Kategorien: Kekse

Burgenländer Schneeblumen

Schokoladen Hörnchen aus Blätterteig

Blumen für deinen Keksteller!

Heute begeben wir uns auf eine kulinarische Reise nach Burgenland und tauchen ein in die Welt der unwiderstehlichen Burgenländer Kekse. Was macht sie so besonders? Nun, es ist die perfekte Kombination von Mürbeteig, Baiser und Marmelade, die diese Leckereien zu wahren Gaumenfreuden macht.

Level

Einfach

Portionen

110 wunderbare Blumen

Gesamtzeit

20 Minuten Backzeit pro Blech

Die Originale Form: Handgemacht mit Liebe!

Was die Form angeht, sind die Burgenländer Kekse oft kleine Kunstwerke. Ob klassisch rund, herzförmig oder als zauberhafte Blumen – die Kreativität kennt hier keine Grenzen. Aber eins ist sicher: Jeder Keks wird mit Liebe und Hingabe von Hand geformt, um die Tradition und den einzigartigen Geschmack zu bewahren.

Die 3 elementaren Bestandteile deiner Burgenländer Kekse:

Der Teig, der alles verändert: Mürbeteig-Magie

Das Geheimnis beginnt mit einem butterzarten Mürbeteig, der die Basis für diese himmlischen Kekse bildet. Die Konsistenz ist genau richtig – nicht zu fest, nicht zu krümelig, sondern genau so, wie es ein echter Keksliebhaber mag.

Das süße Sahnehäubchen: Baiser-Träume

Auf dem zarten Mürbeteig ruht eine Schicht köstlichen Baisers. Die leichte Süße und die luftige Konsistenz geben den Keksen den perfekten Crunch und einen Hauch von Raffinesse. Es ist wie eine kleine Geschmacksexplosion im Mund!

Die fruchtige Überraschung: Marmeladen-Magie

Aber das ist noch nicht alles! In der Mitte eines jeden Kekses verbirgt sich eine großzügige Portion fruchtiger Marmelade. Rote Ribisel, Erdbeer, Marille oder Himbeere – die Wahl liegt bei dir. Diese fruchtige Füllung bringt nicht nur Farbe ins Spiel, sondern auch eine zusätzliche Geschmacksebene, die süß und sauer perfekt vereint.

Hörnchen aus Blätterteig gefüllt mit Schokoladenreme

Nährwerte

  pro Portion
Kalorien  25 kcal
Kohlenhydrate 4,2 g
Eiweiß 0,2 g
Fett 0,8 g

 

So bereitest du die Kekse zu!

01

Heize den Backofen auf 150°C Heißluft vor.

02

Beginne mit dem Mürbeteig und verknete dafür einfach alle Zutaten gut miteinander. Ist der Teig zu krümelig, gib einen ganz kleinen Schluck Wasser dazu und schon, lässt er sich gut verarbeiten. Lege den Teig in den Kühlschrank während du das Baiser zubereitest.

03

Für das Baiser schlägst du das Eiklar zu festem Schnee und gibst nach und nach den Zucker dazu. Lass alles zusammen am besten für ca. 10 Minuten rühren. Dann füllst du die Masse in einen Spritzbeutel oder eine Plastiktüte und schneidest vorne eine kleine Spitze auf.

04

Zunächst müssen wir aber den Teig ausstechen. Rolle ihn dafür zuerst aus. Für diese Rezepte, rolle ich den Teig immer besonders flach aus (ca. 1,5 mm), damit der Keksanteil den Baiser-Geschmack nicht zu sehr übertrumpft. Wenn du einen blumigen Keksausstecher hast, nimm diesen zur Hand - ansonsten tut es auch ein runder Ausstecher.

05

Nimm nun deinen Spitzbeutel zur Hand und Spritze kleine Tupfen auf dein Keks. Ein Tupfen symbolisiert ein Blütenblatt. Lass die Mitte dabei auf jeden Fall frei - da kommt später die Marmelade rein.

06

Nun backst du deine Kekse für ca. 20 Minuten bei 150 °C Heißluft. Sie werden mit relativ niedriger Hitze, dafür länger gebacken, sodass das Baiser gut austrocknet und knusprig wird. Lass die Kekse dann auskühlen.

07

Zuletzt kommt noch die Marmelade. Wie bei fast allen Keksen, erwärme ich auch hier die Marmelade, fülle sie dann in meine Silikonspritze oder Spritzbeutel und fülle die Mitte der Blumen damit auf.

Bei 150 °C Heißluft für ca. 20 Minuten backen!

Das solltest du über das Rezept wissen

Kann man den Teig vorbereiten?

Den Mürbteteig für die Keksbasis kannst du gerne schon am Vortag oder Stunden vorher zubereiten und bei Bedarf aus dem Kühlschrank holen. Die Baiser-Masse solltest du aber auf jeden Fall frisch aufschlagen.

Der Teig lässt sich nicht gut verarbeiten - Was tun?

Ist dein Teig beim Kneten nicht ganz so geschmeidig geworden, wie du dir das erhofft hast? Dann gib noch ein ganz kleines Schlückchen Wasser dazu und schon lässt er sich toll verarbeiten.

Übrigens: Es kann an der Marke von Mehl oder der Art von Butter liegen, die du verwendest, dass dein Teig nicht jedes Mal gleich wird. Oder es ist ein Zeichen vom Mond und einfach kein guter Tag zum Backen - ja, auch das gibt es!

Wie lange halten sich die Kekse?

Weihnachtskekse kannst du prinzipiell ohne Probleme 2-3 Wochen lagern. Bei Baiser ist es wichtig, dass wir sie "trocken" halten bzw. trocken lagern.
Dazu gehört auch, dass wir versuchen Kondenswasser in den Dosen zu vermeiden, was durch zu kühle Umgebung entstehen kann. Achte auf luftdichte Dosen, denn zähe Baiser Kekse will wirklich niemand essen!

Was kann ich mit den übrigen Dottern machen?

Manchmal brauchst du nur das Eiklar, dann wieder nur das Eiweiß. In der Weihnachtsbäckerei gleicht sich das aber oft aus.

Einige leckere Rezepte, bei denen du mehr Dotter als Eiklar brauchst sind z.B.:

  • Linzerkipferl
  • Husarenkrapferl
  • Schoko-Haselnuss-Engelsaugen

Du kannst den Dotter aber auch beim Guss für Quiche und Aufläufen untermischen. Mit einem zusätzlichen ganzen Ei zu Rührei verarbeiten. Einen Aufstrich zubereiten oder auch einfrieren - spätestens beim Krapfen Backen, wirst du sie wieder brauchen und dann kannst du sie einfach langsam im Kühlschrank auftauen lassen. 

Burgenländer Schneeblumen

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So zart wie Blumen und definitiv meine Lieblingskekse. Knuspriges Baiser mit süßem Kekse und säuerlicher Marmelade.
Portionen: 110 Blumen
Gericht: Kekse, Kleingebäck, Kleinigkeit
Küche: Weihnachtsbäckerei
Kalorien: 25 kcal
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Backzeit pro Blech 20 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

Zutaten
 

Mürbeteig
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 g Mehl
Baiser und Füllung
  • 2 Eiklar
  • 200 g Kristallzucker
  • 150 g Ribisel-Marmelade

Zubereitung
 

  1. Butter, Zucker und Mehl zu einem Mürbeteig kneten und anschließend etwas im Kühlschrank rasten lassen.
    50 g Zucker, 100 g Butter, 150 g Mehl
  2. Den Teig dünn ausrollen und Blumen ausstechen - alternativ kannst du auch einen einfachen runden Ausstecher verwenden. Lege deine ausgestochenen Kekse auf ein Backblech und heize den Ofen auf 150 °C Heißluft vor.
  3. Eiklar mit Zucker schaumig schlagen - mindestens 10 Minuten, sodass sich die Zuckerkristalle auflösen. Anschließend dressierst du die Baiser-Masse mit einem kleinen Spritzbeutel in Blütenform auf die rohen Kekse. Achte dabei, dass die Mitte frei bleibt.
    2 Eiklar, 200 g Kristallzucker
  4. Die Kekse werden für ca. 15-20 Minuten im Ofen gebacken. Sie sollten noch schön weiß sein und sich nicht braun verfärben - sonst schon früher aus dem Backofen holen oder ggf. die Temperatur nochmals reduzieren.
  5. Wenn deine Kekse ausgekühlt sind, nimmst du die Marmelade zu Hand und erwärmst diese etwas. Gib die Marmelade dann ebenfalls in einen Spritzbeutel und fülle alle Kekse in der Mitte damit auf.
    150 g Ribisel-Marmelade

Nährwerte

Kalorien: 25 kcalKohlenhydrate: 4.2 gEiweiß: 0.2 gFett: 0.8 gges. Fettsäuren: 0.5 gEinfach unges. Fettsäuren: 0.2 gCholesterin: 2 mgNatrium: 1 mgKalium: 3 mgZucker: 2.3 g

Notizen

Durch das Erhitzen der Marmelade lässt diese sich nicht nur eifnacher und klumpenfrei verarbeiten, sondern bildet nach dem Abkühlen auch eine Art Schutzschicht, sodass du die Kekse in einer Dose problemlos stabeln kannst, ohne, dass sie aneinander kleben.
Verwende am besten auch passierte Marmelade oder streiche die erhitzte Marmelade kurz durch ein Sieb und schon ist sie auch passiert!

Hast du das Rezept schon probiert?

Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!