Beeriger Hefekuchen!
Hast du Lust auf etwas Süßes, das perfekt in den Sommer passt? Dann probiere unbedingt meinen fluffigen Rhabarber-Beeren-Gâteau!
Dieser köstliche Kuchen kombiniert die säuerliche Frische des Rhabarbers mit der süßen Note von Heidelbeeren und einem Hauch Vanille. Getoppt mit knusprigen Mandelblättchen, wird dieser Gateau zum Highlight auf jeder Kaffeetafel. Egal ob für den Familienbrunch oder als Mitbringsel zu Freunden – dieser Kuchen ist einfach und schnell gemacht und überzeugt durch seinen einzigartigen Geschmack.
Level
Einfach
Portionen
8 Portionen
Gesamtzeit
ca. 1,5 h
Der Begriff „Gâteau“
Der Begriff „Gâteau“ kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als Kuchen – aber klingt auf jeden Fall sehr viel edler! Ich bin über ein uraltes Kochbuch auf diesen Begriff gestoßen und musste es einfach übernehmen. Übrigens sagt der Begriff nichts über die Zubereitung aus – ob mit Backpulver, Hefe oder anderen Zutaten, der Begriff bezieht sich einfach immer nur auf Kuchen!
Sommerlicher Genuss in Tortenform!
Hefeteig
Der Hefeteig ist die Basis unseres Gâteaus. Weizenmehl, Trockengerm (oder frische Hefe) und Pflanzenmilch machen den Teig besonders fluffig und leicht. Du kannst aber jede beliebige Milch einsetzen. Zucker und Butter runden den Teig ab und geben ihm die nötige Süße und Geschmeidigkeit. Wichtig ist, den Teig gut zu kneten und anschließend ruhen zu lassen, damit die Hefe ihre volle Wirkung entfalten kann. Den Teig backen wir in einer Tarte- oder Quicheform, um eine schöne tortenähnliche Form zu bekommen.
Topping
Das Highlight des Gâteaus ist jedoch die Fruchtschicht oben drauf. Hier habe ich säuerlichen Rhabarber mit süßen Heidelbeeren kombiniert und diese gemeinsam mit etwas Vanillezucker verfeinert. Da die Rhabarber-Saison aber nur kurz anhält, kannst du hier auch andere Früchte verwenden. Eine Mischung aus Beeren oder auch Steinobst wie Pflaumen, Marillen oder Nektarinen eignen sich hervorragend für den Hefekuchen.
Die Mandelblättchen sorgen für den knusprigen Abschluss. Besonders lecker wird es, wenn du die Mandelblättchen vorher kurz in der Pfanne anröstest.
Nährwerte
| pro Stück | |
| Kalorien | 160 kcal |
| Kohlenhydrate | 22,7 g |
| Eiweiß | 4,0 g |
| Fett | 2,7 g |
Und so geht’s!
01
Wir beginnen mit der Zubereitung vom Hefeteig, denn dieser soll im Anschluss für ca. 30 Minuten ruhen. Dafür kneten wir alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig. Die Milch sollte mindestens Zimmertemperatur haben oder sogar leicht erwärmt werden, dann beginnt die Hefe schneller zu arbeiten.
02
In der Zwischenzeit putzen wir den Rhabarber und bereiten unsere Beeren vor. Rhabarber musst du übrigens nicht schälen – einfach gut waschen und in Stücke schneiden. Die Beeren mit dem Rhabarber vermischt du dann noch mit einer Packung Vanillezucker und lässt die Mischung gut durchziehen.
03
Ist dein Teig bereits brav aufgegangen, kannst du ihn ausrollen und in eine Tarte- oder Quicheform legen. Darauf verteilen wir unsere Fruchtmischung und lassen den Kuchen nochmal für ca. eine halbe Stunde ruhen.
04
Vor dem Backen verteilen wir noch die Mandelblättchen auf unserem Kuchen – gerne kannst du diese auch noch vorher in einer Pfanne anrösten, dann sind sie deutlich intensiver im Geschmack.
05
Unser Kuchen wird bei 180 °C Ober- Unterhitze für ca. 25 Minuten gebacken. Anschließend holen wir ihn aus dem Ofen und lassen ihn abkühlen. In Tortenstücke schneiden und schon kannst du deinen selbstgemachten Hefekuchen genießen!
Bei 180 °C Ober- / Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.
Das solltest du zum Rezept noch wissen!
Kann ich auch anderes Obst verwenden?
Klar! Beeren aber auch jegliches Steinobst wie z.B. Marillen, Nektarinen, Pfirsiche oder Pflaumen schmecken hervorragend.
Übrigens: Du kannst auch einen Teil der Früchte mit TK-Früchten ergänzen. Achte aber darauf, dass diese einen höheren Wasseranteil haben, daher solltest du nicht die ganze Menge durch tiefgekühltes Obst ersetzen.
Was mache ich, wenn ich keine Trockengerm habe?
Natürlich frische Germ verwenden. Eine Packung Trockengerm entspricht einem halben Würfel frischer Hefe. Da wir für unseren Teig nur eine halbe Packung – also 3,5 g Trockengerm verwenden, kannst du diese einfach durch 10 g frische Hefe ersetzen.
Wie lange hält sich der Kuchen?
Das große Drama rund um die Lagerung von Germteig. Meiner Meinung nach, muss Germteig einfach frisch gegessen werden oder nochmal aufgebacken werden.
Prinzipiell kannst du ihn 2-3 Tage luftdicht verschlossen lagern. Vor dem Servieren solltest du ihn aber nochmal kurz aufbacken oder im besten Fall hast du eine Mikrowelle – 10 Sekunden bei voller Stufe reichen vollkommen aus.
Alternativ kannst du Germteig auch immer super einfrieren und dann bei Bedarf aufbacken – das gilt natürlich auch für mein Gâteau!

Rhabarber-Beeren-Gateau
Zutaten
- 250 g Weizenmehl
- ½ Pkg. Trockengerm (oder 10 g frische Germ)
- 135 ml Pflanzenmilch (oder Milch deiner Wahl)
- 20 g Zucker
- 10 g Butter
- 250 g Rhabarber
- 100 g Heidelbeeren
- 1 Pkg. Vanillezucker
- 15 g Mandelblättchen
Zubereitung
- Alle Zutaten für den Germteig zu einem geschmeidigen Teig kneten und anschließend für 30 Minuten ruhen lassen.250 g Weizenmehl, ½ Pkg. Trockengerm, 135 ml Pflanzenmilch, 20 g Zucker, 10 g Butter
- Rhabarber putzen und klein schneiden (du musst Rhabarber übrigens nicht schälen, sondern nur sauber abspülen). Den Rhabarber mit den Beeren und den Vanillezucker vermischen und kurz ruhen lassen.250 g Rhabarber, 100 g Heidelbeeren, 1 Pkg. Vanillezucker
- Den Teig ausrollen und eine runde Form legen - am besten verwendest du eine Tarte bzw. Quicheform dafür. Ist das Obst gut durchgezogen, verteilst du es auf dem Hefeteig und lässt alles nochmal für 20-30 Minuten gehen.
- In der Zwischenzeit heizen wir unseren Backofen auf 180°C Ober- Unterhitze vor.
- Bevor wird den Kuchen in den Ofen geben, kommen noch die Mandelblättchen oben drauf. Du kannst sie auch davor nochmal in der Pfanne rösten für einen intensiveren Geschmack. Gebacken wird unser Gateau für ca. 25 Minuten, bevor wir es gut auskühlen lassen.15 g Mandelblättchen
Nährwerte
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