Ein warmes Hauptgericht, das die Fülle des Spätsommers auf den Teller bringt: zarte Palatschinken, gefüllt mit fruchtigem Marillenröster, gebettet in eine cremige Topfenmasse und goldbraun überbacken. Die umgedrehte Variante der klassischen überbackenen Topfenpalatschinken, diesmal mit den Marillen in der Fülle und dem Topfen obenauf. Perfekt für 4 Portionen als Hauptgericht oder süße Zwischenspeise.
Aus Eiern, Milch, Mehl und einer Prise Salz einen glatten Palatschinkenteig verrühren. In einer Pfanne nacheinander dünne Palatschinken ausbacken und etwas auskühlen lassen.
2 Eier, 400 ml Milch, 200 g Mehl, 1 Prise Salz
Die Marillen in Stücke schneiden und mit einem Teil des Wassers in einem Topf weich köcheln lassen. Das restliche Wasser mit der Stärke glattrühren, zu den Marillen geben und kurz aufkochen lassen, bis die Masse leicht bindet. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
400 g Marillen, 10 g Stärke, 50 ml Wasser
Topfen, Sauerrahm, Eier, Milch und Staubzucker in einer Schüssel glattrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
250 g Topfen, 125 g Sauerrahm, 2 Eier, 50 ml Milch, 40 g Staubzucker
Zwei Drittel der Topfencreme in eine Auflaufform gießen. Die Palatschinken mit dem abgekühlten Marillenröster füllen, einrollen oder falten und dicht nebeneinander in die Form setzen. Ruhig darauf achten, dass an den Rändern etwas Füllung hervorquillt, das schaut appetitlich aus.
Die restliche Topfencreme gleichmäßig darüber verteilen. Wer mag, streut jetzt noch ein paar frische Marillenwürfel obenauf.
optional 1–2 Marillen
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 40 bis 45 Minuten backen. Die genaue Zeit hängt von der Höhe der Auflaufform und der Schichtdicke ab, deshalb schon nach 30 Minuten einen ersten Blick riskieren.
Der Auflauf ist fertig, sobald die Flüssigkeit vollständig gestockt ist und an der Oberfläche keine flüssige Topfenmasse mehr sichtbar ist. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten überkühlen lassen. Anschließend in beliebig große Stücke schneiden.
Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen und warm genießen.
Das Rezept funktioniert auch mit Marillenmarmelade, falls gerade keine frischen Marillen zur Hand sind. Einfach anstelle des selbst gekochten Marillenrösters verwenden.