Cheesecake

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Klassiker: Käsekuchen

Apfeltaschen aus Blätterteig angetuckert im Korb

Endlich wieder Cheesecake! 

Heute widmen wir uns einem absoluten Klassiker in der Welt der süßen Verführungen – dem Cheesecake mit einem unwiderstehlichen Mürbeteigboden und einer himmlischen Quarkmasse. Wenn du auf der Suche nach einem Dessert bist, das Herz und Seele vereint, dann bist du hier genau richtig!

Käsekuchen zählt definitiv zu meinen Lieblingskuchen! Dieses Rezept muss jeder probiert haben. Es ist super einfach und braucht auch gar keine besonderen Zutaten! 

Level

Einfacher als Palatschinken

Portionen

10-12 Tortenstückchen

Gesamtzeit

1 Stunde, aber die meiste Zeit davon musst du nur zusehen

Was hat Käsekuchen mit Käse zu tun?

Der Begriff "Käsekuchen" bezieht sich auf die Verwendung von Frischkäse oder Topfen (Quark) als Hauptbestandteil und nicht auf gelben Käse. Ursprünglich wurde Ziegenkäse verwendet. Die Entwicklung führte dazu, dass heutzutage vor allem Frischkäse oder Quark verwendet werden. Der Begriff hat sich im Laufe der Zeit trotz dieser Veränderungen gehalten.

Am liebsten mit Topfen!

Meine Devise bei der Entwicklung lautet immer: "Das Rezept muss einach sein" und das bedeutet für mich auch, einfache Mengenangaben. Deshalb habe ich das Rezept wieder so entwickelt, dass du es dir ganz einfach merken kannst. Für die Füllung brauchen wir nämlich nur: 

  • 3 Eier
  • 3 Becker Topfen 
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Packung Puddingpulver
  • 200 g Zucker 
  • und optional etwas Zitronenabrieb, Vanillearoma, Vanillezucker oder was du möchtest. 

Damit hast du das Rezept immer im Kopf und wenn dich beim Einkauf die Lust überwältigt, weißt du, was im Einkaufswagen landen soll. 

Wir brauchen dann aber noch einen Mürbteig: Diesen bereiten wir klassiche aus Butter, Zucker, Mehl, etwas Backpulver und einem Ei zu. Auch ganz einfach zu merken! 

Noch etwas mehr Pepp gefällig? 

So ein klassischer Cheesecake ist eigentlich schon pure Gaumenfreude. Du kannst den Cheesecake aber auch noch mit einer leckren Sauce servieren. Dazu eigenen sich süße Karamellsaucen oder auch ein Fruchtmus besonders gut. 

Obst lässt sich aber auch direkt im Käsekuchen mitbacken. Du kannst beispielsweise geschälte Mandarinenspalten oder Beeren direkt auf deinen Käsekuchen legen und Mitbacken. Alternativ kannst du aber auch einen fruchtigen Swirl zubereiten. Dazu kochst du deine Beeren mit etwas Stärke auf, sodas eine dickflüssige Masse entsteht. Die verteilst du dann mit einem Löffel auf deinem Cheesecake und dann ziehst du mit einer Stricknadel oder der Löffel-Rückseite ein cooles Marmor-Muster in deinen Kuchen. Anschließend ganz gleich backen und genießen! 

Ausschnitt aus Korb mit Apfeltaschen

Nährwerte

  pro Stück
Kalorien  389 kcal
Kohlenhydrate 43,4 g
Eiweiß 13,5 g
Fett 17,5 g

Und so geht's! 

01

Zuerst bereiten wir einen Mürbeteig vor. Dazu geben wir einfach alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel und kneten diesen zu einem Teig zusammen. 

02

Der Teig wird anschließend in die Form gebracht. Ich verwende meist einen Tortenring mit 26 cm Durchmesser. Rolle dazu deinen Teig etwas größer als die Form aus und leg ihn dann in deinen Tortenring. An den Seiten sollte er ca. 3 cm nach oben gezogen werden. 

03

Für die Füllung werden zunächst die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Anschließend gibst du den Topfen, das Puddingpulver dazu und rührst alles nochmal kurz durch. Zuletzt noch die Sahne und den Zitronenabrieb - nochmal ganz kurz umrühren und schon kannst du deine Creme in deine Form gießen. 

04

Nun wird dein Cheesecake bei 160 °C Heißluft für ca. 1 Stunde gebacken. Wenn du ihn direkt so in den Ofen stellst, dann wird dein Cheesecake eine braune Schicht bekommen. Möchtest du, dass der schön hell bleibt, dann stellst du einfach eine ofenfeste Form mit Wasser mit in den Ofen. Der Wasserdampf verhindert, dass deine Topfencreme braun wird und Risse bekommt. Ich mag tatsächlich beide Varianten ganz gerne! Durch den Wasserdampf kann sich die Backzeit um 10-15 Minuten verlängern. 

05

Wenn du den Kuchen aus dem Ofen holst, fühlt er sich noch etwas schwabbelig an, aber keine Sorge, das wird fest! Der Kuchen muss unbedingt in der Form vollständig auskühlen. Berechne zum Auskühlen ausreichend Zeit ein. Stelle ihn zum vollständigen Auskühlen auch gerne in den Kühlschrank, wenn du Platz hast.

Bei 160°C Heißluft für ca. 60-75 Minuten backen.

Das solltest du zum Rezept noch wissen! 

Wie lange kann ich den Kuchen aufbewahren?

Käsekuchen ist wohl der einzige Kuchen, der am zweiten Tag noch besser schmeckt als am ersten! Wenn du deinen Cheesecake luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagerst, dann solletest du ihn problemlos auch 5 Tage in Folge genießen können. 

Alternativ lässt sich der Käsekuchen aber auch einfrieren! 

Einfrieren und Auftauen - geht das?

Ohja das geht! Und das beste an eingefrorenen Kuchen? Es ist IMMER Käsekuchen zu Hause. Solltest du mal einen richtig schlechten Tag haben, dann ist es das perfekte Soul-Food. Ein Stück Cheesecake und die Welt sieht schon wieder viel bunter aus! Glaub mir - Käsekuchen sollte eigentlich von Ärzten verschrieben werden, denn er hat eine äußerst positive Wirkung auf unsere Glückshormone! In diesem Sinne: Mahlzeit! 

Die wichtigsten Tipps nochmal zusammengefasst:

  1. Zutaten in Raumtemperatur: Stelle sicher, dass alle Zutaten, insbesondere der Frischkäse oder Topfen, Zimmertemperatur haben. Das erleichtert das gleichmäßige Vermengen und sorgt für eine glatte Konsistenz.
  2. Keine Eile beim Vermengen: Sei geduldig beim Mixen der Zutaten. Vermeide es, die Masse zu stark zu rühren, um eine übermäßige Luftzufuhr zu verhindern, die dazu führen könnte, dass der Cheesecake in der Mitte einsinkt.
  3. Mürbeteig gleichmäßig verteilen: Wenn du einen Mürbeteigboden verwendest, drücke ihn gleichmäßig am Boden der Backform an. Vermeide ungleichmäßige Dicke, damit der Boden gleichmäßig gebacken wird.
  4. Wasserbad für gleichmäßiges Backen: Kein Muss - aber du kannst gerne mal beide Varianten ausprobieren. Der Wasserdampf sorgt für ein gleichmäßigeres Backergebnis.
  5. Rissvermeidung: Wenn doch Risse entstehen, kannst du sie mit Toppings oder Saucen kaschieren. Ein langsames Abkühlen kann ebenfalls helfen, Risse zu minimieren.
  6. Abkühlzeit beachten: Lass deinen Cheesecake ausreichend Zeit zum Abkühlen, bevor du ihn in den Kühlschrank stellst. Ideal ist es, ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen, damit er fest wird und sein Geschmack sich voll entfalten kann.
  7. Kreativ werden mit Toppings: Nach dem Abkühlen ist es Zeit, kreativ zu werden! Ob frische Früchte, Schokoladensoße oder eine Prise Puderzucker – die richtigen Toppings können deinen Cheesecake in ein echtes Meisterwerk verwandeln.

Cheesecake - das Original

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Cremiger Cheesecake mit Topfen - so muss er sein und nicht anders!
Portionen: 12 Portionen
Gericht: Kuchen, Torte
Küche: Amerikanisch
Kalorien: 389 kcal
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 40 Minuten

Zutaten
 

Mürbteig
  • 1 Stk. Ei
  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g Butter
  • ½ TL Backpulver
  • 70 g Zucker
Topfenmasse
  • 3 Stk. Eier
  • 200 g Zucker
  • 750 g Topfen
  • 250 ml Sahne
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • nach Wunsch: etwas Vanillezucker, Zitronenabrieb

Zubereitung
 

  1. Ale Zutaten für den Boden zu einem Mürbteig verknete und direkt in eine Form geben. Die Füllung ist ideal für eine Springform oder einen Tortenring mit 26 cm Durchmesser. Alternativ kannst du deinen Cheesecake auch auf einem Blech mit Backrahmen backen (ca. 20x30 cm).
    Zieh den Teig in der Tortenform am Rand gut nach oben. 3-4 cm Höhe sind ideal.
  2. Für die Topfenmasse schlägst du die Eier mit dem Zucker cremig auf. Dann gibst du den Topfen und das Puddingpulver hinzu, rührst alles gut um und zum Schluss fügst du noch die Sahne hinzu. Rühre ab dem Topfen nur mehr so lange bis sich die Zutaten gut miteinander verbunden haben.
  3. Fülle deinen Topfenmasse nun in den Teig und schon geht es bei 160 °C Heißluft ab in den Ofen. Hier kommt der entscheidende Unterschied: Wenn du deinen Cheesecake gerne hell gebacken haben möchtest und verhindern, dass er Risse bekommt, dann stell eine Schüssel Wasser während der gesamten Backzeit mit in den Ofen. Durch den Wasserdampf wir dein Cheesecake nicht so dunkel an der Oberfläche, allerdings musst du ihn dann für ca. 60-75 Minuten backen.
  4. Alternativ kannst du ihn auch ohne Wasserbad backen, dann wird er oben aber braun und springt eventuell auf - aber auch das macht nichts! Wenn du ihn aus den Ofen holst und abkühlen lässt, dann geht die Topfenmasse ohnehin wieder zusammen und die Risse sind meist nicht mehr erkennbar. Bei dieser Variante sollten 60 Minuten Backzeit auf jeden Fall ausreichen. Geschmacklich sind beide Methoden top - also entscheide dich lieber nach der Optik!

Nährwerte

Kalorien: 389 kcalKohlenhydrate: 43.4 gEiweiß: 13.5 gFett: 17.5 gges. Fettsäuren: 10 gMehrfach unges. Fettsäuren: 0.8 gEinfach unges. Fettsäuren: 5.2 gCholesterin: 120 mgNatrium: 139 mgKalium: 139 mgBallaststoffe: 0.6 gZucker: 25.7 gKalzium: 95 mg

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Stöckelkraut

Stöckelkraut

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Oma's Stöckelkraut

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Lang geschmortes Kraut!

Kennst du Stöckelkraut? Vielleicht ist dir der Name davon nicht bekannt, aber du hast es schon mal gegessen? Es handelt sich dabei einfach um einen Krautkopf, der langsam und mit viel Geduld im Ofen geschmort wird. Die ideale Beilage zu leckerem Schweinsbraten oder auch als Hauptakteur wie bei mir mit cremigem Kartoffelpüree und karamellisierten Zwiebeln.

Es ist nicht nur eine Mahlzeit; es ist ein Ritual, das durch die Generationen weitergegeben wurde. Die Magie entfaltet sich, wenn die Zutaten für eine längere Zeit miteinander tanzen, und dabei entstehen Aromen, die euch zurück in die tröstliche Umarmung der Kindheit versetzen.

Level

Einfach

Portionen

2 Portionen

Gesamtzeit

mindestens 2,5 Stunden

Was bedeutet "Stöckelkraut"?

So ganz genau kann man das nicht sagen. Der Begriff wird in Bayern bzw. in Österreich verwendet und leitet sich vermutlich vom "Stück" ab. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Krautkopf für gewöhnlich noch im Ganzen - also am Stück - geschmort wurde und erst dann in kleinere Portionen zerteilt wurde.

Das musst du über das Kraut wissen!

Lasst uns über den ungesungenen Helden dieses Gerichts sprechen - das Kraut! Über seinen köstlichen Geschmack hinaus bringt Stöcklkraut eine ordentliche Portion Gesundheit auf den Tisch. Kraut ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamine (insbesondere Vitamin C und Vitamin K), Mineralstoffe (wie Mangan und Calcium) und Ballaststoffe. Diese Nährstoffe sind wichtig für das allgemeine Wohlbefinden, die Immunfunktion, die Knochengesundheit und die Verdauung. Die Ballaststoffe und Antioxidantien in Kraut können zur Förderung einer gesunden Herzgesundheit beitragen, indem sie den Cholesterinspiegel regulieren und den Blutdruck stabilisieren.

Ein wahrer Allrounder und Superfood, oder? Durch die schonende Zubereitung beim Schmoren bleiben uns so viele Nährstoffe wie nur möglich erhealten. Danke Oma!

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

pro Portion
Kalorien  113 kcal
Kohlenhydrate 15,7 g
Eiweiß 5,2 g
Fett 0,7 g

Geduld ist angesagt!

01

Zuerst bereiten wir einen Gemüsebrühe vor, die wir dann vorerst auf die Seite stellen.

02

Dann geht es auch schon ums Kraut, denn mehr Zutaten brauchen wir nicht. Wir halbieren unseren Krautkopf und schmeißen die Hälften in eine Kochtopf mit Salzwasser. Darin wird er erstmal für mind. 30 Minutengekocht - mit Strunk und allem drum und dran. Dein Kraut sollte danach schon ziemlich weich sein, bevor wir es in den Ofen geben, ansonsten koche es noch etwas länger. 

03

Nun kommt der Ofen ins Spiel. Diesen heizen wir auf 200°C Ober- Unterhitze vor. Anschließend schneiden wir unsere Krautkopfhälften fächerartig (1-2 cm Abstand) ein und legen diese in eine Auflaufform oder Bräter. Wenn du einen Form mit Deckel besitzt, dann greife  unbedingt zu dieser. Nun wir das Kraut gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt. Darüber gießen wir etwas unserer vorbereiteten Brühe, sodass der Boden der Form bedeckt ist, geben den Deckel auf die Form und schieben das Kraut für ca. 1 Stunde in den Ofen. 

04

Kontrolliere ab und zu, ob noch genug Flüssigkeit in deiner Form ist. Gerade wenn du dein Kraut ohne Deckel zubereitest, musst du öfters nachgießen. Nach ca. 1 Stunde im Ofen nehmen wir den Deckel runter, denn wir möchten ja auch, dass unser Kraut etwas Farbe bekommt.

05

Das Kraut bleibt für mind. 1 weitere Stunde im Ofen - aber auf jeden Fall so lange bis es schön weich ist. In dieser Zeit übergießt du es mehrmals mit der Flüssigkeit aus deiner Form oder frischer Brühe, sodass dein Kraut schön saftig bleibt und nicht austrocknet.

06

Nach ca. 2 Stunden im Ofen sollte dein Kraut weich sein. Teste es aber unbedingt vorher mit der Gabel, denn es gibt nichts Schlimmeres als einen harten Krautkopf am Teller zu haben. Ansonsten verlängere die Garzeit noch etwas. Zum servieren schneidest du die Fächer anschließend komplett durch und servierst sie als Beilage oder Hauptspeise. Mahlzeit!

Bei 200 °C Ober-/ Unterhitze für ca. 2 Stunden im Ofen schmoren!

Gut zu wissen!

Wozu passt das Kraut?

Traditionell wird das Kraut als Beilage zu einem leckeren Schweinsbraten gereicht. Gemeinsam mit der Sauce vom Braten ist diese Kombination wirklich unschlagbar.

Für eine vegetarische Alternative kann ich dir cremiges Kartoffelpüree als Beilage empfehlen. Dazu vielleicht noch etwas karamellisierte oder geröstete Zwiebel für die extra Portion Geschmack oben drauf!

Muss ich das Kraut vorkochen?

Jein. Es ist natürlich nicht Pflicht, dass du dein Kraut vorkochst. Du kannst es auch von Anfang an im Ofen schmoren. Dann musst du aber mindestens mit 4 Stunden Garzeit rechnen, dass dein Kraut wirklich schön weich ist - daher lieber vorkochen.

Was mache ich mit Resten?

Aufwärmen geht auch bei Stöckelkraut problemlos. Du kannst es 2-3 Tage gekühlt im Kühlschrank lagern und dann wieder Aufwärmen.

Wie mache ich die karamellisierten Zwiebel?

Meine Zwiebel waren nochmal ein kleines Highlight bei diesem vegetarischen Gericht. Auch wenn ich noch immer sagen muss, dass ich das Kraut als Beilage zu Fleisch nochmal "geiler" finde.

Die Zwiebel schneidest du auf jeden Fall einfach nur in Ringe und bratest sie in einer Pfanne in etwas Öl an. Gib dann einen Esslöffel Zucker hinzu und lass diesen etwas karamellisieren. Ein Schluck Wasser dazu und noch 2-3 Minuten dämpfen lassen. Dann ist der Zwiebel schön weich und hat das Karamell aufgenommen.

Stöcklkraut

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Leckeres Stöcklkraut wie von Oma - ideal als Beilage zu Schweinsbraten oder mit Kartoffelpüree!
Portionen: 2 Portionen
Gericht: Beilage
Küche: Oma, Steiermark
Kalorien: 113 kcal
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 30 Minuten

Zutaten
 

  • 1 Kopf Kraut, ca. 750g
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung
 

  1. Zuerst bereiten wir eine Gemüsebrühe zu und stellen diese beiseite .
  2. Wir halbieren den Kraufkopf. Den Strunk lassen wir dabei noch dran. Dieser wird dann für ca. 30 Minuten in Salzwasser gekocht. Wenn dein Kopf sehr groß ist, dann kannst du ihn auch gerne etwas länger kochen. Das Kraut sollte schon gut weich sein, wenn du es aus dem Topf holst.
  3. Nun Schneiden wir das Kraut fächerartig alle 1-2 cm ein - aber nicht ganz durch uns setzen den Krautkopf in eine ofenfeste Schalte. Wir würzen noch gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel und schütten etwas Gemüsebrühe über unseren Krautkopf. Dabei reicht es, wen die Flüssigkeit den Boden der Form bedeckt.
  4. Idealerweise benutzt du eine Ofenform mit Deckel - dann setze diesen gleich drauf. Wenn nicht, ist es aber auch kein Problem, du musst dann lediglich dein Kraut öfters mit der Brühe übergießen bzw. etwas Brühe nachgeben, dass nichts anbrennt. Für eine Stunde bleibt er idealerweise zugedeckt ei 200°C im Backofen.
  5. Nach ca. 1 Stunde ist das Kraut schon schön weich und wir können den Deckel runter geben, denn wir möchten ja auch, dass unser Kraut etwas Farbe bekommt. Jetzt ist es wichtig, dass du immer wieder den Flüssigkeitsstand im äuge behältst und immer etwas Flüssigkeit vom Boden der Form oder frische Brühe über dein Kraut gibst, dass es nicht austrocknet.
  6. Nach ca. 1 weiteren Stunde im Ofen sollte dein Kraut weich sein. Teste das am besten mit deiner Gabel. Ansonsten verlängerst du die Garzeit noch etwas - es gibt nichts Schlimmeres als anschließend einen harten Krautkopf am Teller zu haben.
  7. Das Kraut schmeckt ideal als Beilage zu Schweinsbraten oder auch als Hauptakteur mit leckerem Kartoffelpüree. Ich habe noch etwas karamellisierte Zwiebel darüber gegeben - eine tolle Kombination!

Nährwerte

Kalorien: 113 kcalKohlenhydrate: 15.7 gEiweiß: 5.2 gFett: 0.7 g

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Belgische Waffeln

Belgische Waffeln

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Belgische Waffeln

Apfeltaschen aus Blätterteig angetuckert im Korb

Nicht nur am Weihnachtsmarkt!

Heute nehmen wir uns Zeit, um in die wunderbare Welt der belgischen Waffeln einzutauchen. Diese köstlichen Leckereien sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein fester Bestandteil der belgischen Backtradition. 

Wir verbinden Waffeln meist mit dem Weihnachtsmarkt, dabei sind sie ein Ganzjahresgebäck! Getoppt mit Früchten nach Saison oder leckerem Eis im Sommer, sind Waffen einfach unfassbar vielseitig. 

Level

super einfach

Portionen

4 große dicke, runde Waffeln 

(das hängt aber stark von deinem Waffeleisen ab und der Teig kann auch für 8-10 Stück ausreichen!) 

Gesamtzeit

verzehrfertig in unter 30 Minuten 

Ganz klassisch: wenige Zutaten!

Wir brauchen nicht viel für dieses leckeren Waffeln und eigentlich nur Zutaten, die wir zu Hause haben. Eier, Mehl, Milch Butter und Zucker reichen für den Teig vollkommen aus. Du kannst optional noch etws Backpulver mit dazu geben - darauf verzichte ich aber meistens.

Die Kunst liegt hier tatsächlich in der Einfachheit des Rezept. Im Waffeleien knusprig gebraten und die Magie ist vollendet!

 

Toppings für das ultimative Geschmackserlebnis

  1. Früchteparadies: Frische Erdbeeren, Blaubeeren oder Bananenscheiben verleihen den Waffeln eine fruchtige Frische. Genauso lecjer wie frisches Obst ist eine Portion Mus - egal ob Apfel, Rhabarber oder eine erfrischende Beeren-Sauce! 
  2. Schokoladenrausch: Ein großzügiger Klecks geschmolzene Schokolade oder Nutella sorgt für eine extra Portion Süße.
  3. Nussknacker: Gehackte Nüsse, wie Walnüsse oder Mandeln, bringen eine knusprige Textur und einen nussigen Geschmack.
  4. Eiscreme-Träume: Ein Kugel Vanilleeis on top? Das ist der Himmel auf Erden! Vielleicht á la "heiße Liebe" mit warmer Himbeer-Sauce noch dazu?
  5. Joghurt-Variation: Griechischer Joghurt mit Honig und Granola macht die Waffeln auch zum perfekten Frühstück
  6. Zimt-Zucker: Nicht zu unterschätzen und eigentlich für mich auch meist vollkommen ausreichend ist der pure Geschmack der Waffel besträubt mit etwas Zucker und Zimt. In der Einfachheit liegt die Magie! 
Ausschnitt aus Korb mit Apfeltaschen

Nährwerte

(ohne Topping)

  pro Stück
Kalorien  536 kcal
Kohlenhydrate 64,5 g
Eiweiß 10,5 g
Fett 25,9 g

Und so geht's! 

01

Die zimmrwarme Butter schlagen wir mit Zucker etwas schaumig. 

02

Dann schmeißen wir alle anderen Zutaten mit in die Rührschüssel und rühren alles gemeinsam für 1-2 Minuten zu einem homogenen Teig. 

03

Schon können wir unser Waffeleisen einheizen. Sprühe das am besten mit Öl aus oder verwende einen Pinsel mit einstreichen. Anstelle von Öl kannst du auch etwas Butter verwenden. 

04

Nun werden die Waffeln nur noch gebacken. Je nach Dicke und große deiner Waffeln bzw. deines Waffeleisens kann das 3-5 Minuten dauern. Anfangs solltest du das Waffeleisen geschlossen halten - gegen Ende der Backzeit kannst du es dann aber Öffnen und nachsehen, wie der Bräunungsgrad deiner Waffel ist. 

05

Leg die Waffeln auf ein Backgitter, dass sie auf einem Teller nicht zu schwitzen beginnen und schön knusprig bleiben. Alternativ kannst du auch ein Stück Küchenkrepp dazwischenlegen.

06

Jetzt musst du sie nur noch mit Zucker bestreuen (eventuell auch Zimt) und mit dem Topping deiner Wahl servieren. Viele Tipps zum Servieren, Aufbewahren und hilfreiche Tipps findest du in der Fragebox weiter unten!

Im Waffeleisen für ca. 3-5 Minuten ausbacken.

Das solltest du zum Rezept noch wissen! 

Wie kann ich die Waffeln warm halten?

Frisch gebackene Waffeln bleiben am besten, wenn sie sofort serviert werden.

Wenn du jedoch eine größere Menge vorbereitet hast, halte sie im Backofen bei etwa 80 Grad Celsius warm. Lege sie auf ein Backgitter und decke sie leicht mit Aluminiumfolie ab. 

Wann isst man Waffeln?

Waffeln sind vielseitig und können zu verschiedenen Tageszeiten genossen werden.

  1. Frühstück: Klassisch sind sie ein beliebtes Frühstück oder Brunchgericht. Als Frühstück mit Joghurt, Granola und etwas Ahornsirup wirklich sehr zu empfehlen. Oder du teilst sie mit Freunden auf eine Waffel-Brunch-Platte mit unterschiedlichen Saucen?
  2. Dessert: Im Sommer als Ersatz zum Eibecher - im Winter ein absolutes Soulfood. Schauen wir auf unser Wohlbefinden und gönnen wir uns ein Stück Waffel!
  3. Süßspeise: Du kannst Waffeln auch als "süße Hauptspeise" nach einer kräftigen Suppe servieren.
  4. Snack: Meine Form der Waffeln lässt sich gut in 4 Teile Teilen und daher kannst du deine Waffeln auch mit Freunden teilen. So entsteht ein leckeres Finger-Food zum Nachmittagskaffee. Zucker und Zimt zeichen da vollkommen aus - oder vielleicht stellst du doch noch ein Schälchen mit Sauce zum Dipen bereit?

Waffeln auf Vorrat backen oder Reste aufbewahren - wie?

Du kannst Waffeln auf Vorrat backen und einfrieren. Lass sie vollständig abkühlen, lege Pergamentpapier zwischen die Waffeln und platziere sie in einem luftdichten Behälter oder Gefrierbeutel. Im Gefrierschrank bleiben sie etwa 2-3 Monate frisch. Zum Aufwärmen einfach im Toaster oder Ofen knusprig backen. So kannst du jederzeit frische Waffeln genießen.

Waffelreste kannst du auch 1-2 Tage im Kühlschrank lagern und dann aufwärmen. du musst aber bedenken, dass die Konsistenz sich dadurch verändert. Das Aufwärmen geht übrigens ganz kurz in der Mikrowelle oder du legst die Waffeln für 5-8 Minuten in den Backofen. 

Der beste Geheimtipp: Hast du das Waffeleisen noch nicht weggeräumt und deine Waffeln noch nicht mit Zucker bestäubt, kannst du sie auch nochmal fertig gebacken zurück ins Waffeleisen geben - dann sind die Waffeln nach dem aufbacken nochmal wie frisch! 

Waffelteig im Voraus zubereiten - geht das?

Das geht mit meinem Rezept ganz einfach. Ich bin zwar ein Freund der Frische, aber wenn du den Teig auf die nächste Waffelparty mitnehmen möchtest, dann geht das natürlich. 

Wichtig ist nur, dass du kein Backpulver zum Teig gibst. Willst du du deinen Teig aber mit Backpulver verfeinern, dann musst du dieses kurz vor dem Backen unterrühren - aber auch das ist keine Hexerei. 

Je nachdem wie lange du den Teig im Voraus zubereitest (theoretisch wäre auch der Vortag möglich, wenn du den Teig dann kühl lagerst), setzen sich die Zutaten etwas ab. Du musst dann den Teig nur nochmal mit einem Schneebesen gut verrühren und schon ist die Welt wieder in Ordnung! 

Belgische Waffeln

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Ein super einfaches & schnelles Rezept - Teig eignet sich auch super zum Vorbereiten!
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Backwaren, Kleingebäck, Süßes Gebäck, Süßspeise
Küche: Belgisch
Kalorien: 536 kcal
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten

Zutaten
 

  • 2 Stk. Eier
  • 200 g Weizen- oder Dinkelmehl glatt
  • 200 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • etwas Backpulver , optional
  • zum Verfeinern: Vanillezucker oder Zitronenabrieb
Topping-Ideen
  • Zimt & Zucker
  • Fruchtige Saucen wie Rhabarbermus oder Apfelmus oder frisches Obst
  • Nuss-Nougat-Creme ode Schokolade
  • Nüsse mit Ahornsirup und etwas Eis
  • Vanilleeis und Schokosauce
  • Karamellsauce und Salzbrezel
  • Bunte Schoko-Linsen für die Kids-Variante
  • Griechischer Joghurt mit Granola als Frühstück

Zubereitung
 

  1. Wir schlagen zuerst die Butter mit dem Zucker etwas weich. Am besten hat deine Butter Zimmertemperatur.
  2. Dann geben wir alle anderen Zutaten dazu und mixen alles nochmal 1-2 Minuten kräftig durch - schon ist dein Teig fertig.
  3. Wenn du noch etwas Backpulver beimengen möchtest, dann mach das erst wenn du deine Waffeln direkt backen möchtest. Ansonsten kannst du den Teig auch für ca. 1 Tag im Kühlschrank lagern und bei Zeit ausbacken. Wichtig ist nur, den Teig nochmal kurz aufzumixen, da sich die einzelnen Zutaten wahrscheinlich etwas abgesetzt haben.
  4. Dann erhitzt du dein Waffeleisen und backst den Teig darin zu leckeren knusprigen Waffeln. Bei mir ergab die Menge 4 große Waffeln.
  5. Am Ende das Topping nicht vergessen: Egal ob Zucker und Zimt oder hin bis zu einer wahren Sensation mit einer Kugel Vanilleeis? Du entscheidest, was auf deine Waffel kommt.

Nährwerte

Kalorien: 536 kcalKohlenhydrate: 64.5 gEiweiß: 10.5 gFett: 25.9 gges. Fettsäuren: 15.5 gMehrfach unges. Fettsäuren: 1.2 gEinfach unges. Fettsäuren: 7.4 gCholesterin: 178 mgNatrium: 184 mgKalium: 188 mgBallaststoffe: 1.4 gZucker: 28.3 gKalzium: 93 mg

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Überbackenes Rotkraut mit Kartoffelkruste

Überbackenes Rotkraut mit Kartoffelkruste

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Überbackenes Blaukraut mit Kartoffelkruste

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Knuspriger, cremiger Pie

Heute gibt's einen kulinarischen Twist für alle, die sich nach herzhaften Aromen und köstlichen Kompositionen sehnen. Was passiert, wenn man den klassischen Sheppards Pie mit einer ordentlichen Portion Blaukraut mixt? Die Antwort lautet: Überbackenes Rotkraut mit Kartoffelkruste – eine Fusion, die euren Geschmacksknospen eine wahre Geschmacksexplosion bescheren wird!

Level

Einfach

Portionen

4 Portionen

Gesamtzeit

Das Kraut sollte über Nacht mariniert werden und braucht dann ca. 2 Stunden. Der Auflauf selbst braucht ca. 20 Minuten im Ofen.

geht auch vegan!

Liebhaber von deftigen Gerichten aufgepasst: Hier kommt eine vegane Variante für euch! Einfach den Käse weglassen und durch eine vegane Alternative oder aromatische Hefeflocken ersetzen. Lasst uns gemeinsam in die Welt des Apfel-Rotkrauts mit Kartoffelpüree eintauchen – eine Gaumenfreude der besonderen Art.

Blaukraut trifft auf Kartoffeln

Lasst uns mit den Helden dieser kulinarischen Abenteuerreise beginnen: Apfel-Rotkraut, das geduldig geschmort wird, bis es seine volle Aromenvielfalt entfaltet. Diese Mischung aus süß und würzig legt den Grundstein für unser festliches Mahl. Wenn du viel Zeit hast und es dir selber und frisch zubereiten möchtest, dann findest du hier das Rezept zu meinem Blaukraut (aber auch unten im Beitrag) - ansonsten ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn du fertiges Rotkraut aus der TK-Vitrine kaufst und dieses als Basis nutzt.

Als nächstes betreten wir die Welt des Kartoffelpürees – cremig, geschmeidig und verfeinert mit einem Hauch von Käse. Diese himmlische Mischung wird als Decke über das köstliche Apfel-Rotkraut gelegt, um die Aromen zu vereinen.

Nun ab damit in den Ofen! Das Überbackene Rotkraut mit Kartoffelkruste wird goldbraun und knusprig. Der Käse schmilzt und verbindet die Aromen zu einer sinfonischen Einheit.

Falls ihr die vegane Route wählt, ersetzt einfach den Käse durch eure bevorzugte pflanzliche Alternative oder streut großzügig Hefeflocken über euer Meisterwerk. Das Ergebnis ist eine Gaumenfreude, die nicht nur den Magen, sondern auch das Herz erwärmt.

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

  pro Portion
Kalorien  433 kcal
Kohlenhydrate 62,0 g
Eiweiß 14,8 g
Fett 11,4 g

So wird das Gericht zubereitet!

01

Wir nehmen uns gleich mal das Rotkraut zur Brust! Wir vierteln den Kopf und schneiden den Strunk raus. Anschließend schneiden wir den gesamten Kopf in ganz feine Streifen und geben diese in eine große Schüssel.

02

Dazu mischen wir alle Zutaten für die Marinade vermengen diese sorgfältig mit dem Kraut. Dann kommt ein Deckel drauf und wir lassen unser Kraut über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Das sorgt für einen besseren Geschmack und eine schönere Farbe! 

03

Am nächsten Tag kann gekocht werden. Wir kippen unser Kraut in einen großen Topf und lassen es zugedeckt für 1 Stunde vor sich hin schmoren. Schau ab und zu nach, ob genug Flüssigkeit in deinem Topf ist. Ich musste keine zusätzliche Flüssigkeit mehr dazugeben. 

04

Nach einer Stunde geben wir noch Gewürze mit in den Topf. Welche Gewürze gut zum Blaukraut passen, erfährst du im Bereich "Gut zu wissen" am Ende des Artikels oder direkt im Rezept.

Außerdem schälen wir einen Apfel, entfernen das Kerngehäuse und raspeln diesen zu unserem Kraut. Alternativ kannst du auch 1-2 EL Preißelbeermarmelade hinzufügen.

05

Das Kraut wird nun für eine weitere Stunde gekocht - dann sollte es auf jeden Fall ausreichend weich sein. Nochmal final abschmecken und schon ist es servierfertig. 

06

In der Zwischenzeit bereiten wir ein klassisches Kartoffelpüree zu. Dazu schälen wir die Kartoffel, schneiden sie in kleine Würfel und kochen sie weich. Anschließend werden sie mit lauwarmer Milch und etwas Butter zu einem cremigen Püree gemixt. Wir geben einen Teil vom Käse direkt in das Kartoffelpüree. 

07

Nun schichten wir das Kraut in eine Auflaufform und streichen dann unser Kartoffelpüree oben drauf. Zuletzt streuen wir den restlichen Käse oben drauf und dann kommt unser Auflauf in den Ofen.

08

Unser Auflauf wird nun bei 200 °C Heißluft für ca. 20 Minuten gebacken. Dann kannst du ihn direkt servieren. 

Bei 200 °C Heißluft für ca. 20 Minuten backen!

Gut zu wissen!

Hauptspeise oder Beilage?

Wenn du möchtest, kannst du den Auflauf auch als Beilage servieren. Auch hier würde ein deftiges Rindschnitzel gut dazu passen. Aber auch als vegetarische Hauptspeise ist es ein richtiges Highlight! 

Was mache ich mit Resten?

Bei Kartoffelpüree bin ich kein Freund von Aufwärmen. Es wird meist in der Konsistenz relativ zäh. Du kannst es gerne versuchen und herausfinden, ob es dir aufgewärmt noch schmeckt - ich muss das leider verneinen.

Aber hey - ich verdrücke dann lieber gleich die ganze Portion. Bei mir ist noch nie ein Bissen übrig geblieben, denn es schmeckt köstlich!

So machst du das Rezept vegan!

Du brauchst nur den Käse im Püree zu ersetzen und schon hast du ein veganes Gericht gezaubert. Nimm alternativ einfach Hefeflocken oder veganen, gerieben Käse. Mehr braucht es nicht. 

Bei der Milch für das Püree kannst du ebenfalls jede pflanzliche Alternative verwenden, die du magst. 

Überbackenes Rotkraut mit Kartoffelkruste

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Süßliches Rotkraut trifft auf lecker, käsiges Kartoffelpüree mit einer knusprigen Kruste
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Österreich, Steiermark
Kalorien: 433 kcal
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Ruhezeit 12 Stunden
Gesamtzeit 14 Stunden 15 Minuten

Zutaten
 

Blaukraut
  • 1 Kopf Rotkraut, ca. 800g
  • 80 ml roter Balsamico Essig
  • 80 ml Apfelsaft
  • 10 g Staubzucker
  • 5 g Salz
  • 200 g Apfel, geschält und gerieben, alternativ 1-2 EL Preiselbeermarmelade
  • Gewürze: Pfeffer, Lorbeerblätter, Piment, Wacholderbeeren, Nelken, Zimt, optional und nach Geschmack
Kartoffelpüree Kruste
  • 1 kg Kartoffeln
  • 125 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 20 g Butter
  • Muskatnuss
  • 80 g Parmesan, Hefeflocken oder vegan Alternative

Zubereitung
 

  1. Halbiere deinen Rotkraut-Kopf, schneide den Strunk raus und anschließend den gesamten Kopf in feine dünne Scheiben. Diese gibst du anschließend in eine große Schüssel.
  2. Gib dann alle weiteren Zutaten bis auf den frisch geriebenen Apfel dazu und rühre alles gut um. Das Kraut solltest du jetzt am besten über Nacht Kühlstellen und gut durchziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag kippst du alles in einen großen Topf und garst dein Kraut bei mittlerer Hitze für ca. 1 Stunde. Immer wieder mal umrühren. Ich habe keine weitere Flüssigkeit benötigt - sollte es bei dir aber notwendig sein, gib einen Schluck Wasser hinzu.
  4. Nach einer Stunde gibst du den frisch geriebenen Apfel dazu, mischt diesen gut unter und lässt es nochmal für ca. 1 Stunde garen. Schmecke es an dieser Stelle am besten auch gleich ab. Gib Pfeffer, Salz, Lorbeerblätter oder gerne auch etwas Piment, Wacholderbeeren oder Zimt dazu.
  5. In der Zwischenzeit bereitest du ein Kartoffelpüree vor. Schäle dafür die Kartoffeln, schneide sie in Kleien Würfel und koche sie in Salzwasser für ca. 20 Minuten weich.
  6. Sind deine Kartoffeln gar, seihst du sie ab, gibst die lauwarme Milch, Butter und ca. 60 g vom Parmesan mit dazu. Diese Zutaten mixt du mit einem Handrührgerät gut durch bis ein cremiges Kartoffelpüree entsteht.
  7. Heize nun den Ofen auf ca. 200 °C Heißluft vor.
  8. Nimm eine große Auflaufform und verteile dein Kraut auf dem Boden. Darauf verteilst du dann gleichmäßig dein Kartoffelpüree. Der restlichen Parmesan kommt als Topping oben drauf.
  9. Backe deinen Auflauf nun für ca. 20 Minuten im Ofen - anschließend kannst du ihn direkt servieren.

Nährwerte

Kalorien: 433 kcalKohlenhydrate: 62 gEiweiß: 14.8 gFett: 11.4 gges. Fettsäuren: 7 gMehrfach unges. Fettsäuren: 0.5 gEinfach unges. Fettsäuren: 2.4 gCholesterin: 27 mgNatrium: 1.383 mgKalium: 96 mgBallaststoffe: 6 gZucker: 15.2 gKalzium: 247 mg

Notizen

Du kannst das Rezept auch super leicht veganisieren. Nimm einfach Mandelmilch anstelle von normaler Milch und eine pflanzliche Alternative zur Butter. Anstelle vom Parmesan kannst du Veganen geriebenen Käse verwenden, zu Hefeflocken greifen oder auch auf den Käse verzichten. 

Hast du das Rezept schon probiert?

Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!
Kartoffelrösti mit Apfelmus

Kartoffelrösti mit Apfelmus

Kategorien:

Kartoffelrösti mit Apfelmus

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Knusprig, vegan & glutenfrei

Kartoffelrösti sind diese knusprigen, goldbraunen Kartoffelküchlein, die einfach unwiderstehlich sind. Ursprünglich stammen sie aus der Schweiz, also kannst du sie quasi als die Rockstars der Kartoffelwelt bezeichnen.

Die eignen sich ideal als Beilage oder aber auch als Hauptspeise mit leckerem Apfelmus. Kannst du nicht glauben? Dann musst du es ausprobieren! 

Level

Einfach

Portionen

2 kleine Portionen - ideal als Nachspeise oder Beilage - ansonsten einfach eine größere Menge zubereiten! 

Gesamtzeit

ca. 35 Minuten

Apfel-Birnen-Mus
Leckeres ungesüßtes Mus aus Äpfeln und Birnen. Perfekt als Topping zum Frühstück. Außerdem ist das Rezept die perfekte Resteverwertung für überfälliges Obst!
Zum Rezept

Rösti: vegan & glutenfrei 

Dieses Rezept kommt mit nur 2 Zutaten aus und dazu ein leckeres Apfelmus.

  1. Kartoffeln: Natürlich sind Kartoffeln die Hauptdarsteller. Am besten nimmst du festkochende Kartoffeln, damit der Rösti die perfekte Konsistenz bekommt.
  2. Öl: Angebraten werden unsere Puffer in Öl. Dazu wählst du am besten ein hoch erhitzbares Öl deiner Wahl wie z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  3. Zwiebel (optional): Bereitest du die Rösti als Beilage zu einem herzhaften Gericht zu, dann schmeckt es umso besser, wenn du noch eine kleinwürfelige Zwiebel dazu gibst. Die Zwiebel werden dazu einfach nur vorher kurz angebraten und dann mit den Kartoffeln vermischt
  4. Apfelmus: Das Rezept zu meinem Apfelmus findest du hier. Anstelle von Birnen kannst du auch nur Äpfel dafür verwenden. Wenn es schnell gehen muss, dann tut es auch mal ein Glas aus dem Supermarkt. 

Der Geheimtipp

Das Rezept kommt komplett ohne Ei und Mehl aus und hält trotzdem gut zusammen. Das geht nur durch meinen schlauen Geheimtrick: Ein Drittel bis maximal die Hälfte der Kartoffel werden gekocht & geprasst und dann mit den restlichen frisch geriebenen Kartoffeln vermischt. Das sorgt dafür, dass die Rösti innen schön weich und außen trotzdem schön knusprig bleiben. Schlau, oder?

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

(inklusive Apfelmus)

  pro Portion
Kalorien  351 kcal
Kohlenhydrate 60,1 g
Eiweiß 6,3 g
Fett 7,9 g

Eins nach dem anderen! 

01

Zuerst kümmerst du dich um das Apfelmus. Klick dazu gerne auf das Apfel-Birnen-Mus Rezept auf meinem Blog. Du kannst aber auch dein eigenes Rezept verwenden oder auf fertiges Mus zurückgreifen. 

02

Ein Drittel bis maximal die Hälfte der Kartoffeln werden gekocht und anschließend geschält. Die geschälten Kartoffeln werden dann gepresst bzw. klein zerdrückt.

03

Die restlichen Kartoffeln werden roh gerieben und kommen zu den gekochten Kartoffeln. Noch eine Prise Salz dazu und schon sind wir fertig.

04

Erhitze etwas Öl in einer Pfanne. Beim Formen der Rösti ist es wichtig, dass du diese gut zusammenpresst, dass sie beim Braten nicht zerfallen. Ich habe dafür eine Burger-Presse verwendet, damit auch die Ränder schön glatt sind aber du kannst auch deine Hände verwenden. 

05

Drücke die Rösti in der Pfanne auch nochmal mit einem Pfannenwender flach und brate sie auf beiden Seiten knusprig an. Die erste Seite brate ich oft mit geschlossenen Deckel und achte darauf, dass sie Kartoffeln weich werden. Die andere Hälfte der Zeit aber unbedingt ohne Deckel, denn sonst werden sie nicht knusprig. 

Mit dem Apfelmus servieren und genießen.

Hilfreiche Tipps & Tricks zum Rezept!

Welche Kartoffelsorte soll ich verwenden?

Ich nehme meistens, das was da ist! Es wird dann zwar nicht immer ganz genau gleich - aber das Rezept funktioniert wirklich mit ALLEN Sorten. Willst du aber eine Fachantwort haben und die für dich perfekte Konsistenz finden, dann lies heir weiter:

Festkochende Kartoffeln:

  • Vorzüge: Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen ihre Form und haben eine glatte Textur. Dies sorgt dafür, dass die Rösti nicht zu matschig wird.
  • Empfohlene Sorten: Bintje, Charlotte, Nicola, Amandine.

Mehligkochende Kartoffeln:

  • Vorzüge: Mehligkochende Kartoffeln haben eine lockerere Struktur, die beim Braten eine knusprige äußere Schicht und eine weichere innere Textur erzeugt.
  • Empfohlene Sorten: Agria, Russet, Melody, Désirée.

Spezielle Rösti-Kartoffeln: 

(ja, auch das soll es geben)

  • Vorzüge: Einige Sorten wurden speziell für die Zubereitung von Rösti gezüchtet und zeichnen sich durch ihre ideale Textur und Geschmack aus.
  • Empfohlene Sorten: Rösti-Kartoffeln, Rattar, Mona Lisa.

 

Generell gilt, dass festkochende Kartoffeln dazu neigen, eine etwas festere und gleichmäßigere Rösti zu ergeben, während mehligkochende Kartoffeln zu einer lockeren und knusprigen Textur beitragen. Eine Mischung aus beiden Kartoffeltypen kann ebenfalls interessante Ergebnisse liefern.

Wie kann ich den Rösti warmhalten?

Sobald du 2 Portionen kochst, kann es schwierig werden, denn entweder teilt ihr euch zuerst einen Rösti und esst dann den zweiten oder du musst den einen in der Zwischenzeit warmhalten. 

Übrigens: Du kannst aus dem Teig natürlich auch viele kleine Rösti machen anstelle von einem Großen! 

Die Pfanne: Entweder du nimmst eine zweite Pfanne zur Hand, brätst die gleichzeitig oder lässt den einen dann noch bei niedriger Hitze in der Pfanne weiter braten. 

Der Ofen: Lege deinen Rösti auf ein Backblech und schiebe das bei ca. 150 °C in den Ofen. Du kannst deinen Rösti auch auf ein Gitter legen, dann werden sie garantiert nicht matschig und dann auf das Blech und ab in den Ofen. 

Kann ich die Rösti als Beilage zubereiten?

Natürlich! Als Beilage reichen dann aber ungefähr 200g Kartoffeln pro Person - je nachdem, was dann der Hauptdarsteller auf deinem Teller wird!

Du kannst den Teig natürlich auch in viele kleine Rösti portionieren. Forme dabei zuerst einen Kugeln in deinen Händen und drücke diesen dann in die Pfanne. Alternativ kannst du auch eine Burger-Presse verwenden oder kleine Tortenringe, wenn du exakte Ränder haben möchtest!

Als Beilage zu herzhaften Gerichten empfehle ich dir, dass du noch etwas gebratenen Zwiebel mit zu deiner Kartoffel-Masse gibst. Das bringt nochmal extra Würze und Geschmack! 

Kartoffelrösti mit Apfelmus

Noch keine Bewertungen vorhanden
Leckere knusprige Kartoffelrösti in süßer Ausführung. Ideal als Ergänzung nach einer kräftigen Suppe!
Portionen: 2 Portionen
Gericht: Süßspeise
Küche: Amerikanisch
Kalorien: 351 kcal
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten

Zutaten
 

  • 600 g Kartoffeln
  • 1 EL Öl
  • etwas Salz
  • 200 g Apfelmus

Zubereitung
 

  1. Ein Drittel der Kartoffeln kochen oder gekochte Kartoffeln vom Vortag verwenden.
  2. Die rohen Kartoffeln schälen und mit einer Küchenreibe grob reiben. Salze deine Kartoffeln etwas und presse dann mit Hilfe von einem Tuch den Salz der Kartoffeln aus. Zur Not kannst du sie auch mit Küchenkrepp so gut wie möglich ausdrücken.
  3. Anschließend reibst du auch die gekochten Kartoffeln und vermischt sie mit den frisch geriebenen Kartoffeln und knetest diese Masse gut durch.
  4. Nun erhitzt du das Öl in einer Pfanne und formt deine Rösti. Ich habe dazu meine Burgerpresse verwendet, denn dann werden die Laibchen schön gleichmäßig rund und sie lassen sich gut zusammendrücken ohne zu zerfallen. Alternativ kannst du auch einfach einen großen runden Keksausstecher verwenden oder eben gar nichts. Achte allerdings drauf, dass deine Masse gut zusammengepresst ist und backe deine Laibchen dann von beiden Seiten knusprig.
  5. Die erste Seite brate ich gerne mit Deckel, damit die Kartoffeln schön weich werden. Dann nehme ich den Deckel ab und brate sie nochmal von beiden Seiten schön knusprig.
  6. Serviert werden die Kartoffelrösti diesmal mit leckerem Apfelmus - das kannst du auch super einfach selbst zubereiten. Ideal als Süßspeise nach einer kräftigen Suppe!

Nährwerte

Kalorien: 351 kcalKohlenhydrate: 60.1 gEiweiß: 6.3 gFett: 7.9 gges. Fettsäuren: 0.7 gMehrfach unges. Fettsäuren: 1.8 gEinfach unges. Fettsäuren: 3.7 gNatrium: 1 mgKalium: 1.405 mgBallaststoffe: 7.3 gZucker: 13.3 gKalzium: 34 mgEisen: 3 mg

Notizen

Du kannst sie natürlich auch als Beilage zu pikanten Gerichten servieren. Dann gibst du am besten noch Zwiebel und mehr Salz und andere Gewürze mit in den Kartoffelteig. Der Rest der Zubereitung bleibt gleich! 

Hast du das Rezept schon probiert?

Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!