
Windgebäck: weniger ist mehr!
Windgebäck ist der Inbegriff von purer Eleganz und einfach Pflicht auf jedem Keksteller.
Diese kleinen, luftigen Baisers begeistern mit ihrer zarten Textur und ihrem mild-süßen Geschmack – eine Leckerei, die sowohl beim Naschen zwischendurch als auch auf dem festlichen Weihnachtsteller glänzt.
Das Beste: Du brauchst nur zwei Zutaten und ein wenig Geduld, um diese süßen Tupfen selbst zu zaubern. Ob als hübsche Deko für Desserts oder pur zum Tee, Windgebäck passt einfach immer.
Level
sehr einfach
Portionen
ca. 70 Busserl
Gesamtzeit
15 Minuten rühren und 2 Stunden trocknen
Wusstest du?
Windringe, also Baisers in Kranzform, wurden früher gerne als essbare Dekoration für den Christbaum verwendet. Ihre zarte, schneeweiße Optik symbolisierte Reinheit und Winterzauber. Zudem waren sie eine nachhaltige Alternative zu Glas- oder Metallanhängern, denn nach den Feiertagen konnten sie einfach vernascht werden
Das sind die Zutaten!
Eiklar – der Schlüssel zur Leichtigkeit
Das Geheimnis des Windgebäcks liegt im perfekten Eischnee. Das Eiklar muss sauber getrennt sein – selbst kleinste Spuren von Eigelb verhindern, dass der Schnee richtig steif wird. Durch das lange Aufschlagen bildet sich eine stabile Masse, die das Gebäck herrlich leicht macht. Gleichzeitig ist das Eiweiß eine tolle Möglichkeit zur Resteverwertung, falls du Eigelb für andere Rezepte verwendet hast.
Zucker – für Stabilität und Süße
Hier eignet sich feiner Backzucker besonders gut, da er schneller aufgelöst wird und eine glatte Baisermasse garantiert. Der Zucker gibt dem Eischnee nicht nur seine süße Note, sondern sorgt auch dafür, dass die Masse beim Backen stabil bleibt und die typische knackige Hülle entsteht. Wichtig ist, den Zucker langsam einzustreuen, damit er sich gleichmäßig verteilt und keine Kristalle zurückbleiben.
Alternativ kannst du auch Kristallzucker verwenden - hier musst du nur darauf achten, dass dein Schnee lang genug geschlagen wird, dass keine Kristalle mehr zu erkennen sind.

Nährwerte
| pro Portion | |
| Kalorien | 7 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,7 g |
| Eiweiß | 0,1 g |
| Fett | 0,1 g |
Und so geht's!
01
Die Eier trennen und das Eiklar in eine Rührschüssel geben. Wichtig ist, dass du das Eiklar abwiegst und die doppelte Menge an Zucker vorbereitest. Dann hast du immer das perfekte Verhältnis zwischen Eiklar und Zucker.
02
Gib eine Prise Salz zum Eiklar und schlage es erstmal kräftig auf. Nun gibst du nach und nach den Backzucker (alternativ Kristallzucker) hinzu und rührst immer weiter. Die Rührzeit beträgt ca. 10-15 Minuten bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
03
Nun füllen wir die Baiser-Masse in einen Spritzsack und dressieren kleine Busserl auf den mit Backpapier ausgelegten Backblechen. Die vorbereiteten Blech können dann gleichzeitig in den Ofen und sollen da für ca. 1,5 - 2 Stunden bei 95°C trocknen. Die Backzeit hängt von der Größe der Busserl ab.
04
Sind die Busserl fertig, lässt du sie im Trockenen noch kurz auskühlen und gibst sie im Anschluss direkt in eine luftdicht verschließbare Dose.
Bei Baiser ist es wichtig, die Busserl vor hoher Luftfeuchtigkeit zu schützen, denn dann werden sie zäh - daher am besten trocken und nie im Kühlschrank lagern.
Bei 95 °C Heißluft für ca. 2 Stunden im Ofen trocknen


Das solltest du zum Rezept noch wissen!
Welche Alternative kann ich zu Backzucker verwenden?
Hast du keinen pulverisierten Backzucker zu Hause, kannst du alternativ auch feinen Kristallzucker verwenden. Wichtig ist die Rührzeit einzuhalten und die Busserl erst dann auf das Blech zu dressieren, wenn keinerlei Kristalle mehr in der Masse zu erkennen sind.
Wie muss ich Windgebäck am besten lagern?
Luftdicht verschlossen und trocken - ansonsten können sie auch später noch zäh werden. Niemals bei hoher Luftfeuchtigkeit oder im Kühlschrank lagern.
Wichtig ist auch, sie bereits lange genug ihm Ofen zu trocknen, denn nur wenn sie vollständig durchgetrocknet sind, bleiben sie auch lange frisch und knusprig.
Kann ich das Rezept noch variieren?
Du kannst mit ein paar Aromen wie Zimt oder Tonkabohne den Geschmack verändern. Alternativ kannst du auch ein bisschen Lebensmittelfarbe dazugeben - entweder direkt in die Masse oder in den Dressiersack für ein marmoriertes Ergebnis.

Zubereitung
- Das Eiklar wird schaumig geschlagen und der Kritallzucker oder noch besser Backzucker wird langsam hinzugegeben.
- Der Schnee muss aureichend lange geschlagen werden. Es dürfen keine Kristalle mehr sichtbar oder spürbar sein. Dafür ist es notwendig, den Schnee für ca. 10 Minuten gut zu schlagen.
- Dann füllen wir unser Baiser in einen Spritzsack mit einer beliebigen Tülle. Die Backblech legen wir mit Backpapier aus. Darauf spritzen wir kleine Tupfen.
- Nun kommen beide Blecht zusammen und den Backofen. Das Windgebäck wird mit sehr niedriger Temperatur im Ofen getrocknet. Es ist wichtig, sie ausreichend zu backen. Je nach Größe kann das 1,5 bis 2 Stunden dauern.
- Wichtig: Solange sie sich nicht ganz einfach vom Papier lösen lassen, sind sie keinesfalls fertig gebacken. Dann lieber noch etwas länger trocknen.
- Nach dem Backen direkt Abkühlen lassen und sobald sie erkaltet sind, solltet du sie direkt luftdicht verschließen.




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