrötchen.
  • Nun kannst du dein Gebäck noch mit etwas Milch bestreichen und anschließend bei 190°C Ober-Unterhitze für ca. 15-20 Minuten backen.
  • Zum Abkühlen solltest du dein Gebäck unbedingt auf ein Backgitter legen, sodass sie von unten nicht zu schwitzen beginnen.

Notizen

Kleingebäck soll (sofern möglich) immer mit Ober- Unterhitze gebacken werden. Dann trocknet das Gebäck nicht aus. Wenn du aber 2 Blech gleichzeitig backen willst, dann kannst du ausnahmsweise auch 180 °C Heißluft verwenden. 

Nährwerte

Kalorien: 247kcal | Kohlenhydrate: 37.6g | Eiweiß: 3.7g | Fett: 8.8g

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