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Cremesuppe aus Kastanien

Absolutes Highlight im Herbst!
Es ist Herbst, wir wandern durch die orange-gefärbten Wälder und da sind sie überall: Die kleinen stacheligen Igel mit ihren leckeren Früchten: den Kastanien! Ein Herbst ohne Kastanien ist für mich gar nicht denkbar - meist braten wir sie einfach nur über offenen Feuer.
Nicht, dass das nicht lecker genug ist, aber wie wäre es, wenn wir aus den Kastanien einfach mal eine leckere Suppe zaubern? Diese Idee ist mir aufgrund von Kastanienresten gekommen, denn für diese Suppe kannst du auch die gebratenen Kastanien einfach weiterverarbeiten!
Level
Einfach
Portionen
4 Portionen
Gesamtzeit
ca. 20 Minuten
Wusstet du?
Kastanien sind zwar nussähnlich, aber streng genommen keine Nüsse. Technisch gesehen gehören sie zur Familie der Buchengewächse. Während Nüsse im botanischen Sinne harte Schalen haben, sind Kastanien von einer stacheligen Hülle umgeben.
Der kleine aber feine Unterschied
Für dieses Rezept brauchen wir neben Milch und Butter für eine Mehlschwitze, Wasser und Sahne für als Flüssigkeit nur noch die Kastanien! Doch kennst du eigentlich den Unterschied zwischen Kastanien und Maroni?
Kastanien und Maroni stammen beide von Kastanienbäumen, aber der Begriff "Maroni" wird oft für eine spezielle Sorte von Kastanien verwendet. Die Edelkastanie (Castanea sativa) ist die Mutter aller Maroni.
Größe: Hier kommt der knackige Teil. Maroni sind in der Regel größer als herkömmliche Kastanien. Sie haben eine dicke, stachelige Schale und sind eher rundlich. Die Kastanien, die du auf dem Waldboden findest, sind normalerweise kleiner und haben eine glattere Schale.
Geschmack: Der Geschmack ist der entscheidende Unterschied. Maroni sind süßer und haben eine leicht mehlige Textur, besonders nach dem Rösten. Kastanien sind etwas trockener und haben einen herzhafteren Geschmack.
Kurz gesagt, sie sind wie Geschwister aus derselben Familie, aber mit einigen kulinarischen Nuancen. Jetzt weißt du, was du beim nächsten Herbstspaziergang ernten kannst!
Für dieses Rezept spielt es keine Rolle, was du verwendest!

Nährwerte
| pro Portion | |
| Kalorien | 263 kcal |
| Kohlenhydrate | 31,6 g |
| Eiweiß | 2,9 g |
| Fett | 12,5 g |
So geht die Zubereitung
01
Als erstes brauchst du Kastanien: Frisch gesammelte Kastanien aus dem Wald musst du zuerst über Feuer braten oder einritzen und im Ofen für ca. 20 Minuten backen oder auch für ca. 30 Minuten kochen. Anschließend musst du die Kastanien schälen und dann kannst du mit der Suppe beginnen.
Übrigens: Wenn sich die feine Haut nicht ganz löst, ist das für dieses Rezept überhaupt kein Problem - du brauchst keine Angst haben, dass die Suppe dadurch bitter wird.
02
Für die Suppe bereitest du als erstes eine Mehlschwitze zu. Schmelze dafür die Butter in einem Topf, gib das Mehl hinzu, vermenge alles zu einer homogenen Masse und gieß anschließend mit Brühe auf.
03
Dann kommen auch schon die Kastanien dazu - gib sie einfach mit in die Brühe und lass alles zusammen ca. 15-20 Minuten köcheln, sodass sich die Aromen verteilen können. Halte den Deckel dabei geschlossen. Nach Ende der Kochzeit würzt du deine Suppe noch mit etwas Salz oder anderen Gewürzen deiner Wahl und pürierst dann alles besonders fein. Wenn du einen Hochleistungsmixer besitzt, solltest du diesen einem Pürierst auf jeden Fall vorziehen. Im Falle vom Pürierst musst du deine Suppe eventuell nochmal durch ein Sieb passieren.
04
Vor dem Servieren kannst du die Suppe noch mit etwas Sahne verfeinern, dann wird sie besonders cremig. Je nach Bedarf musst du eventuell auch noch etwas Flüssigkeit dazugeben. Guten Appetit!


Gut zu wissen!
Welche Kastanien kann ich verwenden?
Wenn du die Kastanien frisch selber erntest, dann musst du sie vorher kochen oder braten bzw. backen und schälen.
Ansonsten kannst du auch die fertig gegarten Kastanien aus dem Supermarkt verwenden. Je nachdem, welche Kastanien oder Maroni du verwendest, kann sich er Geschmack etwas verändern. Ich habe geröstete Kastanien verwendet und daher bestimmt einen weniger süßlichen Geschmack als bei Zubereitung mit Maroni aus dem Supermarkt.
Kann man die Suppe aufwärmen?
Natürlich! Cremesuppen sind nach dem Abkühlen meistens relativ dick. Gib hier nicht sofort Flüssigkeit hinzu, sondern erhitze die Suppe zuerst langsam. Meistens wird die Konsistenz wieder flüssiger. Sobald sie heiß ist und sie dir noch immer zu dick ist, kannst du sie natürlich verdünnen.
Sobald du Sahne in der Suppe hast, solltest du ein Überkochen vermeiden, um ein Ausflocken der Sahne zu verhindern.
Zubereitung
- Butter in einem Topf schmelzen und die Kastanien darin kurz anbraten.
- Mit der Suppe aufgießen und alles zusammen nochmal kurz köcheln lassen. Cremesuppen solltest du auch immer vor dem Pürieren gut würzen, dann sieht man am Ende auch keinen unschönen Gewürze in der Suppe.
- Nach ca. 15 Minuten sollten kannst du die Suppe fein pürieren und nochmal abschmecken. Bei Bedarf musst du noch etwas Wasser hinzugeben. Vor dem Servieren verfeinerst du die Suppe noch mit etwas Schlag. Achte dann darauf, dass die Suppe nicht mehr aufkocht - denn sonst könnte sie ausflocken.







