Marillenkuchen

5 von 3 Bewertungen

Ein klassischer Ölkuchen mit frischen, saftigen Marillen, der garantiert gelingt. Schnell gemacht, wenige Zutaten, und genau das richtige Rezept, wenn du Lust auf einen einfachen Blechkuchen hast, der an Omas Küche erinnert.

Gesamtzeit
50 Minuten
Level

Einfach

Portionen

12

Warum du dieses Rezept lieben wirst! 

Marillenzeit ist Marillenkuchen-Zeit: Der absolute Sommerklassiker

Wer kennt ihn nicht, den Obstkuchen von Oma, der einfach immer geht. Egal zu welcher Jahreszeit man ihn im Kopf hat, dieser Marillenkuchen vom Blech weckt bei den meisten sofort Kindheitserinnerungen. Ein Stück davon reicht, um einen sonnigen Nachmittag noch schöner zu machen.

Das Beste daran: Du brauchst nur wenige Zutaten, die du vermutlich eh schon zu Hause hast. Der Teig ist in wenigen Minuten gerührt und selbst absolute Backanfänger schaffen dieses Rezept ohne Stress. Fluffig, saftig und mit dem fruchtigen Kick der Marillen einfach unwiderstehlich.

Inhaltsverzeichnis

Das kommt hinein

Zutaten und ihre Funktionen

Eier

Eier sorgen für Struktur und Bindung im Teig. Zusammen mit dem Zucker schaumig aufgeschlagen, bringen sie die nötige Luftigkeit in den Ölkuchen.

Öl

Rapsöl macht den Teig herrlich saftig und sorgt dafür, dass der Kuchen auch am nächsten Tag noch schön feucht bleibt. Im Gegensatz zu Butter bringt Öl weniger Eigengeschmack, dafür umso mehr Saftigkeit. Damit er nicht zu schwer ist, ersetzen wir einen Teil durch Wasser.

Marillen

Die Marillen sind natürlich der Star auf diesem Kuchen. Reife, weiche Marillen schmecken deutlich aromatischer und süßer, sinken beim Backen aber auch etwas leichter in den Teig ein. Das gehört bei diesem Rezept einfach dazu.

Trockene Zutaten

Zucker sorgt nicht nur für die Süße, sondern auch dafür, dass die Eier beim Aufschlagen richtig schön stabil und luftig werden. Das ist die Basis für einen fluffigen Teig. Das Mehl gibt dem Kuchen seine Struktur und sorgt gemeinsam mit dem Backpulver dafür, dass der Teig schön aufgeht und trotzdem locker bleibt.

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Wenn du Marillen genauso gerne magst wie ich, probier unbedingt auch meinen Topfenkuchen mit Marillen und Ribiseln, er bringt nochmal eine ganz andere, cremige Komponente ins Spiel. Steht dir eher der Sinn nach einer anderen Steinobstsorte, dann schau dir meinen Zwetschgenkuchen mit Topfen-Ölteig an, der nach demselben unkomplizierten Prinzip funktioniert.

 

Variationen zum Nachbacken

Du kannst die Marillen problemlos gegen anderes Obst tauschen, Zwetschgen, Kirschen, Äpfel oder Pfirsiche eignen sich hier genauso gut. Wenn du magst, mische auch gerne mehrere Obstsorten auf einem Blech, dann können sich deine Gäste ihr Lieblingsstück aussuchen.

Für eine buttrige Variante ersetzt du das Öl durch etwas mehr Butter, das bringt einen intensiveren Geschmack, während der Teig mit Öl saftiger bleibt.

Gut zu wissen!

Marillen und Aprikosen werden oft synonym verwendet, sind aber botanisch nicht ganz dasselbe. Marillen sind meist kleiner, runder und aromatischer, während Aprikosen eine etwas säuerlichere Note mitbringen und in der Konsistenz fester sind.

schritt für schritt

So gelingt der Kuchen garantiert

Dieser Kuchen ist denkbar unkompliziert, denn du brauchst keine Ruhezeit und keine besondere Technik. Eier und Zucker werden zuerst schaumig aufgeschlagen, dann kommen Öl und Wasser dazu. Erst danach hebst du die trockenen Zutaten vorsichtig unter, so bleibt der Teig schön locker.

Der einzige Punkt, auf den du wirklich achten solltest, ist das Belegen der Marillen. Wälzt du die Schnittfläche kurz in etwas Mehl, sinken die Hälften beim Backen weniger tief in den Teig ein und du bekommst ein gleichmäßigeres Ergebnis. Danach heißt es nur noch warten, während der Kuchen im Ofen goldbraun wird.

absolut gelingsicher

Tipps & Tricks

  • Reife bis überreife Marillen verwenden, sie sind deutlich aromatischer.
  • Schnittfläche der Marillen in Mehl wälzen, damit sie nicht so tief einsinken.
  • Sind die Marillen noch grün, etwas Zucker darüberstreuen.
  • Für ein ganzes Blech einfach die doppelte Menge verwenden.
  • Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn anschneidest.
  • Mit Staubzucker bestreut schmeckt der Kuchen gleich nochmal besser und sieht toll aus.

gut zu wissen

Häufige Fragen zum Rezept

Wie passe ich die Rezeptmenge an mein Backblech an?

Am einfachsten rechnest du in ganzen Eiern. Für ein ganzes Blech verwendest du 5 bis 6 Eier, das entspricht in etwa der doppelten Menge dieses Rezepts.

Kann ich statt Rapsöl ein anderes Öl verwenden?

Ja, Sonnenblumenöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl funktionieren genauso gut. Rapsöl hat sich bei mir bewährt, weil es kaum Eigengeschmack hat.

Kann ich den Marillenkuchen einfrieren?

Ja, das funktioniert gut. Schneide den ausgekühlten Kuchen in Stücke, verpacke sie luftdicht und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.

Kann ich auch tiefgekühlte Marillen verwenden?

Das würde ich nicht machen. Sie verlieren während dem Backen zu viel Flüssigkeit und machen den Teig matschig.

Wie halte ich den Kuchen frisch?

Unbedingt luftdicht verschließen, sodass er nicht austrocknet. So kannst du ihn bei Zimmertemperatur oder auch im Kühlschrank für ca. 3 Tage aufbewahren.

Das gesamte rezept im überblik

Rezeptkarte zum Drucken

Marillenkuchen vom Blech

5 von 3 Bewertungen
Ein klassischer Ölkuchen mit frischen, saftigen Marillen, der garantiert gelingt. Schnell gemacht, wenige Zutaten, und genau das richtige Rezept, wenn du Lust auf einen einfachen Blechkuchen hast, der an Omas Küche erinnert.
Portionen: 12 Stücke
Gericht: Backwaren, Kuchen
Küche: Backen, Bäckerei, Süß, Süßwaren
Kalorien: 234 kcal
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

Zutaten
 

  • 3 Stk. Eier
  • 120 g Zucker
  • 75 g Rapsöl
  • 75 ml Wasser
  • 150 g Mehl
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 500 g Marillen, 18 Stück (36 Hälften)

Zubereitung
 

  1. Eier und Zucker schaumig aufschlagen.
    3 Stk. Eier, 120 g Zucker
  2. Rapsöl und Wasser hinzufügen und kurz unterrühren.
    75 g Rapsöl, 75 ml Wasser
  3. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unter die Eiermasse heben.
    150 g Mehl, ½ Pkg. Backpulver
  4. Eine quadratische Backform ca. 25 x 25 cm verwenden oder einen Backrahmen auf ein Backblech legen und den Teig darin glattstreichen.
  5. Marillen halbieren und die Schnittfläche in Mehl tauchen, damit sie beim Backen weniger tief einsinken. Mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht auf den Teig setzen.
    500 g Marillen
  6. Für eine quadratische Form reichen ca. 18 Marillen (36 Hälften), in 6x6 Reihen angeordnet. (Für ein ganzen Blech die doppelte Menge Teig zubereiten)
  7. Den Kuchen bei 180 °C Ober-Unterhitze für ca. 30-40 Minuten backen.
  8. Auskühlen lassen und nach Belieben mit Staubzucker bestreuen.

Nährwerte

Kalorien: 234 kcalKohlenhydrate: 28.2 gEiweiß: 4.4 gFett: 10.5 gges. Fettsäuren: 1.3 gMehrfach unges. Fettsäuren: 2.3 gEinfach unges. Fettsäuren: 4.9 gCholesterin: 79 mgNatrium: 133 mgKalium: 48 mgBallaststoffe: 0.5 gZucker: 18.5 gKalzium: 31 mg

Notizen

Die Menge reicht für eine quadratische Backform. Für ein ganzes Blech einfach die doppelte Menge verwenden oder mit 5-6 Eiern rechnen. Reifere, weichere Marillen machen den Kuchen saftiger, sinken aber auch etwas tiefer in den Teig ein, das lässt sich bei diesem Rezept nicht ganz vermeiden.

Hast du das Rezept schon probiert?

Lass mich wissen wie es dir geschmeckt hat!
0 Kommentare
  1. Maggie

    5 Sterne
    🙂 so einfach zu machen und sooo lecker – danke 🙂🌹

    Reply
    • Julia

      Danke für deine Nachricht – das freut mich riesig, wenn er dir auch so gut schmeckt 🙂

      Reply
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