Flammkuchen mit Marillen und Burrata

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Dieser Flammkuchen mit Marillen und Burrata bringt Sommer auf den Tisch. Der hauchdünne Teig wird knusprig gebacken, während die Marillen im Ofen leicht karamellisieren. Zusammen mit der cremigen Frischkäse-Sauerrahm-Basis, dem zart schmelzenden Burrata und dem würzigen Rucola entsteht eine Kombination aus fruchtig, cremig und pikant, die dich garantiert überzeugen wird.

Gesamtzeit
42 Minuten
Level

Einfach

Portionen

1

Warum du dieses Rezept lieben wirst! 

Fruchtig Frisch: Dein neuer Flammkuchen-Favorit im Sommer

Ob du für dich allein eine Portion zauberst oder den Flammkuchen mit Marillen für mehrere Personen backst, dieses Rezept passt einfach immer. Der hauchdünne Teig wird gemeinsam mit der Frischkäse-Sauerrahm-Creme und den Marillen im heißen Ofen gebacken, bis alles knusprig und leicht karamellisiert ist. Erst danach kommen der zart schmelzende Burrata und der frische Rucola obenauf. So bleibt der Rucola knackig und der Burrata schön cremig.

Was dieses Rezept so besonders macht, ist die Kombination aus fruchtig und würzig. Die Süße der Marillen wird durch den herzhaften Boden und den milden, cremigen Burrata perfekt ausbalanciert. Optional kannst du zum Schluss noch frisches Basilikum oder ein paar gehackte Walnüsse darüberstreuen, das bringt nochmal eine extra Aromanote.

Inhaltsverzeichnis

Das kommt hinein

Zutaten und ihre Funktionen

Für diesen Flammkuchen mit Marillen machst du den Teig ganz einfach selbst, mit nur wenigen Zutaten. Klassischerweise kommt dabei übrigens keine Germ zum Einsatz, ein Punkt, über den in der Flammkuchen-Community gerne diskutiert wird. Der Teig bleibt dadurch besonders dünn und knusprig.

Flammkuchenteig

Der hauchdünn ausgerollte Teig aus Weizen- oder Dinkelmehl ist die knusprige Basis des Gerichts. Je dünner du ihn ausrollst, desto besser wird die Kruste im heißen Ofen.

Frischkäse-Sauerrahm-Creme

Diese cremige Mischung aus Frischkäse und Sauerrahm bildet den milden, leicht säuerlichen Untergrund. Sie wird mitgebacken und sorgt dafür, dass der Flammkuchen nicht zu trocken wird.

Marillen

Die Hauptzutat bringt die fruchtige Süße ins Spiel. Beim Backen karamellisieren die Marillenspalten leicht an den Rändern und entwickeln so ein intensives Aroma.

Burrata

Der zarte, cremige Burrata wird erst nach dem Backen aufgelegt. Durch die Resthitze schmilzt er leicht an und sorgt für die unwiderstehlich cremige Note.

Rucola

Der würzige, leicht scharfe Rucola kommt ebenfalls erst nach dem Backen frisch obenauf und bringt Schärfe, die die Süße der Marillen elegant ausgleicht.

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So kannst du deinen Flammkuchen mit Marillen abwandeln

Dieser Flammkuchen lässt sich wunderbar variieren. Statt Burrata schmeckt auch Mozzarella oder ein Klecks Ricotta sehr gut. Für eine deftigere Variante kannst du hauchdünnen Prosciutto oder Speck vor dem Backen mit auf den Teig legen. Rucola lässt sich problemlos durch frisches Basilikum ersetzen oder mit gehackten Walnüssen kombinieren. Wer keine Marillen zur Hand hat, kann auch Pfirsiche oder Nektarinen verwenden.

Gut zu wissen!

Wusstest du, dass der klassische Flammkuchen ursprünglich aus dem Elsass stammt? Traditionell wird er dort herzhaft mit Zwiebeln und Speck zubereitet. Mittlerweile gibt es aber unzählige Interpretationen, von klassisch herzhaft bis hin zu süß-fruchtigen Varianten wie diesem Flammkuchen mit Marillen.

schritt für schritt

So gelingt dein Flammkuchen mit Marillen und Burrata

Der größte Unterschied zu klassischen Flammkuchen liegt in der Zubereitung des Belags. Zuerst wird die Frischkäse-Sauerrahm-Creme angerührt und beiseitegestellt, während der Teig im Kühlschrank ruht. Das Ruhen ist wichtig, damit sich der Teig später hauchdünn ausrollen lässt und schön knusprig wird.

Der Ofen muss auf 230 Grad Ober- und Unterhitze richtig heiß vorheizen, damit der Rand in kurzer Zeit knusprig bräunt, während die Creme und die Marillen mitgebacken werden, ohne auszutrocknen. Behalte die Backzeit gut im Blick, denn schon wenige Minuten zu lang im Ofen können den Belag zu trocken werden lassen.

Der entscheidende Trick kommt erst nach dem Backen: Burrata und Rucola werden nicht mitgebacken, sondern erst danach aufgelegt. So bleibt der Burrata schön cremig und der Rucola frisch, statt im Ofen zu welken. Optional kannst du hier noch etwas Basilikum oder gehackte Walnüsse ergänzen.

absolut gelingsicher

Tipps & Tricks für den perfekten Flammkuchen mit Marillen

  • Rolle den Teig wirklich hauchdünn aus, das macht den Flammkuchen besonders knusprig.
  • Lass den Teig ruhig etwas länger als 15 Minuten im Kühlschrank ruhen, das erleichtert das Ausrollen.
  • Verwende reife, aber noch feste Marillen, damit sie beim Backen nicht zu viel Saft verlieren.
  • Lege Burrata und Rucola erst nach dem Backen auf, damit beides frisch und cremig bleibt.
  • Für eine besondere Note: etwas Basilikum oder gehackte Walnüsse zum Schluss darüberstreuen.
  • Serviere den Flammkuchen sofort, direkt aus dem Ofen schmeckt er am besten.

gut zu wissen

Häufige Fragen zum Rezept

Wird der Teig für Flammkuchen mit Germ (Hefe) gemacht?

Nein, klassischer Flammkuchenteig kommt ohne Germ aus. Das sorgt für einen besonders dünnen, knusprigen Boden. Manche Varianten arbeiten dennoch mit etwas Germ, das ist aber nicht traditionell und wird in der Küche gerne diskutiert.

Kann ich den Burrata durch einen anderen Käse ersetzen?

Ja, Mozzarella oder ein Klecks cremiger Ricotta funktionieren ebenfalls gut und sind eine mildere Alternative zu Burrata. Alternativ kannst du auch Feta verwenden oder Camembert – diese kannst du auch schon vor dem Backen auf den Flammkuchen geben und mitbacken.

Warum muss der Ofen so heiß vorgeheizt werden?

Nur bei hoher Hitze wird der dünne Teig in kurzer Backzeit knusprig, ohne dass die Marillen und der Belag austrocknen. Idealerweise verwendest du auch einen Pizzastein, den du vorab bereits mit aufheizt für mind. 15-20 Minuten.

Kann ich Dinkelmehl statt Weizenmehl verwenden?

Ja, Dinkelmehl funktioniert genauso gut und verleiht dem Teig eine leicht nussige Note.

Ist dieser Flammkuchen vegetarisch?

Ja, das Rezept ist komplett vegetarisch. Für eine deftigere Variante kannst du optional Prosciutto oder Speck ergänzen.

Das gesamte rezept im überblik

Rezeptkarte zum Drucken

Flammkuchen mit Marillen und Burrata

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Dieser Flammkuchen mit Marillen und Burrata bringt Sommer auf den Tisch. Der hauchdünne Teig wird knusprig gebacken, während die Marillen im Ofen leicht karamellisieren. Zusammen mit der cremigen Frischkäse-Sauerrahm-Basis, dem zart schmelzenden Burrata und dem würzigen Rucola entsteht eine Kombination aus fruchtig, cremig und pikant, die dich garantiert überzeugen wird.
Portionen: 1 Portion
Gericht: Hauptgericht
Küche: Sommer, Vegetarische Küche
Kalorien: 713 kcal
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Gesamtzeit 42 Minuten

Zutaten
 

Flammkuchen-Teig
  • 100 g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 50 g Wasser
  • 1 TL Öl
  • Salz
Topping
  • 40 g Frischkäse
  • 20 g Sauerrahm
  • Salz, Kräuter
  • 150 g Marillen
  • 50 g Burrata
  • 10 g Rucola

Zubereitung
 

  1. Mehl mit Wasser, Öl und etwas Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt im Kühlschrank mindestens 15 Minuten ruhen lassen.
    100 g Weizen- oder Dinkelmehl, 50 g Wasser, 1 TL Öl, Salz
  2. Sauerrahm mit Frischkäse, Salz und Kräutern glattrühren und beiseitestellen.
    40 g Frischkäse, 20 g Sauerrahm, Salz, Kräuter
  3. Marillen waschen, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
    150 g Marillen
  4. Backofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Den Teig auf Backpapier hauchdünn ausrollen. Die Frischkäse-Creme großzügig darauf verteilen, dabei einen schmalen Rand frei lassen.
  6. Den Teig auf Backpapier hauchdünn ausrollen. Die Frischkäse-Sauerrahm-Creme großzügig darauf verteilen, dabei einen schmalen Rand freilassen.
  7. Marillenspalten gleichmäßig auf dem Flammkuchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen 10 bis 15 Minuten backen, bis der Rand leicht bräunt, die Oberfläche aber nicht austrocknet.
    50 g Burrata, 10 g Rucola
  8. Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, mit frischem Rucola belegen und die zerzupfte Burrata darüber verteilen.

Nährwerte

Kalorien: 713 kcalKohlenhydrate: 78.3 gEiweiß: 21 gFett: 29.1 gges. Fettsäuren: 15.8 gMehrfach unges. Fettsäuren: 1.8 gEinfach unges. Fettsäuren: 2.6 gBallaststoffe: 7.1 gZucker: 16.9 g

Notizen

Eine Portion entspricht ca. einem halben Blech. Für eine Portion kannst du den Teig direkt auf einem Backblech ausrollen, statt ihn zu teilen.
Tipp: Wenn der Teig etwas länger im Kühlschrank ruht, lässt er sich noch dünner ausrollen und wird besonders knusprig. Du kannst ihn auch schon im Vorhinein zubereiten, solltest ihn aber abdecken, damit er nicht austrocknet.

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