Überbackener Fisch-Pie

Überbackener Fisch-Pie

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Fish-Pie mit Kürbis-Kartoffel-Kruste

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Einfacher und leichter Graten-Genuss

An alle Fischliebhaber und die, die es noch werden wollen: Hier gibts es meinen „Fish-Pie mit Kürbis-Kartoffel-Kruste“. Dieses Rezept ist nicht nur schnell und einfach zuzubereiten, sondern bringt auch eine innovative Note in die Welt des Fischgenusses. Die Kombination aus zartem Seelachsfilet, cremiger Bechamel-Sauce und einer herbstlichen Kartoffel-Kürbis-Kruste macht diesen Pie zu einem wahren Gaumenschmaus. Also, Schürzen an und ab an den Herd!

Level

Einfach

Portionen

2 Portionen

Gesamtzeit

ca. 50 Minuten inkl. Vorbereitungszeit

Das sind die Zutaten

Für diesen köstlichen Fish-Pie benötigen wir folgende Zutaten:

  • Seelachsfilet oder eine andere bevorzugte Fischsorte. Ich habe mich für ein Seelachsfilet entschieden. Der Seelachs zeichnet sich durch sein zartes, weißes Fleisch aus, das einen milden und dennoch charakteristischen Geschmack hat. Eigentlich die beste Kombination mit dem zwarten Püree oben drauf. 
  • Cremige Bechamel-Sauce: Den Fisch vermengen wir mit einer Bechamelsauce – damit wird das ganze nochmal besonders cremig und alles andere als trocken. An dieser Stelle kannst du auch noch etwas Gemüse dazugeben. Etwas blanchierter Spinat bringt leckeren Spinat, Würze und auch Farbe ins Spiel.
  • Kartoffel-Kürbis-Püree: Ich habe mich hier für ein Verhältnis von 1:1 zwischen Kartoffeln und Kürbis entschieden. Du kannst den Anteil vom Kürbis aber auf gerne einfach reduzieren und dafür mehr Kartoffeln nehmen. 
  • Optional für Käseliebhaber: Fühlt euch frei, euren Fisch-Pie mit einer großzügigen Portion eures Lieblingskäses zu überbacken und die Aromen zu intensivieren.

Dieses Rezept vereint nicht nur die Frische des Meeres mit den Aromen des Herbstes, sondern ist auch eine gesunde und unkomplizierte Option für alle, die sich nach einer genussvollen Mahlzeit sehnen.

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

  pro Portion
Kalorien  612 kcal
Kohlenhydrate 50,2 g
Eiweiß 45,4 g
Fett 23,6 g

Das sind die einzlenen Schritte!

01

Am besten beginnebn wir damit, die Kartoffeln und den Kürbis für unser Püree vorzubereiten. Wir schälen das Gemüse, schneiden es in Würfel und kochen es dann für ca. 20 Minuten. 

02

In der Zwischenzeit bereiten wir die Béchamelsauce zu. Dafür wird die Butter im Topf geschmolzen und anschließend kommt das Mehl dazu > das nennt man auch Mehlschwitze. Haben sich die Zutaten gut verbunden, gießen wir mit der Milch auf und lassen unsere Sauce eindicken. Zum Schluss geben wir noch den Parmesan und Gewürze mit dazu und rühren alles gut durch. 

03

Mittlerweile sind auch schon die Kartoffeln und der Kürbis gar. Das Gemüse wird abgeseiht, mit der warmen Milch und der Butter vermischt und zu einem cremigen Püree verarbeitet. 

04

Nun wird bereits geschichtet. Den Fisch schneiden wir in Stücke und geben ihn auf den Boden unserer Auflaufform. Darüber gießen wir die Sauce und geben auf Wunsch noch etwas Spinat oder anderes Gemüse dazu. Oben drauf verteilen wir noch unser Kartoffelpüree. Oben drauf noch 1,2,3… Löffel Käse und dann kommt der Pie nur noch für ca. 20-25 Minuten bei 200 °C Heißluft in den Backofen und schon bist du fertig! 

Bei 200 °C Heißluft für ca. 20-25 Minuten backen!

Gut zu wissen!

Ich habe keinen Kürbis zu Hause - was kann ich tun?

Du kannst auch einfach normales Kartoffelpüree zubereiten. Diese Variante zu überbacken kennen wir alle vom berühmten Shepard’s Pie.

Welcher Fisch ist ähnlich?

Ähnliche Fischsorten wie Seelachs sind Lengfisch, Wittling und Dorsch. Alle gehören zur Dorschfamilie und haben zartes, weißes Fleisch. Diese Sorten eignen sich als köstliche Alternativen für das Fisch-Pie mit Kürbis-Kartoffel-Kruste, je nach Verfügbarkeit und persönlichem Geschmack.

Du kannst aber auch zu Kabeljau bis hin zu einem saftigen Lachsfilet greifen. einfach in Stücke schneiden und ab in den Auflauf. Nur auf Gräten solltest du bei dem Auflauf verzichten 🙂 

Fish Pie mit Kürbis-Kartoffel-Kruste

Leckerer Frisch in cremiger Bechamel-Sauce überbacken mit Kürbis-Kartoffelpüree! Für alle Käseliebhaber: Ihr könnt es auch noch mit einer Schicht geriebenen Käse toppen!
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Temperatur: 200 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 30 Minuten
Back- / Kochzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 50 Minuten
Portionen: 2 Portionen
Kalorien: 612kcal

Zutaten
 

  • 300 g Fischfilet (z.B. Kabeljau oder Seelachsfilet)
Bechamel Sauce
  • 15 g Dinkelmehl
  • 15 g Butter
  • 300 ml Milch
  • 20 g Parmesan
Kartoffel-Kürbis-Püree
  • 300 g Kartoffeln
  • 300 g Butternusskürbis
  • 15 g Butter
  • 50 ml Milch
  • geriebener Käse oder Parmesan

Zubereitung

  • Am besten beginnst du erstmal mit dem Püree. Schäle dazu Kartoffeln und Kürbis, scheide es in Würfel und koche sie anschließend in Salzwasser.
  • In der Zwischenzeit kannst du die Bechamel Sauce vorbereiten: Gib dazu die Butter und den Topf. Sobald sie geschmolzen ist, rührst du das Mehl ein. Wenn sich die Zutaten gut verbunden haben, gießt du mit Milch auf, kochst alles gemeinsam nochmal kurz auf. Gib noch geriebenen Parmesan, etwas Salz und Pfeffer mit in deine Sauce.
  • Nun machen wir das Püree fertig. Gieße das Wasser ab und lass das Gemüse kurz ausdampfen. Erhitze die Milch in einem Topf, gib die Kartoffeln, den Kürbis sowie die Butter und etwas Salz dazu und mixe alles mit einem Handrühgerät kräftig durch bis eine richtig cremige Masse entsteht.
  • Nun wird noch geschichtet. Schneide deinen Fisch in etwas kleinere Stücke und verteile diese in einer Auflaufform. Dann gießt du deine Bechamelsauce drüber und rührst sie mit dem Fisch etwas um. Oben drauf verteilst du dein Kartoffelpüree.
  • Für alle Käseliebhaber hier der absolute Geheimtipp: Gib noch ca. 100 g geriebenen Käse oder etwas Parmesan oben drauf für eine leckere Kruste. Alternativ kannst du den Käse auch direkt unter das Kartoffelpüree heben - wie man es klassisch von einem Shepard's Pie kennt. Auch dann bekommt dein Püree eine leckere Kruste!
  • Gebacken wird unser Auflauf bei 200 °C Heißluft für ca. 20-25 Minuten.

Nährwerte

Kalorien: 612kcal | Kohlenhydrate: 50.2g | Eiweiß: 45.4g | Fett: 23.6g | ges. Fettsäuren: 14.7g | Mehrfach unges. Fettsäuren: 1.1g | Einfach unges. Fettsäuren: 5.8g | Cholesterin: 119mg | Natrium: 277mg | Kalium: 1.473mg | Ballaststoffe: 3.3g | Zucker: 9.6g | Kalzium: 401mg | Eisen: 2mg

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Blumenkohl-Hollandaise-Auflauf

Blumenkohl-Hollandaise-Auflauf

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Blumenkohl-Hollandaise-Auflauf

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Wenn es schnell gehen muss

Heute geht’s um den Blumenkohl Hollandaise Auflauf – ein einfaches, aber köstliches Gericht, perfekt für die schnelle Küche. Dieser cremige Auflauf aus dem Ofen ist vielseitig, denn du kannst ihn mit Schinken für die Fleischliebhaber oder vegetarisch für die Gemüsefreunde zubereiten. Ein Hauch von Luxus kommt durch die Verwendung von fertiger Sauce Hollandaise hinzu, die Zeit und Mühe spart.

Ich bin kein Fan von Fertigprodukten, aber wenn es schnell gehen muss, dann darf man das ein oder andere Mal auch zur fertigen Sauce greifen. Es wird auf meinem Blog sicher bald ein Rezept für eine selbstgemachte Sauce geben – aber diesmal greifen wir zur fertigen Sauce und zaubern dafür ein leckeres Gericht in Rekordzeit!

Level

Einfach

Portionen

2 Portionen

Gesamtzeit

maximal 45 Minuten

Das sind die Zutaten

Ein köstlicher Blumenkohl Hollandaise Auflauf ist der perfekte Weg, um den Geschmack des zarten Blumenkohls mit der reichen und cremigen Sauce Hollandaise zu kombinieren. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Blumenkohl in Röschen schneiden, mit der fertigen Sauce Hollandaise überziehen und im Ofen goldbraun backen. Das Ergebnis? Ein schmackhafter Auflauf, der sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage überzeugt.

Variationen:

  • Mit Schinken: Für die Fleischliebhaber unter euch füge einfach einige gewürfelte Schinkenstücke hinzu. Der herzhafte Geschmack des Schinkens harmoniert perfekt mit der zarten Textur des Blumenkohls.
  • Vegetarisch: Wenn du dich für die vegetarische Variante entscheidest, lass den Schinken einfach weg oder füge noch etwas mehr Gemüse hinzu (z.B, Spinat, mehr Kartoffeln, mehr Blumenkohl, etc)

Warum ist Blumenkohl gesund?

Neben seinem leckeren Geschmack hat Blumenkohl auch viele gesundheitliche Vorteile. Er ist reich an Vitamin C, K und Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und das Immunsystem stärken. Gleichzeitig ist er kalorienarm und eignet sich perfekt für eine ausgewogene Ernährung.

Kartoffeln als Sattmacher

Die beigegebenen Kartoffeln machen diesen Auflauf zu einer sättigenden Mahlzeit. Kartoffeln sind nicht nur köstlich, sondern auch reich an Kohlenhydraten, die dir langanhaltende Energie liefern. Die perfekte Basis für ein zufriedenstellendes Essen!

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

(für die Variante mit Schinken und leichter Sauce Hollandaise)

pro Portion
Kalorien  419 kcal
Kohlenhydrate 42,3 g
Eiweiß 21,9 g
Fett 15,2 g

Vorkochen, schichten, überbacken!

01

Die Zubereitung von diesem Gericht ist super einfach. Wir garen erstmal das Gemüse vor, dass wir dann sichergehen, dass der Auflauf dann auch schön weich ist. Dafür kochen wir die Kartoffeln für ca. 15 Minuten und blanchieren auch den Blumenkohl für ca. 5 Minuten in Salzwasser.

02

Weiters schneiden wir den Schinken in Würfel (wenn du Schinken hinzufügen möchtest) und auch den Frühlingsszwiebel schneiden wir klein.

03

Bei der Sauce bedienen wir uns hier ausnahmsweise am leckeren fertigen Produkt aus der Kühlvitrine und verfeinert dieses noch mit etwas Salz, Pfeffer und Kräutern.

04

Nun werden die Kartoffeln geschält und in Stücke oder Scheiben geschnitten. Dann kommt alles in eine ofenfeste Auflaufform: zuerst das Gemüse, dann der Schinken mit den Zwiebeln, dann die leckere Sauce und oben drauf kommt noch der geriebene Parmesan.

05

Nun müssen wir unseren Auflauf noch für 20-30 Minuten bei 180 °C Ober- Unterhitze im Ofen backen und schon können wir ihn genießen. Mahlzeit!

Bei 180 °C Heißluft für ca. 20-30 Minuten backen!

Gut zu wissen!

Welches andere Gemüse kann ich verwenden?

Anstelle der Kartoffeln kannst du z.B. auch Kartoffelprodukte wie z.B. Gnochi verwenden.

Anstelle von Blumenkohl kannst du auch den grünen Bruder – den Brokkoli – verwenden oder auch gerne etwas Spinat untermischen.

Kann man das Gericht aufwärmen - ist es zum mitnehmen geeignet?

Klar! Du kannst es Problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank lagern und dann aufwärmen. Daher auch ideal für ein leckeres Mittagessen im Büro geeignet. Achte immer darauf, dass du es im Kühlschrank lagerst und das ausreichend hoch erhitzt! schmeckt tatsächlich wie frisch und auch die Konsistenz bleibt unfassbar cremig!

Wie du auf meinen Bildern erkennst, kannst du den Auflauf auch gleich portionsweise in kleinen Auflaufformen oder Glasdosen backen, dann brauchst du nur noch den Deckel rauf geben, kühlen und ab in die Arbeitstasche damit!

Welchen Käse soll ich verwenden?

Ich überbacke meine Ofengerichte gerne mit Parmesan. Man braucht nicht viel und hat den vollen Geschmack. Möchtest du lieber eine dickere Schicht Käse kannst du auch gerne einen geriebenen Käse deiner Wahl verwenden.

Für die richtigen Käseliebhaber ein kleiner Tipp: Ein paar kleine Stücke Blauschimmelkäse macht sich bestens in dieser Kombination – man muss den würzigen Geschmack aber auch mögen!

Blumenkohl Hollandaise Auflauf

Einfach, schnell und nur wenige Zutaten! Mit oder ohne Schinken - du entscheidest, ob mit Schinken oder vegetarisch!
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Temperatur: 180 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 15 Minuten
Backzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 35 Minuten
Portionen: 2 Portionen
Kalorien: 419kcal

Zutaten
 

  • 1 Stk. Blumekohl (bei mir waren es ca. 520 g)
  • 1 Pkg. Sauce Hollandaise
  • 15 g Parmesan
  • 100 g Schinken
  • 350 g Kartoffeln
  • 1 Stk. Frühlingszwiebel
  • Salz, Pfeffer, Kräuter

Zubereitung

  • Für dieses Gericht garen wir das Gemüse etwas vor. Koche dafür die Kartoffeln für ca. 15 Minuten in Salzwasser. Teile den Blumenkohl in Röschen und blanchiere auch diesen für 5-10 Minuten (er sollte allerdings nicht ganz weich sein.
  • Schneide in der Zwischenzeit den Zwiebel in Scheiben und den Schinken in kleine Würfel.
  • Nun seihen wir die Kartoffeln ab, schälen sie und schneiden sie in Scheiben oder Würfel. Dann kommen sie mit dem abgeseihten Blumenkohl in eine ofenfeste Form.
  • Die fertige Sauce Hollandaise würzen wir noch mit etwas Salz, Pfeffer und geben ein paar Kräuter hinzu. Anschließend verteilen wir den Schinken, die Zwiebel und anschließend die Sauce auf dem Gemüse. Zum Abschluss kommt noch etwas Parmesan oben drauf.
  • Dein Auflauf kommt jetzt noch für 20-30 Minuten in den Backofen (bis er leicht braun wird) und dann kannst du es dir auch schon schmecken lassen.
  • Tipp: Natürlich kannst du deine Sauce Hollandaise auch selber machen, dazu kommt auf jeden Fall auch noch ein Rezept - aber in der Zwischenzeit und wenn es mal ganz schnell gehen muss, darf man auch mal die eine oder andere fertige Zutat verwenden!

Nährwerte

Kalorien: 419kcal | Kohlenhydrate: 42.3g | Eiweiß: 21.9g | Fett: 15.2g | ges. Fettsäuren: 2.7g | Mehrfach unges. Fettsäuren: 0.5g | Einfach unges. Fettsäuren: 0.5g | Cholesterin: 6mg | Natrium: 1.555mg | Kalium: 1.55mg | Ballaststoffe: 11.6g | Zucker: 9.5g | Kalzium: 185mg | Eisen: 3mg

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Vanille-Pudding-Hörnchen

Vanille-Pudding-Hörnchen

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Vanille-pudding hörnchen

Apfeltaschen aus Blätterteig angetuckert im Korb

Voller Genuss – wenig Aufwand!

Heute gibt’s mal wieder ein super einfaches und köstliches Rezept auf dem Blog – Pudding-Hörnchen! Diese Leckerbissen sind perfekt, wenn du Lust auf etwas Süßes hast, aber nicht stundenlang in der Küche stehen möchtest. Also, schürze umgebunden und los geht’s!

Der Teig ist schnell zubereitet und kann direkt weiterverarbeitet werden – ganz ohne Gehzeit!

Level

Einfach

Portionen

10 Hörnchen

Gesamtzeit

Fix und fertig in unter 45 Minuten!

Außen knusprig – innen cremig!

Der Teig für unsere Pudding-Hörnchen ist ein echtes Highlight. Warum? Weil er nicht nur mega lecker ist, sondern auch in Nullkommanichts zubereitet ist. Keine nervige Gehzeit, kein kompliziertes Handling – einfach, unkompliziert und trotzdem sensationell gut!

Unser Quark-Ölteig ist die perfekte Basis. Reichhaltig dank Quark, geschmeidig dank Öl. Einfach alle Zutaten vermengen, und schon hast du einen Teig, der sich leicht formen lässt.

Die cremige Füllung!

Vanillepudding ist der Star in diesem Gebäck. Ganz traditionell mit Kuhmilch oder gerne auch mit pflanzlicher Milch zubreitet. 

Kleine Extras, die den Unterschied machen
Du möchtest deine Pudding-Hörnchen noch ein bisschen aufpeppen? Wie wäre es mit wenn du noch Früchte mit in deine Füllung machst? Beeren oder Mandarinen passen gut zum Pudding. Aternativ kannst du auch ein paar Rosinen oder Nüsse mit einbauen!

Ausschnitt aus Korb mit Apfeltaschen

Nährwerte

  pro Stück
Kalorien  161 kcal
Kohlenhydrate 25,0 g
Eiweiß 5,1 g
Fett 4,2 g

Und so geht’s! 

01

Zuerst kochen wir einen schnellen Pudding, dass dieser noch ein bisschen Abkühlen kann. Du kannst den Pudding aber auch schon gerne länger im Voraus zubereiten und mit Frischhaltefolie abdecken, dass keine haut entsteht. Dann lässt er sich auch besser verabeiten. Für den Pudding mischt du einen Teil der Milch mit dem Puddingpulver. Die restliche Milch wird mit dem Zucker aufgekocht und dann wird die Pudding-Milch eingerührt und eingekocht. Zum schnelleren Auskühlen am besten in eine separate Schüssel füllen. 

02

Für den Teig kommen einfach alle Zutaten in die Rührschüssel und werden zu einem geschmeidigen Teig verknetet. 

03

Wir teilen den Teig in 10 Stücke und rollen jeden Teigling oval aus. Auf den unteren Rand geben wir etwas vom Pudding (ca. 20g). In die obere Hälfte von unserem ausgerollten Teigling schneiden wir mit dem Pizzaroller feine Streifen ein. Anschließend rollen wir den Teigling von unten nach oben auf. So entsteht eine schöne Gitteroptik.

04

Die Enden formen wir dann noch zu Hörnchen (oder du lässt sie in Stangerl-Form). Der Teig wird nun noch mit einem Gemisch aus Ei & Milch bestrichen und kommt dann für 15-20 Minuten bei 190 °C Ober- Unterhitze in den Backofen.

05

Nach dem Backen legen wir die Hörnchen zum Auskühlen wiederum auf ein Backgitter. Sind sie ausgekühlt, kannst du sie mit Staubzucker bestreuen und servieren! 

Bei 190 °C Heißtluft für ca. 15-20 Minuten backen.

Das solltest du zum Rezept noch wissen! 

Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten für den Pudding?

Hier kannst du nach Belieben wählen. Mandelmilch verleiht eine leichte Süße, während Hafermilch eine cremige Note bringt. Experimentiere einfach und finde deine Lieblingsvariante.

Achte darauf, dass die Milchsorten auch unterschieldich süß sind. Eventuell musst du dadurch auch den Anteil vom Zucker etwas erhöhen. 

Kann ich die Hörnchen einfrieren?

Absolut! Nach dem Backen einfach abkühlen lassen und dann ab in die Tiefkühltruhe. So hast du immer einen süßen Snack parat, wenn dich die Lust packt.

Anders als bei Hefeteig, musst du auch beim Aufbacken nichts weiter berücksichtigen. Du kannst die Hörnchen im Backofen, in derMikrowelle aufbacken oder einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.

Du suchst nach alternativen Füllungen?

Sowohl die Form als auch die Füllung ist komplett variabel. Der Teig ist so unfassbar einfach zu verarbeiten.

Einige andere Ideen für die Füllung: 

  • Schokocreme oder auch einfach die gleiche Variante mit Schokopudding?
  • Nuss- oder Mohnfüllung 
  • Marmelade deiner Wahl 
  • Topfencreme

Pudding Hörnchen

Schnelle Pudding Hörnchen aus schnellem Quark-Ölteig und leckerer Vanillepudding-Fülle.
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Temperatur: 180 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 20 Minuten
Backzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Portionen: 10 Hörnchen
Kalorien: 161kcal

Zutaten
 

Füllung
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 EL Zucker
  • 18 g Puddingpulver
Topfen-Öl-Teig
  • 125 g Topfen
  • 250 g Weizenmehl
  • 30 g Öl
  • 8 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 50 ml Milch
  • 1 Ei

Zubereitung

  • Zuerst beginnen wir mit der Füllung, denn diese soll vor dem Weiterverarbeiten gut abkühlen. Dafür bereitest du einfach einen Pudding zu. Dazu einen Teil der Milch mit Puddingpulver vermischen, die restliche Milch mit Zucker aufkochen und wenn die Milch kocht, den Pudding einrühren. In eine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie abdecken, sodass keine Haut entsteht.
  • Für den Teig wiegst du alle Zutaten zusammen und knetest diese für 3-5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig.
  • Der Teig braucht nicht rasten. Teile deinen Teig in ca. 10 Portionen auf á 55g auf. Rolle dann jeden Teigling der länge nach aus. Gib pro Hörnchen ca. 20g Füllung an das untere Ende. Die obere Hälfte von deinem Teigling schneidest du mit einem Pizzarad in kleine feine Streifen. Anschließend rollst du deinen Teig auf und setzt sie mit dem Verschluss nach unten auf ein Backblech. Biege sie leicht zu Hörnchen, ganz zu Kipferl oder lass sie einfach in Stangen.
  • Bestreiche sie anschließend noch mit Milch oder einem Gemisch aus Milch & Ei und backe sie dann für ca. 15-20 Minuten bei 190 °C Ober- Unterhitze im Backofen.
  • Lass sie anschließend auf einem Backgitter abkühlen. Vor dem Servieren bestreust du sie am besten noch mit etwas Staubzucker.

Nährwerte

Portionsgröße: 60g | Kalorien: 161kcal | Kohlenhydrate: 25g | Eiweiß: 5.1g | Fett: 4.2g | ges. Fettsäuren: 0.5g | Mehrfach unges. Fettsäuren: 0.9g | Einfach unges. Fettsäuren: 1.7g | Cholesterin: 24mg | Natrium: 147mg | Kalium: 60mg | Ballaststoffe: 0.7g | Zucker: 5.2g | Kalzium: 25mg

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Cheesecake

Cheesecake

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Klassiker: Käsekuchen

Apfeltaschen aus Blätterteig angetuckert im Korb

Endlich wieder Cheesecake! 

Heute widmen wir uns einem absoluten Klassiker in der Welt der süßen Verführungen – dem Cheesecake mit einem unwiderstehlichen Mürbeteigboden und einer himmlischen Quarkmasse. Wenn du auf der Suche nach einem Dessert bist, das Herz und Seele vereint, dann bist du hier genau richtig!

Käsekuchen zählt definitiv zu meinen Lieblingskuchen! Dieses Rezept muss jeder probiert haben. Es ist super einfach und braucht auch gar keine besonderen Zutaten! 

Level

Einfacher als Palatschinken

Portionen

10-12 Tortenstückchen

Gesamtzeit

1 Stunde, aber die meiste Zeit davon musst du nur zusehen

Was hat Käsekuchen mit Käse zu tun?

Der Begriff „Käsekuchen“ bezieht sich auf die Verwendung von Frischkäse oder Topfen (Quark) als Hauptbestandteil und nicht auf gelben Käse. Ursprünglich wurde Ziegenkäse verwendet. Die Entwicklung führte dazu, dass heutzutage vor allem Frischkäse oder Quark verwendet werden. Der Begriff hat sich im Laufe der Zeit trotz dieser Veränderungen gehalten.

Am liebsten mit Topfen!

Meine Devise bei der Entwicklung lautet immer: „Das Rezept muss einach sein“ und das bedeutet für mich auch, einfache Mengenangaben. Deshalb habe ich das Rezept wieder so entwickelt, dass du es dir ganz einfach merken kannst. Für die Füllung brauchen wir nämlich nur: 

  • 3 Eier
  • 3 Becker Topfen 
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Packung Puddingpulver
  • 200 g Zucker 
  • und optional etwas Zitronenabrieb, Vanillearoma, Vanillezucker oder was du möchtest. 

Damit hast du das Rezept immer im Kopf und wenn dich beim Einkauf die Lust überwältigt, weißt du, was im Einkaufswagen landen soll. 

Wir brauchen dann aber noch einen Mürbteig: Diesen bereiten wir klassiche aus Butter, Zucker, Mehl, etwas Backpulver und einem Ei zu. Auch ganz einfach zu merken! 

Noch etwas mehr Pepp gefällig? 

So ein klassischer Cheesecake ist eigentlich schon pure Gaumenfreude. Du kannst den Cheesecake aber auch noch mit einer leckren Sauce servieren. Dazu eigenen sich süße Karamellsaucen oder auch ein Fruchtmus besonders gut. 

Obst lässt sich aber auch direkt im Käsekuchen mitbacken. Du kannst beispielsweise geschälte Mandarinenspalten oder Beeren direkt auf deinen Käsekuchen legen und Mitbacken. Alternativ kannst du aber auch einen fruchtigen Swirl zubereiten. Dazu kochst du deine Beeren mit etwas Stärke auf, sodas eine dickflüssige Masse entsteht. Die verteilst du dann mit einem Löffel auf deinem Cheesecake und dann ziehst du mit einer Stricknadel oder der Löffel-Rückseite ein cooles Marmor-Muster in deinen Kuchen. Anschließend ganz gleich backen und genießen! 

Ausschnitt aus Korb mit Apfeltaschen

Nährwerte

  pro Stück
Kalorien  389 kcal
Kohlenhydrate 43,4 g
Eiweiß 13,5 g
Fett 17,5 g

Und so geht’s! 

01

Zuerst bereiten wir einen Mürbeteig vor. Dazu geben wir einfach alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel und kneten diesen zu einem Teig zusammen. 

02

Der Teig wird anschließend in die Form gebracht. Ich verwende meist einen Tortenring mit 26 cm Durchmesser. Rolle dazu deinen Teig etwas größer als die Form aus und leg ihn dann in deinen Tortenring. An den Seiten sollte er ca. 3 cm nach oben gezogen werden. 

03

Für die Füllung werden zunächst die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Anschließend gibst du den Topfen, das Puddingpulver dazu und rührst alles nochmal kurz durch. Zuletzt noch die Sahne und den Zitronenabrieb – nochmal ganz kurz umrühren und schon kannst du deine Creme in deine Form gießen. 

04

Nun wird dein Cheesecake bei 160 °C Heißluft für ca. 1 Stunde gebacken. Wenn du ihn direkt so in den Ofen stellst, dann wird dein Cheesecake eine braune Schicht bekommen. Möchtest du, dass der schön hell bleibt, dann stellst du einfach eine ofenfeste Form mit Wasser mit in den Ofen. Der Wasserdampf verhindert, dass deine Topfencreme braun wird und Risse bekommt. Ich mag tatsächlich beide Varianten ganz gerne! Durch den Wasserdampf kann sich die Backzeit um 10-15 Minuten verlängern. 

05

Wenn du den Kuchen aus dem Ofen holst, fühlt er sich noch etwas schwabbelig an, aber keine Sorge, das wird fest! Der Kuchen muss unbedingt in der Form vollständig auskühlen. Berechne zum Auskühlen ausreichend Zeit ein. Stelle ihn zum vollständigen Auskühlen auch gerne in den Kühlschrank, wenn du Platz hast.

Bei 160°C Heißluft für ca. 60-75 Minuten backen.

Das solltest du zum Rezept noch wissen! 

Wie lange kann ich den Kuchen aufbewahren?

Käsekuchen ist wohl der einzige Kuchen, der am zweiten Tag noch besser schmeckt als am ersten! Wenn du deinen Cheesecake luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagerst, dann solletest du ihn problemlos auch 5 Tage in Folge genießen können. 

Alternativ lässt sich der Käsekuchen aber auch einfrieren! 

Einfrieren und Auftauen - geht das?

Ohja das geht! Und das beste an eingefrorenen Kuchen? Es ist IMMER Käsekuchen zu Hause. Solltest du mal einen richtig schlechten Tag haben, dann ist es das perfekte Soul-Food. Ein Stück Cheesecake und die Welt sieht schon wieder viel bunter aus! Glaub mir – Käsekuchen sollte eigentlich von Ärzten verschrieben werden, denn er hat eine äußerst positive Wirkung auf unsere Glückshormone! In diesem Sinne: Mahlzeit! 

Die wichtigsten Tipps nochmal zusammengefasst:
  1. Zutaten in Raumtemperatur: Stelle sicher, dass alle Zutaten, insbesondere der Frischkäse oder Topfen, Zimmertemperatur haben. Das erleichtert das gleichmäßige Vermengen und sorgt für eine glatte Konsistenz.
  2. Keine Eile beim Vermengen: Sei geduldig beim Mixen der Zutaten. Vermeide es, die Masse zu stark zu rühren, um eine übermäßige Luftzufuhr zu verhindern, die dazu führen könnte, dass der Cheesecake in der Mitte einsinkt.
  3. Mürbeteig gleichmäßig verteilen: Wenn du einen Mürbeteigboden verwendest, drücke ihn gleichmäßig am Boden der Backform an. Vermeide ungleichmäßige Dicke, damit der Boden gleichmäßig gebacken wird.
  4. Wasserbad für gleichmäßiges Backen: Kein Muss – aber du kannst gerne mal beide Varianten ausprobieren. Der Wasserdampf sorgt für ein gleichmäßigeres Backergebnis.
  5. Rissvermeidung: Wenn doch Risse entstehen, kannst du sie mit Toppings oder Saucen kaschieren. Ein langsames Abkühlen kann ebenfalls helfen, Risse zu minimieren.
  6. Abkühlzeit beachten: Lass deinen Cheesecake ausreichend Zeit zum Abkühlen, bevor du ihn in den Kühlschrank stellst. Ideal ist es, ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen, damit er fest wird und sein Geschmack sich voll entfalten kann.
  7. Kreativ werden mit Toppings: Nach dem Abkühlen ist es Zeit, kreativ zu werden! Ob frische Früchte, Schokoladensoße oder eine Prise Puderzucker – die richtigen Toppings können deinen Cheesecake in ein echtes Meisterwerk verwandeln.

 

Cheesecake - das Original

Cremiger Cheesecake mit Topfen - so muss er sein und nicht anders!
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Temperatur: 160° C
Ofenprogramm: Heißluft
Vorbereitung: 30 Minuten
Back- / Kochzeit: 1 Stunde 10 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 40 Minuten
Portionen: 12 Portionen
Kalorien: 389kcal

Zutaten
 

Mürbteig
  • 1 Stk. Ei
  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g Butter
  • ½ TL Backpulver
  • 70 g Zucker
Topfenmasse
  • 3 Stk. Eier
  • 200 g Zucker
  • 750 g Topfen
  • 250 ml Sahne
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • nach Wunsch: etwas Vanillezucker, Zitronenabrieb

Zubereitung

  • Ale Zutaten für den Boden zu einem Mürbteig verknete und direkt in eine Form geben. Die Füllung ist ideal für eine Springform oder einen Tortenring mit 26 cm Durchmesser. Alternativ kannst du deinen Cheesecake auch auf einem Blech mit Backrahmen backen (ca. 20x30 cm).
    Zieh den Teig in der Tortenform am Rand gut nach oben. 3-4 cm Höhe sind ideal.
  • Für die Topfenmasse schlägst du die Eier mit dem Zucker cremig auf. Dann gibst du den Topfen und das Puddingpulver hinzu, rührst alles gut um und zum Schluss fügst du noch die Sahne hinzu. Rühre ab dem Topfen nur mehr so lange bis sich die Zutaten gut miteinander verbunden haben.
  • Fülle deinen Topfenmasse nun in den Teig und schon geht es bei 160 °C Heißluft ab in den Ofen. Hier kommt der entscheidende Unterschied: Wenn du deinen Cheesecake gerne hell gebacken haben möchtest und verhindern, dass er Risse bekommt, dann stell eine Schüssel Wasser während der gesamten Backzeit mit in den Ofen. Durch den Wasserdampf wir dein Cheesecake nicht so dunkel an der Oberfläche, allerdings musst du ihn dann für ca. 60-75 Minuten backen.
  • Alternativ kannst du ihn auch ohne Wasserbad backen, dann wird er oben aber braun und springt eventuell auf - aber auch das macht nichts! Wenn du ihn aus den Ofen holst und abkühlen lässt, dann geht die Topfenmasse ohnehin wieder zusammen und die Risse sind meist nicht mehr erkennbar. Bei dieser Variante sollten 60 Minuten Backzeit auf jeden Fall ausreichen. Geschmacklich sind beide Methoden top - also entscheide dich lieber nach der Optik!

Nährwerte

Kalorien: 389kcal | Kohlenhydrate: 43.4g | Eiweiß: 13.5g | Fett: 17.5g | ges. Fettsäuren: 10g | Mehrfach unges. Fettsäuren: 0.8g | Einfach unges. Fettsäuren: 5.2g | Cholesterin: 120mg | Natrium: 139mg | Kalium: 139mg | Ballaststoffe: 0.6g | Zucker: 25.7g | Kalzium: 95mg

 

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Stöckelkraut

Stöckelkraut

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Oma’s Stöckelkraut

Baked Beans portioniert in ofenfesten Formen aus Porzellan

Lang geschmortes Kraut!

Kennst du Stöckelkraut? Vielleicht ist dir der Name davon nicht bekannt, aber du hast es schon mal gegessen? Es handelt sich dabei einfach um einen Krautkopf, der langsam und mit viel Geduld im Ofen geschmort wird. Die ideale Beilage zu leckerem Schweinsbraten oder auch als Hauptakteur wie bei mir mit cremigem Kartoffelpüree und karamellisierten Zwiebeln.

Es ist nicht nur eine Mahlzeit; es ist ein Ritual, das durch die Generationen weitergegeben wurde. Die Magie entfaltet sich, wenn die Zutaten für eine längere Zeit miteinander tanzen, und dabei entstehen Aromen, die euch zurück in die tröstliche Umarmung der Kindheit versetzen.

Level

Einfach

Portionen

2 Portionen

Gesamtzeit

mindestens 2,5 Stunden

Was bedeutet „Stöckelkraut“?

So ganz genau kann man das nicht sagen. Der Begriff wird in Bayern bzw. in Österreich verwendet und leitet sich vermutlich vom „Stück“ ab. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Krautkopf für gewöhnlich noch im Ganzen – also am Stück – geschmort wurde und erst dann in kleinere Portionen zerteilt wurde.

Das musst du über das Kraut wissen!

Lasst uns über den ungesungenen Helden dieses Gerichts sprechen – das Kraut! Über seinen köstlichen Geschmack hinaus bringt Stöcklkraut eine ordentliche Portion Gesundheit auf den Tisch. Kraut ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamine (insbesondere Vitamin C und Vitamin K), Mineralstoffe (wie Mangan und Calcium) und Ballaststoffe. Diese Nährstoffe sind wichtig für das allgemeine Wohlbefinden, die Immunfunktion, die Knochengesundheit und die Verdauung. Die Ballaststoffe und Antioxidantien in Kraut können zur Förderung einer gesunden Herzgesundheit beitragen, indem sie den Cholesterinspiegel regulieren und den Blutdruck stabilisieren.

Ein wahrer Allrounder und Superfood, oder? Durch die schonende Zubereitung beim Schmoren bleiben uns so viele Nährstoffe wie nur möglich erhealten. Danke Oma!

Baked Beans angerichtet in vier kleinen Schälchen

Nährwerte

pro Portion
Kalorien  113 kcal
Kohlenhydrate 15,7 g
Eiweiß 5,2 g
Fett 0,7 g

Geduld ist angesagt!

01

Zuerst bereiten wir einen Gemüsebrühe vor, die wir dann vorerst auf die Seite stellen.

02

Dann geht es auch schon ums Kraut, denn mehr Zutaten brauchen wir nicht. Wir halbieren unseren Krautkopf und schmeißen die Hälften in eine Kochtopf mit Salzwasser. Darin wird er erstmal für mind. 30 Minutengekocht – mit Strunk und allem drum und dran. Dein Kraut sollte danach schon ziemlich weich sein, bevor wir es in den Ofen geben, ansonsten koche es noch etwas länger. 

03

Nun kommt der Ofen ins Spiel. Diesen heizen wir auf 200°C Ober- Unterhitze vor. Anschließend schneiden wir unsere Krautkopfhälften fächerartig (1-2 cm Abstand) ein und legen diese in eine Auflaufform oder Bräter. Wenn du einen Form mit Deckel besitzt, dann greife  unbedingt zu dieser. Nun wir das Kraut gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt. Darüber gießen wir etwas unserer vorbereiteten Brühe, sodass der Boden der Form bedeckt ist, geben den Deckel auf die Form und schieben das Kraut für ca. 1 Stunde in den Ofen. 

04

Kontrolliere ab und zu, ob noch genug Flüssigkeit in deiner Form ist. Gerade wenn du dein Kraut ohne Deckel zubereitest, musst du öfters nachgießen. Nach ca. 1 Stunde im Ofen nehmen wir den Deckel runter, denn wir möchten ja auch, dass unser Kraut etwas Farbe bekommt.

05

Das Kraut bleibt für mind. 1 weitere Stunde im Ofen – aber auf jeden Fall so lange bis es schön weich ist. In dieser Zeit übergießt du es mehrmals mit der Flüssigkeit aus deiner Form oder frischer Brühe, sodass dein Kraut schön saftig bleibt und nicht austrocknet.

06

Nach ca. 2 Stunden im Ofen sollte dein Kraut weich sein. Teste es aber unbedingt vorher mit der Gabel, denn es gibt nichts Schlimmeres als einen harten Krautkopf am Teller zu haben. Ansonsten verlängere die Garzeit noch etwas. Zum servieren schneidest du die Fächer anschließend komplett durch und servierst sie als Beilage oder Hauptspeise. Mahlzeit!

Bei 200 °C Ober-/ Unterhitze für ca. 2 Stunden im Ofen schmoren!

Gut zu wissen!

Wozu passt das Kraut?

Traditionell wird das Kraut als Beilage zu einem leckeren Schweinsbraten gereicht. Gemeinsam mit der Sauce vom Braten ist diese Kombination wirklich unschlagbar.

Für eine vegetarische Alternative kann ich dir cremiges Kartoffelpüree als Beilage empfehlen. Dazu vielleicht noch etwas karamellisierte oder geröstete Zwiebel für die extra Portion Geschmack oben drauf!

Muss ich das Kraut vorkochen?

Jein. Es ist natürlich nicht Pflicht, dass du dein Kraut vorkochst. Du kannst es auch von Anfang an im Ofen schmoren. Dann musst du aber mindestens mit 4 Stunden Garzeit rechnen, dass dein Kraut wirklich schön weich ist – daher lieber vorkochen.

Was mache ich mit Resten?

Aufwärmen geht auch bei Stöckelkraut problemlos. Du kannst es 2-3 Tage gekühlt im Kühlschrank lagern und dann wieder Aufwärmen.

Wie mache ich die karamellisierten Zwiebel?

Meine Zwiebel waren nochmal ein kleines Highlight bei diesem vegetarischen Gericht. Auch wenn ich noch immer sagen muss, dass ich das Kraut als Beilage zu Fleisch nochmal „geiler“ finde.

Die Zwiebel schneidest du auf jeden Fall einfach nur in Ringe und bratest sie in einer Pfanne in etwas Öl an. Gib dann einen Esslöffel Zucker hinzu und lass diesen etwas karamellisieren. Ein Schluck Wasser dazu und noch 2-3 Minuten dämpfen lassen. Dann ist der Zwiebel schön weich und hat das Karamell aufgenommen.

Stöcklkraut

Leckeres Stöcklkraut wie von Oma - ideal als Beilage zu Schweinsbraten oder mit Kartoffelpüree!
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Temperatur: 200 °C
Ofenprogramm: Ober- / Unterhitze
Vorbereitung: 30 Minuten
Back- / Kochzeit: 2 Stunden
Gesamtzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Portionen: 2 Portionen
Kalorien: 113kcal

Kochutensilien

  • 1 Ofenfeste Form - idealerweise mit Deckel

Zutaten
 

  • 1 Kopf Kraut (ca. 750g)
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung

  • Zuerst bereiten wir eine Gemüsebrühe zu und stellen diese beiseite .
  • Wir halbieren den Kraufkopf. Den Strunk lassen wir dabei noch dran. Dieser wird dann für ca. 30 Minuten in Salzwasser gekocht. Wenn dein Kopf sehr groß ist, dann kannst du ihn auch gerne etwas länger kochen. Das Kraut sollte schon gut weich sein, wenn du es aus dem Topf holst.
  • Nun Schneiden wir das Kraut fächerartig alle 1-2 cm ein - aber nicht ganz durch uns setzen den Krautkopf in eine ofenfeste Schalte. Wir würzen noch gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel und schütten etwas Gemüsebrühe über unseren Krautkopf. Dabei reicht es, wen die Flüssigkeit den Boden der Form bedeckt.
  • Idealerweise benutzt du eine Ofenform mit Deckel - dann setze diesen gleich drauf. Wenn nicht, ist es aber auch kein Problem, du musst dann lediglich dein Kraut öfters mit der Brühe übergießen bzw. etwas Brühe nachgeben, dass nichts anbrennt. Für eine Stunde bleibt er idealerweise zugedeckt ei 200°C im Backofen.
  • Nach ca. 1 Stunde ist das Kraut schon schön weich und wir können den Deckel runter geben, denn wir möchten ja auch, dass unser Kraut etwas Farbe bekommt. Jetzt ist es wichtig, dass du immer wieder den Flüssigkeitsstand im äuge behältst und immer etwas Flüssigkeit vom Boden der Form oder frische Brühe über dein Kraut gibst, dass es nicht austrocknet.
  • Nach ca. 1 weiteren Stunde im Ofen sollte dein Kraut weich sein. Teste das am besten mit deiner Gabel. Ansonsten verlängerst du die Garzeit noch etwas - es gibt nichts Schlimmeres als anschließend einen harten Krautkopf am Teller zu haben.
  • Das Kraut schmeckt ideal als Beilage zu Schweinsbraten oder auch als Hauptakteur mit leckerem Kartoffelpüree. Ich habe noch etwas karamellisierte Zwiebel darüber gegeben - eine tolle Kombination!

Nährwerte

Kalorien: 113kcal | Kohlenhydrate: 15.7g | Eiweiß: 5.2g | Fett: 0.7g

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