Gyoza steirischer Art
Gyoza: Asien trifft auf steirisches Sauerkraut
Ich habe heute etwas ganz Besonderes für euch: Gyoza steirischer Art! Und ich muss euch sagen – es hat so viel Spaß gemacht, diese zu machen.
Wir nehmen die leckeren japanischen Teigtaschen und füllen sie mit dem, was wir im grünen Herzen Österreichs am liebsten mögen – würzigem Faschierten und saftigem Sauerkraut.
Diese Kombination klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, aber ich verspreche euch, das passt! Sie sind deftig, würzig, knusprig und durch das Dämpfen gleichzeitig wunderbar zart.
Level
mittelmäßig
Portionen
ca. 20 Stück Gyoza – für 2 Hauptspeisen
Gesamtzeit
Sie sind in 10 Minuten fertig gebraten und gedünstet aber mit dem Formen, Rasten solltest du dir schon mindestens 2 Stunden Zeit nehmen.
Wusstest du?
Das besondere an Gyoza ist die Art der Zubereitung. Sie werden in der gleichen Pfanne gebraten und anschließend gedämpft. So wird die Füllung gar und der Teig samtig weich. Übrigens: Die Füllung ist gar nicht so weit hergeholt. Klassisch werden sie oft mit Chinakohl gefüllt.
Das sind die Zutaten!
Meine Teigvariante entspricht vielleicht nicht ganz dem japanischen Original, aber dafür verwenden wir einfache Zutaten. Wichtig ist, dass du heißes Wasser verwendest. Durch die Hitze verkleistert die Maisstärke sofort mit dem Mehl, was den Teig extrem elastisch macht.
So lässt er sich später hauchdünn ausrollen, ohne dass er reißt. Neben Mehl verwenden wir hier Maisstärke, was den Teig auch elastisch macht beim Ausrollen.
Bei der Füllung ist das Sauerkraut der Star. Ganz wichtig: Lasst es wirklich gut abtropfen, sonst wird die Masse zu wässrig und der Teig weicht euch auf. Das gemischte Faschierte liefert die nötige Würze und Saftigkeit.
Beim Falten ist es wichtig, dass die Teigblätter gut verschlossen werden. Du musst etwas vorsichtig arbeiten, dass der Teig nicht reißt, sodass keine Füllung nach außen treten kann. Hast du den Dreh einmal raus, geht das Formen ganz einfach von der Hand.
Nährwerte
| pro Portion | |
| Kalorien | 482 kcal |
| Kohlenhydrate | 44,2 g |
| Eiweiß | 24,7 g |
| Fett | 22,0 g |
Und so geht’s!
01
Vermische Mehl, Maisstärke und Salz mit dem kochend heißen Wasser. Knete alles zu einem geschmeidigen Teig, wickle ihn in Folie und gönne ihm mindestens 30 Minuten Ruhe im Kühlschrank.
02
Drücke in der Zwischenzeit das Sauerkraut gut aus und vermenge es mit dem Faschierten, gepresstem Knoblauch, fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und den Gewürzen.
03
Rolle den Teig hauchdünn aus (Stufe 4 bei der Nudelmaschine ist ideal) und stich mit einem Glas Kreise von ca. 8 cm Durchmesser aus. Bestäube sie großzügig mit Maisstärke, sodass sie nicht zusammenkleben. So lassen sie sich problemlos stapeln.
04
Bestreiche den Rand eines Teigkreises mit Wasser, setze einen Teelöffel Füllung in die Mitte und klappe ihn zusammen. Drücke den Rand fest und lege die typischen Gyoza-Falten (ca. 5-6 pro Stück).
05
Erhitze Öl in einer Pfanne und brate die Gyoza auf der Unterseite goldbraun an, bis sie eine schöne Kruste haben.
06
Gieße ca. 150-200 ml Wasser in die Pfanne, setze sofort den Deckel auf und lass die Taschen ca. 10 Minuten im Dampf garen.
06
Sobald das Wasser weg ist, gib noch einen Schuss Öl dazu und brate sie kurz fertig, bis die Unterseite wieder richtig knusprig ist.
Das solltest du zum Rezept noch wissen!
Kann ich die Gyoza vorbereiten?
Welche Sauce passt am besten dazu?
Welche Alternativen Füllung kann ich verwenden?
Der Teig ist geschmacksneutral, daher kannst du deinen Fantasien freien Lauf lassen. Es gibt sie mit Hack und Kohl, vegetarisch mit viel Gemüse oder sogar mit Garnelen. Wieso auch nicht einfach süß füllen mit einer Apfel-Zimt-Mischung? Vielleicht kommt dieses Rezept ja schon bald auf meinem Blog.

Gyoza - sterischer Art
Zutaten
- 25 g Maisstärke
- 85 g Weizenmehl
- 75 ml Wasser, heiß
- 2 g Salz
- 200 g Gemischtes Faschiertes
- 100 g Sauerkraut
- 1 TL Salz
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 Stk. Frühlingszwiebel
- Pfeffer, Schnittlauch oder andere Kräuter
- Öl zum Anbraten
Zubereitung
- Das Wasser aufkochen. Heißes Wasser zusammen mit Mehl, Maisstärke und Salz zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.25 g Maisstärke, 85 g Weizenmehl, 75 ml Wasser, heiß, 2 g Salz
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Für die Füllung das Sauerkraut gut abtropfen lassen und mit dem Faschierten sowie den Gewürzen gründlich vermengen. Beiseitestellen.
- Den gekühlten Teig mit etwas Maisstärke dünn ausrollen. Ideal ist eine Nudelmaschine (bis etwa Stufe 4), alternativ funktioniert auch ein Nudelholz.
- Aus dem Teig Kreise mit ca. 8 cm Durchmesser ausstechen. Dafür eignet sich auch ein Trinkglas. Die Teigkreise mit ausreichend Maisstärke bestäuben und übereinander stapeln. Teigreste können 2–3 Mal erneut verknetet und wieder ausgerollt werden.
- Nun geht es ans Füllen: Einen Teigkreis in die Hand nehmen und den Rand mit etwas Wasser bestreichen, damit er später gut schließt. Einen gehäuften Teelöffel Füllung in die Mitte setzen.
- Den Teig zusammenklappen und die Ränder gut andrücken. Darauf achten, dass keine Füllung herausquillt. Für die typische Gyoza-Form den Rand 5–6 Mal leicht falten. Die fertigen Teigtaschen auf ein mit Stärke bestäubtes Brett legen. Mit den restlichen Teigkreisen genauso verfahren.
- Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gyoza mit der Unterseite kurz anbraten, bis sie goldbraun sind.
- Etwas Wasser (ca. 150-200 ml) in die Pfanne geben, sofort abdecken und die Gyoza im Dampf etwa 10 Minuten garen.
- Sobald das Wasser verdampft ist, nochmals etwas Öl hinzufügen und die Teigtaschen knusprig fertig braten.
- Mit einer Sauce aus Sojasauce, Honig und Chili servieren und genießen.
Notizen
Nährwerte
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