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An alle Fischliebhaber und die, die es noch werden wollen: Hier gibts es meinen „Fish-Pie mit Kürbis-Kartoffel-Kruste“. Dieses Rezept ist nicht nur schnell und einfach zuzubereiten, sondern bringt auch eine innovative Note in die Welt des Fischgenusses. Die Kombination aus zartem Seelachsfilet, cremiger Bechamel-Sauce und einer herbstlichen Kartoffel-Kürbis-Kruste macht diesen Pie zu einem wahren Gaumenschmaus. Also, Schürzen an und ab an den Herd!
Einfach
2 Portionen
ca. 50 Minuten inkl. Vorbereitungszeit
Für diesen köstlichen Fish-Pie benötigen wir folgende Zutaten:
Dieses Rezept vereint nicht nur die Frische des Meeres mit den Aromen des Herbstes, sondern ist auch eine gesunde und unkomplizierte Option für alle, die sich nach einer genussvollen Mahlzeit sehnen.
pro Portion | |
Kalorien | 612 kcal |
Kohlenhydrate | 50,2 g |
Eiweiß | 45,4 g |
Fett | 23,6 g |
Am besten beginnebn wir damit, die Kartoffeln und den Kürbis für unser Püree vorzubereiten. Wir schälen das Gemüse, schneiden es in Würfel und kochen es dann für ca. 20 Minuten.
In der Zwischenzeit bereiten wir die Béchamelsauce zu. Dafür wird die Butter im Topf geschmolzen und anschließend kommt das Mehl dazu > das nennt man auch Mehlschwitze. Haben sich die Zutaten gut verbunden, gießen wir mit der Milch auf und lassen unsere Sauce eindicken. Zum Schluss geben wir noch den Parmesan und Gewürze mit dazu und rühren alles gut durch.
Mittlerweile sind auch schon die Kartoffeln und der Kürbis gar. Das Gemüse wird abgeseiht, mit der warmen Milch und der Butter vermischt und zu einem cremigen Püree verarbeitet.
Nun wird bereits geschichtet. Den Fisch schneiden wir in Stücke und geben ihn auf den Boden unserer Auflaufform. Darüber gießen wir die Sauce und geben auf Wunsch noch etwas Spinat oder anderes Gemüse dazu. Oben drauf verteilen wir noch unser Kartoffelpüree. Oben drauf noch 1,2,3… Löffel Käse und dann kommt der Pie nur noch für ca. 20-25 Minuten bei 200 °C Heißluft in den Backofen und schon bist du fertig!
Bei 200 °C Heißluft für ca. 20-25 Minuten backen!
Du kannst auch einfach normales Kartoffelpüree zubereiten. Diese Variante zu überbacken kennen wir alle vom berühmten Shepard’s Pie.
Ähnliche Fischsorten wie Seelachs sind Lengfisch, Wittling und Dorsch. Alle gehören zur Dorschfamilie und haben zartes, weißes Fleisch. Diese Sorten eignen sich als köstliche Alternativen für das Fisch-Pie mit Kürbis-Kartoffel-Kruste, je nach Verfügbarkeit und persönlichem Geschmack.
Du kannst aber auch zu Kabeljau bis hin zu einem saftigen Lachsfilet greifen. einfach in Stücke schneiden und ab in den Auflauf. Nur auf Gräten solltest du bei dem Auflauf verzichten 🙂
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Ich bin kein Fan von Fertigprodukten, aber wenn es schnell gehen muss, dann darf man das ein oder andere Mal auch zur fertigen Sauce greifen. Es wird auf meinem Blog sicher bald ein Rezept für eine selbstgemachte Sauce geben – aber diesmal greifen wir zur fertigen Sauce und zaubern dafür ein leckeres Gericht in Rekordzeit!
Einfach
2 Portionen
maximal 45 Minuten
Ein köstlicher Blumenkohl Hollandaise Auflauf ist der perfekte Weg, um den Geschmack des zarten Blumenkohls mit der reichen und cremigen Sauce Hollandaise zu kombinieren. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Blumenkohl in Röschen schneiden, mit der fertigen Sauce Hollandaise überziehen und im Ofen goldbraun backen. Das Ergebnis? Ein schmackhafter Auflauf, der sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage überzeugt.
Variationen:
Neben seinem leckeren Geschmack hat Blumenkohl auch viele gesundheitliche Vorteile. Er ist reich an Vitamin C, K und Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und das Immunsystem stärken. Gleichzeitig ist er kalorienarm und eignet sich perfekt für eine ausgewogene Ernährung.
Die beigegebenen Kartoffeln machen diesen Auflauf zu einer sättigenden Mahlzeit. Kartoffeln sind nicht nur köstlich, sondern auch reich an Kohlenhydraten, die dir langanhaltende Energie liefern. Die perfekte Basis für ein zufriedenstellendes Essen!
(für die Variante mit Schinken und leichter Sauce Hollandaise)
pro Portion | |
Kalorien | 419 kcal |
Kohlenhydrate | 42,3 g |
Eiweiß | 21,9 g |
Fett | 15,2 g |
Die Zubereitung von diesem Gericht ist super einfach. Wir garen erstmal das Gemüse vor, dass wir dann sichergehen, dass der Auflauf dann auch schön weich ist. Dafür kochen wir die Kartoffeln für ca. 15 Minuten und blanchieren auch den Blumenkohl für ca. 5 Minuten in Salzwasser.
Weiters schneiden wir den Schinken in Würfel (wenn du Schinken hinzufügen möchtest) und auch den Frühlingsszwiebel schneiden wir klein.
Bei der Sauce bedienen wir uns hier ausnahmsweise am leckeren fertigen Produkt aus der Kühlvitrine und verfeinert dieses noch mit etwas Salz, Pfeffer und Kräutern.
Nun werden die Kartoffeln geschält und in Stücke oder Scheiben geschnitten. Dann kommt alles in eine ofenfeste Auflaufform: zuerst das Gemüse, dann der Schinken mit den Zwiebeln, dann die leckere Sauce und oben drauf kommt noch der geriebene Parmesan.
Nun müssen wir unseren Auflauf noch für 20-30 Minuten bei 180 °C Ober- Unterhitze im Ofen backen und schon können wir ihn genießen. Mahlzeit!
Bei 180 °C Heißluft für ca. 20-30 Minuten backen!
Anstelle der Kartoffeln kannst du z.B. auch Kartoffelprodukte wie z.B. Gnochi verwenden.
Anstelle von Blumenkohl kannst du auch den grünen Bruder – den Brokkoli – verwenden oder auch gerne etwas Spinat untermischen.
Klar! Du kannst es Problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank lagern und dann aufwärmen. Daher auch ideal für ein leckeres Mittagessen im Büro geeignet. Achte immer darauf, dass du es im Kühlschrank lagerst und das ausreichend hoch erhitzt! schmeckt tatsächlich wie frisch und auch die Konsistenz bleibt unfassbar cremig!
Wie du auf meinen Bildern erkennst, kannst du den Auflauf auch gleich portionsweise in kleinen Auflaufformen oder Glasdosen backen, dann brauchst du nur noch den Deckel rauf geben, kühlen und ab in die Arbeitstasche damit!
Ich überbacke meine Ofengerichte gerne mit Parmesan. Man braucht nicht viel und hat den vollen Geschmack. Möchtest du lieber eine dickere Schicht Käse kannst du auch gerne einen geriebenen Käse deiner Wahl verwenden.
Für die richtigen Käseliebhaber ein kleiner Tipp: Ein paar kleine Stücke Blauschimmelkäse macht sich bestens in dieser Kombination – man muss den würzigen Geschmack aber auch mögen!
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Der Teig ist schnell zubereitet und kann direkt weiterverarbeitet werden – ganz ohne Gehzeit!
Einfach
10 Hörnchen
Fix und fertig in unter 45 Minuten!
Der Teig für unsere Pudding-Hörnchen ist ein echtes Highlight. Warum? Weil er nicht nur mega lecker ist, sondern auch in Nullkommanichts zubereitet ist. Keine nervige Gehzeit, kein kompliziertes Handling – einfach, unkompliziert und trotzdem sensationell gut!
Unser Quark-Ölteig ist die perfekte Basis. Reichhaltig dank Quark, geschmeidig dank Öl. Einfach alle Zutaten vermengen, und schon hast du einen Teig, der sich leicht formen lässt.
Die cremige Füllung!
Vanillepudding ist der Star in diesem Gebäck. Ganz traditionell mit Kuhmilch oder gerne auch mit pflanzlicher Milch zubreitet.
Kleine Extras, die den Unterschied machen
Du möchtest deine Pudding-Hörnchen noch ein bisschen aufpeppen? Wie wäre es mit wenn du noch Früchte mit in deine Füllung machst? Beeren oder Mandarinen passen gut zum Pudding. Aternativ kannst du auch ein paar Rosinen oder Nüsse mit einbauen!
pro Stück | |
Kalorien | 161 kcal |
Kohlenhydrate | 25,0 g |
Eiweiß | 5,1 g |
Fett | 4,2 g |
Zuerst kochen wir einen schnellen Pudding, dass dieser noch ein bisschen Abkühlen kann. Du kannst den Pudding aber auch schon gerne länger im Voraus zubereiten und mit Frischhaltefolie abdecken, dass keine haut entsteht. Dann lässt er sich auch besser verabeiten. Für den Pudding mischt du einen Teil der Milch mit dem Puddingpulver. Die restliche Milch wird mit dem Zucker aufgekocht und dann wird die Pudding-Milch eingerührt und eingekocht. Zum schnelleren Auskühlen am besten in eine separate Schüssel füllen.
Für den Teig kommen einfach alle Zutaten in die Rührschüssel und werden zu einem geschmeidigen Teig verknetet.
Wir teilen den Teig in 10 Stücke und rollen jeden Teigling oval aus. Auf den unteren Rand geben wir etwas vom Pudding (ca. 20g). In die obere Hälfte von unserem ausgerollten Teigling schneiden wir mit dem Pizzaroller feine Streifen ein. Anschließend rollen wir den Teigling von unten nach oben auf. So entsteht eine schöne Gitteroptik.
Die Enden formen wir dann noch zu Hörnchen (oder du lässt sie in Stangerl-Form). Der Teig wird nun noch mit einem Gemisch aus Ei & Milch bestrichen und kommt dann für 15-20 Minuten bei 190 °C Ober- Unterhitze in den Backofen.
Nach dem Backen legen wir die Hörnchen zum Auskühlen wiederum auf ein Backgitter. Sind sie ausgekühlt, kannst du sie mit Staubzucker bestreuen und servieren!
Bei 190 °C Heißtluft für ca. 15-20 Minuten backen.
Hier kannst du nach Belieben wählen. Mandelmilch verleiht eine leichte Süße, während Hafermilch eine cremige Note bringt. Experimentiere einfach und finde deine Lieblingsvariante.
Achte darauf, dass die Milchsorten auch unterschieldich süß sind. Eventuell musst du dadurch auch den Anteil vom Zucker etwas erhöhen.
Absolut! Nach dem Backen einfach abkühlen lassen und dann ab in die Tiefkühltruhe. So hast du immer einen süßen Snack parat, wenn dich die Lust packt.
Anders als bei Hefeteig, musst du auch beim Aufbacken nichts weiter berücksichtigen. Du kannst die Hörnchen im Backofen, in derMikrowelle aufbacken oder einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Sowohl die Form als auch die Füllung ist komplett variabel. Der Teig ist so unfassbar einfach zu verarbeiten.
Einige andere Ideen für die Füllung:
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Heute widmen wir uns einem absoluten Klassiker in der Welt der süßen Verführungen – dem Cheesecake mit einem unwiderstehlichen Mürbeteigboden und einer himmlischen Quarkmasse. Wenn du auf der Suche nach einem Dessert bist, das Herz und Seele vereint, dann bist du hier genau richtig!
Käsekuchen zählt definitiv zu meinen Lieblingskuchen! Dieses Rezept muss jeder probiert haben. Es ist super einfach und braucht auch gar keine besonderen Zutaten!
Einfacher als Palatschinken
10-12 Tortenstückchen
1 Stunde, aber die meiste Zeit davon musst du nur zusehen
Der Begriff „Käsekuchen“ bezieht sich auf die Verwendung von Frischkäse oder Topfen (Quark) als Hauptbestandteil und nicht auf gelben Käse. Ursprünglich wurde Ziegenkäse verwendet. Die Entwicklung führte dazu, dass heutzutage vor allem Frischkäse oder Quark verwendet werden. Der Begriff hat sich im Laufe der Zeit trotz dieser Veränderungen gehalten.
Meine Devise bei der Entwicklung lautet immer: „Das Rezept muss einach sein“ und das bedeutet für mich auch, einfache Mengenangaben. Deshalb habe ich das Rezept wieder so entwickelt, dass du es dir ganz einfach merken kannst. Für die Füllung brauchen wir nämlich nur:
Damit hast du das Rezept immer im Kopf und wenn dich beim Einkauf die Lust überwältigt, weißt du, was im Einkaufswagen landen soll.
Wir brauchen dann aber noch einen Mürbteig: Diesen bereiten wir klassiche aus Butter, Zucker, Mehl, etwas Backpulver und einem Ei zu. Auch ganz einfach zu merken!
So ein klassischer Cheesecake ist eigentlich schon pure Gaumenfreude. Du kannst den Cheesecake aber auch noch mit einer leckren Sauce servieren. Dazu eigenen sich süße Karamellsaucen oder auch ein Fruchtmus besonders gut.
Obst lässt sich aber auch direkt im Käsekuchen mitbacken. Du kannst beispielsweise geschälte Mandarinenspalten oder Beeren direkt auf deinen Käsekuchen legen und Mitbacken. Alternativ kannst du aber auch einen fruchtigen Swirl zubereiten. Dazu kochst du deine Beeren mit etwas Stärke auf, sodas eine dickflüssige Masse entsteht. Die verteilst du dann mit einem Löffel auf deinem Cheesecake und dann ziehst du mit einer Stricknadel oder der Löffel-Rückseite ein cooles Marmor-Muster in deinen Kuchen. Anschließend ganz gleich backen und genießen!
pro Stück | |
Kalorien | 389 kcal |
Kohlenhydrate | 43,4 g |
Eiweiß | 13,5 g |
Fett | 17,5 g |
Zuerst bereiten wir einen Mürbeteig vor. Dazu geben wir einfach alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel und kneten diesen zu einem Teig zusammen.
Der Teig wird anschließend in die Form gebracht. Ich verwende meist einen Tortenring mit 26 cm Durchmesser. Rolle dazu deinen Teig etwas größer als die Form aus und leg ihn dann in deinen Tortenring. An den Seiten sollte er ca. 3 cm nach oben gezogen werden.
Für die Füllung werden zunächst die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Anschließend gibst du den Topfen, das Puddingpulver dazu und rührst alles nochmal kurz durch. Zuletzt noch die Sahne und den Zitronenabrieb – nochmal ganz kurz umrühren und schon kannst du deine Creme in deine Form gießen.
Nun wird dein Cheesecake bei 160 °C Heißluft für ca. 1 Stunde gebacken. Wenn du ihn direkt so in den Ofen stellst, dann wird dein Cheesecake eine braune Schicht bekommen. Möchtest du, dass der schön hell bleibt, dann stellst du einfach eine ofenfeste Form mit Wasser mit in den Ofen. Der Wasserdampf verhindert, dass deine Topfencreme braun wird und Risse bekommt. Ich mag tatsächlich beide Varianten ganz gerne! Durch den Wasserdampf kann sich die Backzeit um 10-15 Minuten verlängern.
Wenn du den Kuchen aus dem Ofen holst, fühlt er sich noch etwas schwabbelig an, aber keine Sorge, das wird fest! Der Kuchen muss unbedingt in der Form vollständig auskühlen. Berechne zum Auskühlen ausreichend Zeit ein. Stelle ihn zum vollständigen Auskühlen auch gerne in den Kühlschrank, wenn du Platz hast.
Bei 160°C Heißluft für ca. 60-75 Minuten backen.
Käsekuchen ist wohl der einzige Kuchen, der am zweiten Tag noch besser schmeckt als am ersten! Wenn du deinen Cheesecake luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagerst, dann solletest du ihn problemlos auch 5 Tage in Folge genießen können.
Alternativ lässt sich der Käsekuchen aber auch einfrieren!
Ohja das geht! Und das beste an eingefrorenen Kuchen? Es ist IMMER Käsekuchen zu Hause. Solltest du mal einen richtig schlechten Tag haben, dann ist es das perfekte Soul-Food. Ein Stück Cheesecake und die Welt sieht schon wieder viel bunter aus! Glaub mir – Käsekuchen sollte eigentlich von Ärzten verschrieben werden, denn er hat eine äußerst positive Wirkung auf unsere Glückshormone! In diesem Sinne: Mahlzeit!
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Kennst du Stöckelkraut? Vielleicht ist dir der Name davon nicht bekannt, aber du hast es schon mal gegessen? Es handelt sich dabei einfach um einen Krautkopf, der langsam und mit viel Geduld im Ofen geschmort wird. Die ideale Beilage zu leckerem Schweinsbraten oder auch als Hauptakteur wie bei mir mit cremigem Kartoffelpüree und karamellisierten Zwiebeln.
Es ist nicht nur eine Mahlzeit; es ist ein Ritual, das durch die Generationen weitergegeben wurde. Die Magie entfaltet sich, wenn die Zutaten für eine längere Zeit miteinander tanzen, und dabei entstehen Aromen, die euch zurück in die tröstliche Umarmung der Kindheit versetzen.
mindestens 2,5 Stunden
So ganz genau kann man das nicht sagen. Der Begriff wird in Bayern bzw. in Österreich verwendet und leitet sich vermutlich vom „Stück“ ab. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Krautkopf für gewöhnlich noch im Ganzen – also am Stück – geschmort wurde und erst dann in kleinere Portionen zerteilt wurde.
Lasst uns über den ungesungenen Helden dieses Gerichts sprechen – das Kraut! Über seinen köstlichen Geschmack hinaus bringt Stöcklkraut eine ordentliche Portion Gesundheit auf den Tisch. Kraut ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamine (insbesondere Vitamin C und Vitamin K), Mineralstoffe (wie Mangan und Calcium) und Ballaststoffe. Diese Nährstoffe sind wichtig für das allgemeine Wohlbefinden, die Immunfunktion, die Knochengesundheit und die Verdauung. Die Ballaststoffe und Antioxidantien in Kraut können zur Förderung einer gesunden Herzgesundheit beitragen, indem sie den Cholesterinspiegel regulieren und den Blutdruck stabilisieren.
Ein wahrer Allrounder und Superfood, oder? Durch die schonende Zubereitung beim Schmoren bleiben uns so viele Nährstoffe wie nur möglich erhealten. Danke Oma!
pro Portion | |
Kalorien | 113 kcal |
Kohlenhydrate | 15,7 g |
Eiweiß | 5,2 g |
Fett | 0,7 g |
Zuerst bereiten wir einen Gemüsebrühe vor, die wir dann vorerst auf die Seite stellen.
Dann geht es auch schon ums Kraut, denn mehr Zutaten brauchen wir nicht. Wir halbieren unseren Krautkopf und schmeißen die Hälften in eine Kochtopf mit Salzwasser. Darin wird er erstmal für mind. 30 Minutengekocht – mit Strunk und allem drum und dran. Dein Kraut sollte danach schon ziemlich weich sein, bevor wir es in den Ofen geben, ansonsten koche es noch etwas länger.
Nun kommt der Ofen ins Spiel. Diesen heizen wir auf 200°C Ober- Unterhitze vor. Anschließend schneiden wir unsere Krautkopfhälften fächerartig (1-2 cm Abstand) ein und legen diese in eine Auflaufform oder Bräter. Wenn du einen Form mit Deckel besitzt, dann greife unbedingt zu dieser. Nun wir das Kraut gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt. Darüber gießen wir etwas unserer vorbereiteten Brühe, sodass der Boden der Form bedeckt ist, geben den Deckel auf die Form und schieben das Kraut für ca. 1 Stunde in den Ofen.
Kontrolliere ab und zu, ob noch genug Flüssigkeit in deiner Form ist. Gerade wenn du dein Kraut ohne Deckel zubereitest, musst du öfters nachgießen. Nach ca. 1 Stunde im Ofen nehmen wir den Deckel runter, denn wir möchten ja auch, dass unser Kraut etwas Farbe bekommt.
Das Kraut bleibt für mind. 1 weitere Stunde im Ofen – aber auf jeden Fall so lange bis es schön weich ist. In dieser Zeit übergießt du es mehrmals mit der Flüssigkeit aus deiner Form oder frischer Brühe, sodass dein Kraut schön saftig bleibt und nicht austrocknet.
Nach ca. 2 Stunden im Ofen sollte dein Kraut weich sein. Teste es aber unbedingt vorher mit der Gabel, denn es gibt nichts Schlimmeres als einen harten Krautkopf am Teller zu haben. Ansonsten verlängere die Garzeit noch etwas. Zum servieren schneidest du die Fächer anschließend komplett durch und servierst sie als Beilage oder Hauptspeise. Mahlzeit!
Bei 200 °C Ober-/ Unterhitze für ca. 2 Stunden im Ofen schmoren!
Traditionell wird das Kraut als Beilage zu einem leckeren Schweinsbraten gereicht. Gemeinsam mit der Sauce vom Braten ist diese Kombination wirklich unschlagbar.
Für eine vegetarische Alternative kann ich dir cremiges Kartoffelpüree als Beilage empfehlen. Dazu vielleicht noch etwas karamellisierte oder geröstete Zwiebel für die extra Portion Geschmack oben drauf!
Jein. Es ist natürlich nicht Pflicht, dass du dein Kraut vorkochst. Du kannst es auch von Anfang an im Ofen schmoren. Dann musst du aber mindestens mit 4 Stunden Garzeit rechnen, dass dein Kraut wirklich schön weich ist – daher lieber vorkochen.
Aufwärmen geht auch bei Stöckelkraut problemlos. Du kannst es 2-3 Tage gekühlt im Kühlschrank lagern und dann wieder Aufwärmen.
Meine Zwiebel waren nochmal ein kleines Highlight bei diesem vegetarischen Gericht. Auch wenn ich noch immer sagen muss, dass ich das Kraut als Beilage zu Fleisch nochmal „geiler“ finde.
Die Zwiebel schneidest du auf jeden Fall einfach nur in Ringe und bratest sie in einer Pfanne in etwas Öl an. Gib dann einen Esslöffel Zucker hinzu und lass diesen etwas karamellisieren. Ein Schluck Wasser dazu und noch 2-3 Minuten dämpfen lassen. Dann ist der Zwiebel schön weich und hat das Karamell aufgenommen.
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