Warum du dieses Rezept lieben wirst!
Apfelstrudel Liebhaber aufgepasst
Ein ofenwarmer Strudel gehört für mich zu den schönsten Dingen, die aus einer Küche kommen können. Dieser Apfel-Birnen-Strudel mit gerösteten Walnüssen passt perfekt zum gemütlichen Sonntag, zur Kaffeejause mit Freunden oder einfach zu einem Nachmittag, an dem du dir etwas Besonderes gönnen möchtest. Der Duft von Zimt und Butter zieht dabei durchs ganze Haus. Und ja, den Strudelteig ziehen wir heute wieder selbst, mit meinen Tipps ist das kein Hexenwerk.
Besonders macht dieses Rezept die Kombination aus Äpfeln und Birnen. Die Birnen bringen zusätzliche Süße, die wunderbar zum herben Aroma der Walnüsse passt. Die gerösteten Walnüsse ersetzen die klassischen Brösel und geben dem Apfelstrudel mit Birnen Biss und einen vollen, nussigen Geschmack.
Inhaltsverzeichnis
Das kommt hinein
Zutaten und ihre Funktionen
Weizenmehl
Für einen Strudelteig, den du hauchdünn ausziehen kannst, brauchst du ein Mehl mit hohem Kleberanteil. Klassisches Weizenmehl ist dafür ideal.
Essig
Der kleine Schuss Essig macht den Teig dehnbarer. So lässt er sich beim Strudelteig ziehen später deutlich besser verarbeiten.
Äpfel und Birnen
Das süße Duo sorgt für eine saftige Füllung. Mit Zitronensaft vermengt bleibt das Obst schön hell. Die Äpfel darfst du ungeschält verwenden. Nur bei sehr reifen oder runzeligen Früchten empfiehlt sich das Schälen.
Walnüsse
Fein gehackt und kurz angeröstet bringen sie Geschmack und Biss in die Füllung. Sie übernehmen im Strudel die Rolle der Brösel.
Butter
Bei einem Strudel ist sie unverzichtbar. Die Butter sorgt für die goldbraune Farbe und die typische Blättrigkeit und schützt den Teig davor, im Ofen auszutrocknen. Zu viel Butter gibt es auch bei Strudel fast nicht. Also ruhig großzügig sein.

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Mehr Strudel aus meiner Küche
Wenn du Strudel liebst, findest du bei mir noch viel mehr Inspiration. Der Klassiker für alle, die es traditionell mögen, ist mein Original Apfelstrudel. Fruchtig wird es mit dem Kirschstrudel, cremig mit dem Topfenstrudel oder dem Marillen-Topfen-Strudel. Für die herbstliche Saison probierst du am besten den Kürbisstrudel.
Noch mehr Ideen findest du in der Kategorie Strudel Rezepte. Und wenn du Nüsse magst, schau auch bei meinen Rezepten mit Nüssen vorbei.
So kannst du den Strudel abwandeln
Statt Walnüssen kannst du auch Haselnüsse oder Mandeln hacken und anrösten. Der Geschmack wird dann etwas milder. Wenn du es besonders fruchtig magst, nimmst du etwas mehr Birnen und weniger Äpfel.
Zum Servieren passt klassisch Vanillesauce. Auch ein Klecks Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis machen den warmen Strudel zum Dessert.
Gut zu wissen!
Früher sagte man: Ein Strudelteig sei erst dann dünn genug, wenn man eine darunterliegende Zeitung oder einen Liebesbrief durch ihn hindurch lesen kann? Und ja, das ist etwas dran! Je dünner, desto vielschichtiger, desto blättriger wird unser Strudel. Das typische „Ausklopfen“ der Luft sorgt übrigens auch dafür, dass der Teig leichter gezogen werden kann.
schritt für schritt
So gelingt dir der Apfel-Birnen-Strudel Schritt für Schritt
Plane für dieses Rezept etwas Zeit ein, der Ablauf ist aber entspannt. Zuerst knetest du den Teig und schlägst ihn kräftig auf die Arbeitsfläche. Danach darf er rasten. In dieser Zeit erledigst du die gesamte Füllung: Nüsse hacken und rösten, Obst schneiden und sofort mit Zitronensaft vermengen.
Wichtig ist, dass die Nüsse abgekühlt sind, bevor sie zum Obst kommen. Das eigentliche Highlight ist das Ziehen des Teigs. Arbeite ruhig und mit den Handrücken, nicht mit den Fingerspitzen. Ein gut bemehltes Tuch hilft dir dabei und später auch beim Einrollen.
Jeder Strudel wird zweimal mit Butter bestrichen: einmal den Teig vor dem Füllen und einmal die fertige Rolle vor dem Backen. Das macht ihn knusprig und goldbraun. Schau beim Backen zwischendurch auf die Farbe. Zum Schluss darf der Strudel kurz abkühlen, bevor der Staubzucker darüberkommt.


absolut gelingsicher
Tipps & Tricks
- Den Teig kräftig auf die Arbeitsfläche schlagen, damit er keine Blasen bekommt.
- Den Teig mindestens 15 bis 30 Minuten rasten lassen.
- Äpfel und Birnen sofort nach dem Schneiden mit Zitronensaft vermengen.
- Überschüssigen Teig an den Enden abschneiden, sonst wird er beim Backen hart.
- Beim Bestreichen nicht an der Butter sparen, gerne darf es mehr sein als im Rezept.
- Den fertigen Strudel mit beiden Händen oder kurz auf dem Unterarm aufs Blech setzen.
gut zu wissen
Häufige Fragen zum Rezept
Warum muss der Strudelteig rasten?
Das Rasten entspannt das Gluten im Mehl. Ohne diese Pause würde sich der Teig beim Ausziehen immer wieder wie ein Gummiband zusammenziehen.
Wie dünn muss ich den Strudelteig ausziehen?
So dünn, dass du fast hindurchsehen kannst. Das braucht etwas Geduld, aber genau das macht den Strudel später so schön blättrig.
Mein Strudelteig hat Löcher bekommen, was kann ich tun?
Keine Sorge, kleine Löcher sind kein Drama. Beim Einrollen und Bestreichen mit Butter fallen sie kaum auf. Größere Stellen kannst du mit einem Stück vom abgeschnittenen Teigrand abdecken.
Muss ich Äpfel und Birnen schälen?
Nein, die Äpfel können ungeschält bleiben. Nur bei sehr reifen oder runzeligen Früchten empfiehlt sich das Schälen. Wer es besonders fein mag, schält das Obst generell.
Was passt am besten zum Apfel-Birnen-Strudel?
Klassisch passt Vanillesauce. Auch Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis passen wunderbar dazu. Mit etwas Staubzucker bestreut schmeckt er aber auch pur zur Kaffeejause.
Das gesamte rezept im überblik
Rezeptkarte zum Drucken

Zutaten
- 200 g Weizenmehl
- 100 ml Wasser, lauwarm
- 10 g Rapsöl
- 10 ml Essig
- 1 Prise Salz
- 600 g Äpfel
- 400 g Birnen
- 80 g Walnüsse
- 30 g Zucker
- 1 TL Zimt
- 1 EL Zitronensaft
- 60 g Butter, optional etwas mehr
Zubereitung
- Alle Zutaten für den Strudelteig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig mehrmals kräftig auf die Arbeitsfläche schlagen, damit die Luft entweicht und der Teig später beim Ausziehen keine Blasen bekommt.
- Den Teig in zwei Hälften teilen, jeweils rund formen und rundum gut mit Öl einstreichen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 15 bis 30 Minuten rasten lassen.
- In der Zwischenzeit die Walnüsse fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Beiseitestellen und abkühlen lassen.
- Äpfel und Birnen entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel können ungeschält bleiben. Nur bei sehr reifen oder runzeligen Früchten empfiehlt sich das Schälen. Wer es feiner mag, schält sie generell.
- Das Obst sofort mit Zitronensaft vermengen, damit es nicht braun wird. Die gerösteten Walnüsse, den Zucker und den Zimt untermischen. Die Füllung bis zur Verwendung beiseitestellen.
- Ein großes Strudeltuch gut bemehlen. Einen Teigball daraufsetzen und mit den Handrücken vorsichtig ausziehen, bis der Teig hauchdünn ist und man fast hindurchsehen kann. Das braucht etwas Geduld, lohnt sich aber.
- Den ausgezogenen Teig flach auf dem Tuch liegen lassen. Die Butter schmelzen und den Teig ganz dünn damit bestreichen.
- Die Hälfte der Füllung am unteren Ende des Teigs verteilen. Den Teig von unten über die Füllung klappen und den Strudel mithilfe des Tuchs vorsichtig einrollen. Die Enden einschlagen und überschüssigen Teig abschneiden, damit er beim Backen nicht hart wird.
- Den Strudel behutsam auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Das gelingt am einfachsten mit beiden Händen oder indem du ihn kurz auf dem Unterarm ablegst. Mit dem zweiten Teigball genauso verfahren.
- Beide Strudel großzügig mit der restlichen flüssigen Butter bestreichen. Bei Bedarf noch etwas Butter schmelzen, denn die Strudel sollten gut bedeckt sein.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze 45 bis 50 Minuten goldbraun backen. Zwischendurch einen Blick auf die Farbe werfen.
- Die Strudel aus dem Ofen nehmen und leicht auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Nährwerte
Notizen
- Der Strudelteig braucht ein Mehl mit hohem Kleberanteil, ein klassisches Weizenmehl ist ideal.
- Der Teig sollte mindestens 15 bis 30 Minuten rasten, damit er sich beim Ausziehen nicht zusammenzieht.
- Äpfel und Birnen nach dem Schneiden sofort mit Zitronensaft vermengen, damit sie nicht braun werden.
- Die gerösteten Walnüsse ersetzen die Brösel in der Füllung und sorgen für Biss.
- Die Strudel gerne großzügig mit Butter bestreichen. Bei Bedarf darf es auch mehr sein als im Rezept angegeben.
- Überschüssigen Teig an den Enden abschneiden, damit er beim Backen nicht hart wird.





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