
100 % Geschmack, 0% Zucker
Wer sagt, dass Naschen ohne Zucker langweilig sein muss? Taucht mit mir ein in die Welt des "Zuckerfreien Lebkuchens", wo Honig und Apfelmus die Show stehlen.
Die Weihnachtszeit ist ohnehin voll von süßen Leckereien - mit diesem Rezept können wir Naschen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben!
Level
Einfach
Portionen
ca. 90 ausgestochene Kekse
Gesamtzeit
5 Minuten für den Teig, 1 Tag kühlen, ausstechen und ca. 10 Minuten pro Blech backen.
Zucker durch Honig ersetzen!
Der Verführung widerstehen: Zuckerfreies Naschen mit Honig
Wer sagt, dass Naschen ohne Zucker langweilig sein muss? Taucht mit mir ein in die Welt des "Zuckerfreien Lebkuchens", wo Honig die Show stiehlt. Hier sind einige Gründe, warum ihr euer süßes Verlangen mit Honig stillen solltet:
- Natürliche Süße: Honig ist nicht nur süß, sondern auch natürlich und unraffiniert. Bye-bye, raffinierter Zucker! Übrigens: Zusätzlich zu Honig verwenden wir in diesem Rezept auch Apfelmus. Auch Früchte sind tolle Zuckeralternativen und bringen auch individuellen Geschmack ins Gebäck!
- Gesundheitsvorteile: Honig bringt nicht nur Geschmack, sondern auch einige gesundheitliche Vorteile mit sich. Antioxidantien, Vitamine – alles in einem süßen Paket!
- Naschkatzen-Freundlich: Perfekt für diejenigen, die auf ihren Zuckerkonsum achten. Ein Genuss ohne Schuldgefühle!
Lebkuchen verzieren!
Wenn du auch hier lieber auf Zucker verzichtest, dann kannst du Nüsse verwenden - diese backst du am besten direkt mit! Alternativ kannst du auch zu getrockneten Früchten greifen, denn diese bringen auch noch etwas Süße mit.
Bist du nicht ganz so streng zu dir, dann machst du trotzdem eine richtig tolle Zuckerglasur auf deine Lebkuchen. Sie sind nicht ein optisches Hightlight, sondern natürlich auch geschmacklich eine Granate. Eine tolle Möglichkeit für alle Kreativen unter euch, euch richtig auszutoben! Was sagst du zu meinen süßen Rentieren?

Nährwerte
(ohne Zuckerglasur)
| pro Portion | |
| Kalorien | 16 kcal |
| Kohlenhydrate | 3,0 g |
| Eiweiß | 0,4 g |
| Fett | 0,1 g |
Und so geht's!
01
Vermische alle Zutaten zu einem Teig und stelle diesen über Nacht oder gerne auch länger in den Kühlschrank.
02
Rolle den Teig aus und stich dann beliebige Formen aus. Lebkuchen solltest du nicht zu dünn ausrollen - 4 mm sind ein ganz guter Anhaltspunkt.
03
Anschließend backst du deinen Lebkuchen bei 180 °C Heißtluft für ca. 10 Minuten.
04
Im Anschluss kannst du deine Kekse noch verzieren. Verwende dazu getrocknete Früchte oder Nüsse.
Wenn du nicht ganz auf Zucker verzichten willst, ist natürlich eine Zuckerglasur ein absoutes Highlight! Mische dazu einfach Eiweiß mit Zucker im Verhältnis 1:6 und spritze dann beliebige Motive auf deine Kekse!
Bei 180 °C Heißluft für ca. 10 Minuten backen!


Das solltest du über das Rezept wissen
Wie mache ich die Zuckerglasur?
Für die Zuckerglasur brauchst du nur Staubzucker und Eiklar. Vermische diese im Verhältnis 1:6. Wenn dein Eiklar also 30g wiegt, dann rührst du 180g Staubzucker dazu und schon hast du eine Glasur, die sich perfekt spritzen lässt und schnell eintrocknet.
Alternativ kannst du auch Wasser mit Zitronensaft mischen und das Eiweiß dadurch ersetzen. Die Trocknung tritt allerdings nicht so schnell ein und das Spritzen ist auch nicht ganz so leicht. Probier es aber gerne mal aus!
Wie soll ich den Lebkuchen lagern?
Packe den Lebkuchen am besten in Keksdosen, die du luftdicht verschließen kannst. Wenn du zwischen den Lagen etwas Butterbrotpapier legst, dann bleibt die Glasur etwas schöner, wenn die Kekse später aus der Dose nimmst.
Raumtemperatur reicht für Lebkuchen vollkommen aus - wenn du sie allerdings länger lagern möchtest, dann solltest du sie etwas kühler lagern oder sogar in den Kühlschrank stellen.
Ich bevorzuge die Lagerung im Keller - da ist es etwas kühler als im Wohnraum aber nicht ganz so kalt wie im Kühlschrank - optimal!
Wie lange hält sich der Lebkuchen?
Selbstgemachte Lebkuchen mit Schokoglasur können sich in der Regel gut halten, besonders wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. In einem luftdichten Behälter oder einer gut verschlossenen Dose können Lebkuchen mit Schokoglasur bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen frisch bleiben.
Es ist wichtig, sie vor Feuchtigkeit zu schützen, da dies die Konsistenz beeinträchtigen könnte. Wenn du möchtest, dass sie länger haltbar sind, kannst du sie auch im Kühlschrank aufbewahren. Dadurch können sie bis zu einem Monat frisch bleiben.
Ich habe noch Lebkuchenreste nach Weihnachten - Was tun?
Es ist Weihnachten und du hast dich satt gegessen? Aus Lebkuchen lassen sich wunderbare Desserts zaubern:
- Schichtdesert: Verwende die Lebkuchen als Brösel in. Abwechslung mit einer leckeren Creme und schichte diese in ein Glas. Schon hast du das perfekte Dessert für dein Weihnachtsmenü.
- Cakepops: Zerbröseln und mit Ganache oder Marmelade vermischen, zu Kugeln Formen und in Schokolade tunken. Schon hast du kleine Pralinen aus den Resten gezaubert.
- Restekuchen: Kuchen aus Kuchen backen - ja, das geht. Du kannst beispielsweise bei einem Gugelhupf Rezept einen Teil vom Mehl durch Kuchenbrösel ersetzen und schon hast du deine Reste verbraucht und eine komplett neue Geschmacksinterpretation geschaffen.
- Einfrieren und später genießen. Lebkuchen kann man auch wunderbar einfrieren. Wie wäre es mit einem Lebkuchen im Sommer? Seltsam aber spannend. Vielleciht als Krümel auf Vanilleeis?

Zutaten
- 250 g Roggenmehl
- 1 Stk. Ei
- 15 g Kakaopulver
- 120 g Honig
- 50 g Apfelmus
- 5 g Natron, alternativ: Backpulver
- 5 g Lebkuchengewürz
- 50 ml Milch, gerne auch Pflanzenmilch
Zubereitung
- Mische alle Zutaten für den Teig zusammen. Gib diesen anschließend in eine Schüssel und decke diesen mit Frischhaltefolie ab.
- Der Teig sollte nun mindestens über Nacht im Kühlschrank rasten. Du kannst ihn auch gerne schon bis zu 3 Tage im Voraus zubereiten.
- Am Backteig nimmst du den Teig aus dem Kühlschrank und rollst ihn auf Roggenmehl aus. Wenn du möchtest, dass dein Lebkuchen eine leicht glänzende Oberfläche bekommt, dann bestreiche ihn mit etwas Milch. Noch mehr Glanz bringt das Bestreichen mit Ei.
- Lebkuchen solltest du nicht zu dünn ausrollen. 3,5 bis 4 mm sind ideal. Wähle dann ganz nach Belieben deine Lieblings Ausstechformen und stich unterschiedliche Motive aus, die dir gefallen.
- Die Kekse backst du für ca. 10 Minuten Heißluft. Backe sie nicht zu lange, sonst trocknen sie aus.
- Abgekühlt kannst du die mit einer Zuckerglasur verzieren oder direkt in eine Keksdose legen.










